Digital Combat Simulator: Black Shark - PC

Action-Simulation  |  Release: 04. März 2009  |   Publisher: The Fighter Collection
Seite 1   Fazit Wertung

DCS: Black Shark im Test

Anspruchsvoller Russe

Endlich mal wieder eine hochrealistische Hubschrauber-Simulation: DCS: Black Shark verlangt PC-Piloten einiges ab.

Von Benedikt Plass-Fleßenkämper |

Datum: 08.04.2009


Gut gemachte Flugsimulationen gibt es seit einigen Jahren kaum noch. Umso erfreulicher, dass der Moskauer Entwickler Eagle Dynamics ( Lock On ) mit Digital Combat Simulator: Black Shark das Genre um eine knallharte, realistische Kampfhubschrauber-Simulation bereichert. Sie nehmen Platz im engen Cockpitraum des Kamow Ka-50, der seit beinahe 15 Jahre beim russischen Militär in Dienst steht. Um auch Einsteigern gerecht zu werden, bietet DCS: Black Shark neben dem – im positiven Sinne – extrem anspruchsvollen Simulations-Modus auch eine so genannte »Arkade«-Variante, die unter anderem Feinde durch eine farbige Markierung hervorhebt. Zudem wurde die Steuerung hier stark vereinfacht, und die Munition geht nie zur Neige.

Die Stärke von Black Shark liegt eindeutig in der technischen Detailverliebtheit. Das lässt bereits die 488-seitige PDF-Anleitung vermuten. Allein die Liste sämtlicher Tastaturkürzel erstreckt sich über neun Seiten. Die Handbuch-Lektüre ist Pflicht, denn die unflexiblen Tutorials kauen Ihnen nur eine Handvoll Funktionen vor.

Täuschend echt

DCS: Black Shark : Die grob zugeschnittenen Landschaften bieten zu wenig Spielraum für taktischen Tiefflug und fallen zudem grafisch schwach aus. Die grob zugeschnittenen Landschaften bieten zu wenig Spielraum für taktischen Tiefflug und fallen zudem grafisch schwach aus. Black Shark simuliert mit dem Ka-50 nur einen einzigen Helikopter, den aber hochgradig präzise. Nicht nur optische Details wie die Cockpit-Ansicht stimmen 1:1 überein, vor allem das Flugverhalten birgt besondere Herausforderungen; bei extremen Flugmanövern können sich die gegenläufigen Koaxial-Rotoren des Ka-50 berühren, was unweigerlich zum Crash führt. Entsprechend werden auch Profis zunächst viele Flugstunden nehmen müssen, bevor sie sich überhaupt in den Kampf mit Gegner wagen können.

Haben Sie den Ka-50 endlich gebändigt, erwartet Sie allerdings eine böse Überraschung. Denn dann wird offensichtlich, dass die Technik von Black Shark auf Lock On basiert, einer Jet-Simulation: Die Landschaften sind für große Höhen ausgelegt und meist über Kilometer hinaus völlig flach, selbst Gebirgsregionen bestehen nur aus wenigen Polygonen. Den taktischen Sinn eines Helikopters führt das Spiel somit etwas ad absurdum, denn Sie können sich weder im Tiefflug an Ihre Gegner anschleichen, noch die Landschaft als Deckung nutzen. Zudem fallen die Hardware-Anforderungen unverhältnismäßig hoch aus.

Immerhin liefert Black Shark satte 130 separat wählbare Einsätze und einen komfortablen Missionseditor mit. In den Einzelspieler-Kampagnen werden Sie zumeist von computergesteuerten Kollegen unterstützt, deren Intelligenz allerdings (wie die Ihrer Gegner) zu wünschen übrig lässt. Besonderen Spaß bereiten dafür die Koop-Missionen via Netzwerk oder Internet für bis zu 64 Spieler.

