Zum Thema Deus Ex: Mankind Divided ab 29,05 € bei Amazon.de Deus Ex: Mankind Divided für 36,99 € bei GamesPlanet.com Kahle Wände statt schicker Texturen, stumme Wachprogramme statt charakterstarker Protagonisten, und eine dünne Story, die in Textfenstern erzählt wird. Der Breach Modus von Deus Ex: Mankind Divided reduziert das Spiel komplett auf seine Spielmechanik. Statt schwerer Gewissensentscheidungen erwarten uns hier nur knifflige Rätselpassagen.

Auf der E3 2016 konnten wir die ersten Levels des ungewöhnlichen Modus ausprobieren. Neben dem Breach Modus wurde auf der E3 übrigens auch die komplette erste Mission der Kampagne gezeigt, das ist für uns aber schon ein alter Hut. Wir haben die Mission in Dubai bereits bei einem Entwicklerbesuch im Oktober 2015 gespielt und in einem großen Preview-Artikel komplett analysiert.

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  • Der Breach Modus läuft komplett getrennt von der Kampagne des Spiels. Wir starten den Modus ganz einfach aus dem Hauptmenü. Auch in der Story gibt es keine direkten Verbindungen zwischen den Spielmodi. Nur die drei großen Firmen, deren Daten wir klauen, kennen wir aus der Welt von Deus Ex.

  • Im Breach Modus befinden wir uns in einer virtuellen Umgebung, die uns stark an Tron erinnert. Programme verhalten sich wie menschliche Wesen. Auch unsere Spielfigur ist eigentlich nur ein Programm, das Ripper genannt wird.

  • Die virtuelle Welt wird in einer kantigen Polygonoptik ohne Texturen dargestellt. Hübsch wäre das falsche Adjektiv, um diesen speziellen Look zu beschreiben, stilsicher trifft es eher.

  • In jedem Level geht es darum, eine bestimmte Menge an Daten aus Knotenpunkten herunterzuladen, die auf der Karte verteilt oder sogar versteckt sind. Zwischen uns und den Daten stehen aber zahlreiche Sicherheitssysteme wie Wachen, Drohnen oder Selbstschussanlagen.

  • Um an den Schutzprogrammen vorbei zu kommen, verfügen wir über die gleichen Möglichkeiten wie Adam Jensen in der Kampagne: Wir ballern mit der Pistole, machen uns unsichtbar, verschießen Klingen aus unseren Armen und so weiter. Im Hauptspiel sind diese Spezialfähigkeiten Augmentierungen, hier eben Erweiterungen unseres Programmcodes, die wir allerdings erstmal freischalten müssen.

  • Für erfolgreich absolvierte Aufträge erhalten wir Booster Packs. Diese Boxen enthalten zufällige Upgrades für unsere Ausrüstung, neue Waffen oder Ingame-Währung.

  • Ingame-Währung? Jawoll, es wird auch den passenden Shop geben, um die Moneten wieder loszuwerden. Mit dem Geld kaufen wir neue Booster Packs. Das wird auch für echtes Geld möglich sein. Es gibt also Mikrotransaktionen im Breach Modus.

  • Neben Sicherheitssystemen stellen uns auch die Level selbst vor Herausforderungen und echte Puzzles. So entdecken wir versteckte Räume oder fahren Blöcke aus, um an erhöhte Positionen zu gelangen. Das erinnert uns beim Anspielen schon ein wenig an Portal, auch wenn die gezeigten Level noch sehr einfach gehalten sind. Im späteren Spiel dürfte die Komplexität der Rästel deutlich anziehen.

  • Am Ende jedes Levels wird abgerechnet. Je schneller und effektiver wir die Mission gelöst haben, desto mehr Punkte prasseln auf unser Konto. Über Highscore-Listen können wir unsere Leistung mit unseren Freunden und de Rest der Welt vergleichen.

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