Zusammen abenteuern : Von Diablo 3 bis Magicka 2: Wir zeigen die besten Koop-Rollenspiele. Von Diablo 3 bis Magicka 2: Wir zeigen die besten Koop-Rollenspiele.

Es gibt kaum etwas Schöneres, als gemeinsam mit guten Freunden Abenteuer zu erleben. Für Rollenspieler ist das nichts Neues, schließlich gehört diese Kameraden-Komponente schon seit Pen&Paper-Zeiten zum Genre. Ein Glück, dass sich viele moderne Vertreter auf PC und Konsole die Koop-Tugend bewahrt haben.

Wir stellen hier 10 empfehlenswerte Titel vor. Dabei fassen wir das Rollenspielgenre ziemlich weit, daher sind neben Komplexitäts-Schwergewichten wie Divinity: Original Sin auch eher actionreiche Titel wie Magicka 2 oder Warhammer: The End Times - Vermintide in der Auswahl.

Diablo 3

Die Diablo-Reihe besticht seit jeher durch rasantes Tempo und unkomplizierte Spielbarkeit. Daher ist auch Diablo 3 wie geschaffen für einen launigen Koopmodus, mit bis zu drei weiteren Spielern dürfen wir dem Höllenfürsten Diablo und seinen Dämonenknechten die hässlichen Visagen neu ausrichten.

Mit mehreren Spielern gleichen wir die Stärken und Schwächen unserer Heldenklassen besser aus und meistern so auch schwerere Herausforderungen. Außerdem können wir gefundene Beute austauschen und so jeden Mitstreiter noch besser maximieren, denn das Sammeln von Beute und das Aufrüsten des Helden zur ultimativen Kampfmaschine waren schon immer die wichtigsten Merkmale einen Diablo-Spiels. Besonders cool: Je mehr Spieler wir sind, desto mehr Beute, Erfahrung und Gold springt für alle heraus.

Diablo 3: Reaper of Souls im Test

Diablo 3 Reaper of Souls
Im fünften Akt erwarten uns immer mal wieder gut inszenierte Bosskämpfe – hier allerdings nur gegen einen »normalen« Boss, keinen der Hauptbosse.

Divinity: Original Sin

Dieses klassische Oldschool-Rollenspiel bietet uns zu Spielbeginn die Wahl zwischen zwei Helden. Doch wenn wir Divinity: Original Sin im Koopmodus angehen, übernimmt der Mitspieler den anderen Helden. Später im Spiel kommen nochmals zwei Begleiter ins Team, die dann ebenfalls vom Mitspieler gesteuert werden dürfen. Mehr als einen Freund können wir aber nicht ins Spiel einladen, die maximale Spielerzahl von Divinity: Original Sin ist also zwei.

Die Charaktere können wir nach Herzenslust ausbauen und weiterentwickeln. Damit schaffen wir uns eine perfekt aufeinander abgestimmte Gruppe und lösen so auch knifflige Herausforderungen in dem komplexen Rollenspiel-Schwergewicht. Besonders innovativ: In Dialogen kann der Held mit dem größeren Charisma-Wert das Gespräch kontrollieren und die Antworten geben, so kommen gerade im Koopmodus zum Teil sehr skurrile Szenen zustande, wenn sich die beiden Spieler nicht ganz einig sind.

Divinity: Original Sin im Test

Mit Feuerzaubern und einem beschworenen Eiselementar stellen wir uns einer Spinnenkönigin und ihrer Brut.

Dark Souls 3

Das düstere Action-Rollenspiel Dark Souls 3 ist eigentlich ein Singleplayertitel, in dem unser geschundener Held durch eine verwüste Fantasy-Welt streunt und dabei hammerharte und abgedreht eklige Bosse verdrischt. Und dabei tausend grausige Tode stirbt, denn wie alle Spiele der Serie ist auch Dark Souls 3 brutal schwer.

Doch zum Glück können wir uns über bestimmte Items Hilfe holen und andere Spieler in unsere Welt locken. Diese Mitstreiter werden als bunte Phantome angezeigt und sind eine große Hilfe, wenn der Boss mal wieder zu hart für uns alleine ist und langsam der Frustlevel unerträglich wird. Besonders witzig: Menschliche Mitstreiter können uns auch im PvP-Modus zur Seite stehen, wenn ein hinterlistiger Schurke in unsere Welt eindringen und uns meucheln möchte.

Dark Souls 3 im Test

Dark Souls 3 - Screenshots

Lara Croft and the Temple of Osiris

Dieser actionlastige Ableger der klassischen Tomb-Raider-Serie schickt Lara Croft nach Ägypten, wo sie sich durch alte Ruinen und Gräber kämpft, während sie dem alten Gott Seth nachjagt. Doch Lara ist ist in The Temple of Osiris nicht alleine, denn bis zu drei weitere Spieler dürfen mitmischen und dann zusätzliche Helden verkörpern, nämlich Laras Konkurrenten Carter Bell sowie die beiden Götter Isis und Horus.

Jeder Charakter hat im Koopmodus eigene Fähigkeiten, während im Solomodus Lara alles alleine kann. Als gut eingespieltes Team macht die Ruinen-Ballerei jedoch gleich noch mehr Spaß, und die Jagd nach Beute und neuen Gegenständen motiviert ungemein. Besonders knifflig: Im Koopmodus lassen sich viele der Rätsel besonders kreativ lösen, beispielsweise indem Göttin Isis eine Schutzkugel erzeugt, die Lara als Sprungbrett dient.

Wenn die Archäologin dann an einer vorher unerreichbaren Stelle angekommen ist, kann sie ihren Greifhaken runterlassen und so Isis nach oben helfen. Das ist um einiges cooler und motivierender, als wenn Lara alles im Alleingang lösen würde.

Lara Croft and the Temple of Osiris im Test

Gerade in den großen Arealen rummst es ordentlich, wenn wir die großen Feinde mit Minen beharken, während der Kroko-Zauberer Blitze schleudert.

Gauntlet

Gauntlet ist ein spaßiges und actionreiches Remake des gleichnamigen Urahns aus dem Jahre 1985, der damals zunächst in der Spielhalle auf einem legendären 4-Player-Cabinet und später auf allen gängigen Heimcomputern lief. Und wie früher metzeln wir uns mit drei weiteren Mitspielern durch düstere Fantasy-Dungeons.

Zur Auswahl stehen vier Helden, ein Barbaren-Krieger, ein Zauberer, ein Elfen-Bogenschütze und eine Wikinger-Walküre. Jeder von diesen Heroen hat andere Fertigkeiten und steuert sich auch leicht anders, beispielsweise wirkt der Zauberer Kombos, während der Elf präzise zielen kann.

Während das Spiel im Alleingang nicht großartig motiviert, macht es im Koopmodus gleich viel mehr Spaß. Besonders witzig: Da wird die dringend benötigten Heil-Packs (in Form von Grillhähnchen) durch Friendly Fire kaputthauen können - bevorzugt, wenn unsere Freunde grade eines brauchen und dann draufgehen - kommt es im Koopspiel immer wieder zu spaßigen Fehlschlägen und freundlichem Trolling.

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Gauntlet - Screenshots aus der Slayer-Edition