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DELK
#1 | 08. Apr 2009, 12:39
Fehlt nur bei mir der gesamte Test? Das einzige, das ich sehe, ist die Überschrift und das Fazit.
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Avatar worgul
worgul
#2 | 08. Apr 2009, 13:05
Das ist typisch für die "neue" GS-Homepage. Die hat immernoch unzählige Kinderkrankheiten. Glaube nicht, dass die von Profis betreut wird, sondern aus kostengründen andere Lösungen gefunden wurden!

Im Übrigen schreibt man "lernaufwändig" mit "e": lernaufwendig
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Avatar AndrewThrawn
AndrewThrawn
#3 | 08. Apr 2009, 13:21
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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TheOverseer
#4 | 08. Apr 2009, 13:49
Vielleicht könnte man den ersten Screenshot gegen einen austauschen, der auch den Black Shark zeigt.
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hoodie
#5 | 08. Apr 2009, 14:12
Hm, Grafik der Umgebung is ja wirklich nicht dolle...

Davon abgesehen: Kann mir jemand für Laien erklären wozu ein Hubschrauber 2 Rotoren hat? Und bewegen die sich in die gleiche oder entgegengesetzte Richtung und wieso? :) Danke
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Avatar Gunhed
Gunhed
#6 | 08. Apr 2009, 14:14
Super, und die tolle neue Homepage hat meine erste Antwort geschluckt.

Jup, der große Screenshot zeigt einen MI-24 Hind, nicht einen KA-50 Kamow. Besonders offensichtlich, da in dem Artikel sogar explizit auf den Doppelrotor des KA-50 eingegangen wird... :)
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Avatar Gunhed
Gunhed
#7 | 08. Apr 2009, 14:16
Zitat von hoodie:
Hm, Grafik der Umgebung is ja wirklich nicht dolle...

Davon abgesehen: Kann mir jemand für Laien erklären wozu ein Hubschrauber 2 Rotoren hat? Und bewegen die sich in die gleiche oder entgegengesetzte Richtung und wieso? :) Danke


Die Rotoren laufen gegenläufig (einer links-, einer rechtsrum). Dadurch gleicht sich das Drehmoment der beiden Rotoren aus, der Helikopter benötigt keinen Heckrotor um ein unkontrolliertes Drehen um die senkrechte Achse zu verhindern.
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Avatar hoodie
hoodie
#8 | 08. Apr 2009, 14:21
Zitat von Gunhed:
Zitat von hoodie:
Hm, Grafik der Umgebung is ja wirklich nicht dolle...

Davon abgesehen: Kann mir jemand für Laien erklären wozu ein Hubschrauber 2 Rotoren hat? Und bewegen die sich in die gleiche oder entgegengesetzte Richtung und wieso? :) Danke


Die Rotoren laufen gegenläufig (einer links-, einer rechtsrum). Dadurch gleicht sich das Drehmoment der beiden Rotoren aus, der Helikopter benötigt keinen Heckrotor um ein unkontrolliertes Drehen um die senkrechte Achse zu verhindern.


aaah, okay, klasse. Dankeschön :) Wieder was gelernt.
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Avatar Enzephalon
Enzephalon
#9 | 08. Apr 2009, 14:58
Zitat von worgul:
Das ist typisch für die "neue" GS-Homepage. Die hat immernoch unzählige Kinderkrankheiten. Glaube nicht, dass die von Profis betreut wird, sondern aus kostengründen andere Lösungen gefunden wurden!Im Übrigen schreibt man "lernaufwändig" mit "e": lernaufwendig

Schreibt man nicht. Es kommt vom Wort Aufwand. -.-
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Avatar M@C
M@C
#10 | 08. Apr 2009, 17:50
Es kommt zwar von Aufwand, trotzdem kann man auch lernaufwendig schreiben. Ist sogar normal so. Aufwändig geht allerdings auch.
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Details zu Digital Combat Simulator: Black Shark

Plattform: PC
Genre Action
Untergenre: Action-Simulation
Release D: 04. März 2009
Publisher: The Fighter Collection
Entwickler: Eagle Dynamics
Webseite: http://www.digitalcombatsimula...
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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