Battle.net : User des Battle.net müssen weiterhin ohne die Möglichkeit auskommen, ihre Online-Aktivitäten vor anderen zu verbergen. User des Battle.net müssen weiterhin ohne die Möglichkeit auskommen, ihre Online-Aktivitäten vor anderen zu verbergen.

Skype hat sie, ICQ auch, Steam sowieso und selbst EAs Origin bietet sie an: Die Option, sich gegenüber anderen Leuten als Offline anzeigen zu lassen und in Ruhe und »unbeobachtet« von den Leuten aus der Kontakt- und Freundesliste zu surfen und zu zocken. Für viele mag diese Option selbstverständlich sein, tatsächlich ist sie das aber nicht.

So betreibt etwa auch Activision Blizzard mit dem Battle.net eine nicht gerade unbedeutende Online-Plattform für die Spiele aus der Spieleschmiede Blizzard. Auch auf der kann dann jeder Diablo 3- oder StarCraft 2-Spieler erkennen, wie viele Stunden am Tag die Leute aus der eigenen Freundesliste World of Warcraft spielen. Eine Möglichkeit, sich als Offline anzeigen zu lassen und etwas mehr Privatsphäre zu genießen, gibt es hier bis heute nicht, obwohl sie bereits 2012 einmal angekündigt wurde.

Wieso sie bis heute nicht umgesetzt wurde, wollte nun ein Spieler via Twitter von Blizzard erfahren. Die Antwort: Die Option konnte bis heute wegen technischer Schwierigkeiten nicht implementiert werden.

»Wir wurden mit einigen schwerwiegenden technischen und systemischen Hürden konfrontiert. Als Resultat haben wir das Ganze fürs erste einmal nach hinten verschoben.«, heißt es da. Die Option ist also nach wie vor geplant, genießt derzeit aber keine hohe Priorität. Inwiefern eine derartige Option allerdings über zwei Jahre lang Blizzard vor schwere technische Hürden stellt, kann man nur mutmaßen.