Diablo : Diablo entstand damals aus einem achtseitigen Konzept-Pitch. Ursprünglich war das Spiel als Roguelike geplant. Diablo entstand damals aus einem achtseitigen Konzept-Pitch. Ursprünglich war das Spiel als Roguelike geplant.

Zwei Jahrzehnte hat die populäre Blizzard-Marke mittlerweile hinter sich gebracht: Diablo feiert dieses Jahr seinen 20. Geburtstag. Kein Wunder also, dass das Hack'n'Slay in seinem Jubiläumsjahr während der Game Developers Conference in San Francisco dieses Jahr besondere Aufmerksamkeit zuteil wurde.

Für Fans der Reihe besonders interessant: David Brevik, einer der Erfinder der Diablo-Marke und der Lead-Designer hinter Diablo 2, stellte auf der Entwickler-Messe den Original-Konzept-Pitch für das erste Diablo vor. Lediglich acht Seiten, mittlerweile zusammengefasst in einer PDF-Datei, haben also eine der erfolgreichsten Videospielmarken aller Zeiten begründet.

Allerdings haben sich einige Dinge nachträglich auch noch geändert. Statt des ursprünglich beschriebenen und von den Brevik-Lieblingen Rogue und Nethack beeinflussten Roguelike-Spiels mit Perma-Death wurde aus Diablo später ein Action-Rollenspiel mit ausgeprägten Hack'n'Slay-Elementen. Zwischendurch war sogar ein rundenbasiertes Konzept mit Party-basiertem Gameplay angedacht. Trotz der Konzeptänderungen gelang es Brevik jedoch, das Spiel innerhalb von nur zwölf Monaten fertigzustellen.

Die ursprüngliche Idee für Diablo hatte der Game-Designer übrigens bereits in der High-School. Den Titel des Spiels leitete der damalige Schüler vom Mount Diablo ab, in dessen Nähe er wohnte.

Ein Auszug aus dem Design-Dokument liest sich übersetzt wie folgt:

Während die meisten Spiele heutzutage das Gameplay durch Multimedia-Extravaganzen ersetzen und so auf einen unnötigen Umfang und eine übermäßige Komplexität anwachsen, wollen wir versuchen, die Hack'n'Slay-Wohlfühl-Gaming-Community neu zu beleben. Der Schwerpunkt soll auf Erkundung, Konflikt und Charakter-Entwicklung während des dunklen Bestrebens nach Gerechtigkeit liegen.

Auf den acht Seiten finden sich aber noch weitere interessante Details, so dass das Dokument durchaus als Pflichtlektüre für alle Diablo-Fans gelten darf. Unter anderem geht es um mögliche Schwierigkeiten bei den Charakter-Animationen. Probleme sah Brevik damals insbesondere durch die 16 Gegner, die alle ihr eigenes »Moveset« hätten bekommen müssen.

Wissenswertes über die Diablo-Serie
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