Zum Thema Diablo 3 ab 13,99 € bei Amazon.de Am fünften August um 17 Uhr beginnt die siebte Saison von Diablo 3, und traditionsgemäß wurde kurz davor das neue Update 2.4.2 veröffentlicht. Den Patch gibt es für PC, Playstation 4 und Xbox One, die Neuerungen bei den Seasons bleiben aber wie gehabt PC-Spielern vorbehalten.

Der neue Patch will unter anderem das Drei-Support-Meta eliminieren und führt drei neue Torment-Schwierigkeitsstufen ein. Wir zeigen alle Änderungen im Überblick, die vollständigen Patchnotes gibt es auf der offiziellen Website von Blizzard.

So schwer sind die neuen Qual-Stufen

Mit Patch 2.4.2 kommen die neuen Torment-Level 11, 12 und 13 dazu, die nochmal um einiges härter ausfallen als die bisherige Maximalstufe 10. Diese Tabelle zeigt, welchen großen Nephalemportalen die neuen Schwierigkeitsgrade entsprechen:

Qual-Stufe

Goldbonus

Erfahrungsbonus

Nephalemportal-Stufe

11

3350%

5000%

50

12

3900%

6400%

55

13

4500%

8200%

60

Außerdem haben die Entwickler an Goldkosten und Belohnungen geschraubt. Große Nephalemportale werfen nun ab Stufe 26 drei Prozent mehr Gold pro Stufe ab und die Qualstufen wurden dem angeglichen. Außerdem fährt Patch 2.4.2 die Kosten für aufgewertete große Nephalemportale so zurück, das wir im Schnitt jedes dritte aufwerten können sollen.

Das ändert sich mit Season 7

Im Großen und Ganzen funktioniert die neue Saison ähnlich wie die vorhergehenden: Erneut gibt es als kosmetische Belohnungen Transmogrifikationen, Begleiter, Banner und Porträtrahmen zu verdienen. Außerdem wirft Haedrigs Geschenk wieder ein kostenloses Klassenset ab. Das ist jetzt allerdings schwerer zu erlangen. Wir müssen die ersten vier Etappen der Saisonreise vollständig abschließen, statt nur einzelne Aufgaben daraus zu erfüllen. Wer es bis zum Eroberer-Titel schafft, kriegt erneut ein neues Truhenfach.

Die Saisonreise, Errungenschaften und Belohnungen von Season im Komplettüberblick

Das Ende des Support-Metas?

Um die höchsten Stufen der Rangliste zu erklimmen, gab es in Version 2.4.1 nur eine mögliche Strategie: Ein einziger Spieler war für den Schaden zuständig und spielte meist einen Zauberer mit dem enorm übermächtigen Energiewirbel. Die anderen drei hatten die Aufgabe, ihren DPS-Charakter zu unterstützen, ihr eigener Schaden war irrelevant. Mit Patch 2.4.2 wollen die Entwickler dieser Taktik entgegenwirken. Zum einen haben sie dem Wirbelwizard die Zähne gezogen. Seine Wirbel lösen sich nun auf, sobald sie stehenbleiben und das verdorbene Schwert profitiert nicht mehr von mehr als fünfen gleichzeitig.

Diablo 3 Reaper of Souls
Im fünften Akt erwarten uns immer mal wieder gut inszenierte Bosskämpfe – hier allerdings nur gegen einen »normalen« Boss, keinen der Hauptbosse.

Zum anderen hat Blizzard eine riesige Zahl an Supportfähigkeiten durch die Bank geschwächt. Zum Beispiel spendiert der Wolf des Dämonenjägers nur noch 15 Prozent Bonusschaden statt 30. Außerdem sind Monster weniger anfällig gegen Rückstoßeffekte. Sie bauen mit jedem auf sie angewandten Kontrollverlust eine Resistenz dagegen auf und werden schließlich immun dagegen. Das heißt, dass Heldengruppen mit Version 2.4.2 allgemein schwächer sind als vorher und neue Strategien erforderlich werden - wenn Blizzards Änderungen auch wie gehofft greifen. Auf dem PTR, dem öffentlichen Testrealm, erwiesen sich Gruppen mit nur noch zwei Supports und zwei Schadenshelden, beides Hexendoktoren, als die bislang beste Vorgehensweise.

Überarbeitete Sets und Items

Wie mit jedem Patch gibt es auch diesmal einige neue oder veränderte Gegenstände.

  • Topase verleihen in Helmen nun reduzierte Ressourcenkosten anstelle von Magiefund.

  • Das kräftigende Juwel erhöht nun die Heilung pro Treffer für fünf Sekunden um ein Prozent und stapelt sich bis zu zehnmal. Auf Stufe 25 werden wir immun gegen Kontrollverlust.

  • Der neue Unerschöpfliche Trank des Chaos teleportiert an uns einen zufälligen Ort, wenn er bei weniger als 40 Prozent Gesundheit eingesetzt wird.

  • Version 2.4.2 fügt drei neue kosmetische Items ein, die es eigentlich schon in Version 2.4.1 geben sollte: Die Krähenkeule, Steffons schwere Lanze und das neue Ernte-Banner.

Guide: So finden Sie die neuen Transmogrifikationen in Patch 2.4.2

Flügel richtig farmen: Die Kosmetik-Items aus dem vorherigen Update 2.4.1 und ihre Fundorte

  • Einige Items erhalten neue oder veränderte legendäre Effekte. Unter anderem soll der Kreuzritter nun effektiver seine Himmelsfaust einsetzen können: Der neue Gürtel Khassets Kordel des Gerechten senkt ihre Kosten um 40% und erhöht ihren Schaden um 150% und der Morgenstern Dunkellicht ruft die zweite Faust nun am Zielort statt beim Kreuzritter. Die wohl wichtigste Stärkung hat aber wohl der Ring der Leere erfahren, dessen Bonusschaden verdreifacht wurde - ein riesiger Schub für Hexendoktoren mit Builds wie dem Höllzahn-Koloss.

  • Zahlreiche Sets wurden gestärkt, die größte Überarbeitung erhält aber die Pracht des Feuervogels. Der Viererbonus zündet Feinde nun für 1000% Waffenschaden über drei Sekunden an, wenn wir mit einer Fähigkeit Feuerschaden verursachen. Dies kann mit zwei anderen Fähigkeiten wiederholt werden. Brennt der Feind durch drei verschiedene Fähigkeiten gleichzeitig, steht er bis zu seinem Tod in Flammen. Vorher mussten wir dem Feind dafür selbst 3000% Waffenschaden als Feuer reinwürgen, aber das Set zwang uns nicht, drei unterschiedliche Skills dafür zu nutzen. Der Sechserbonus verleiht nun 120% mehr Schaden und lässt uns 3% weniger erleiden für jeden Feind, der in Flammen steht. Dies stapelt sich bis zu 20-mal und wenn ein Elitemonster brennt, kriegen wir automatisch den Maximalbonus. Vorher wurde nur der Schaden erhöht, das Set verlieh keine zusätzliche Verteidigung. Außerdem müssen wir nun weniger Monster anzünden, um den höchsten Bonus zu erlangen.