Dishonored: Die Maske des Zorns : In der Mission auf einem Maskenball, fanden Tester die Hinweise nicht, mit denen sie ihre Zielperson hätten identifizieren können. In der Mission auf einem Maskenball, fanden Tester die Hinweise nicht, mit denen sie ihre Zielperson hätten identifizieren können. In einem Interview mit der englischsprachigen Webseite IGN.com wurde der Executive Producer von Dishonored: Die Maske des Zorns , Julien Roby, darauf angesprochen, warum Spielfiguren in einem der Presse gezeigten Level den Spieler geradezu dazu drängen, die Lösung für eine Mission zu finden.

Roby: »Wir versuchen die Spieler nicht mit der Nase auf die Lösung zu stoßen. Wir haben aber auch festgestellt, dass die Leute total verloren gehen und gar nicht wissen, was sie tun sollen, wenn wir ihnen nicht ein wenig Information geben. «

In der unter anderem von der gamescom 2012 bekannten »Lady Boyle«-Mission muss der Spieler auf einem Maskenball eine von drei Schwestern eliminieren, ohne zu wissen, hinter welcher Maske sie sich verbirgt. Spieler können die Mission offensiv angehen und einfach alle Gäste auf dem Maskenball angreifen.

Entscheidet sich der Spieler für die diskrete Variante, muss er Hinweise dazu sammeln, wie sich die gesuchte Schwester maskiert hat. An dieser Stelle waren die Tester allerdings überfordert.

» Die Leute sind einfach nur umhergelaufen und wussten nicht was zu tun ist. Sie sind nicht mal in die oberen Stockwerke des Hauses gegangen, weil eine Wache ihnen gesagt hat, dass sie das nicht können. Da haben sie sich gesagt „Ok, da kann ich nicht hoch.“. Und dann haben sie nichts gemacht. «

Im oberen Stockwerk des Gebäudes hätten Spieler dann in einem Tagebuch erfahren, welche Verkleidung die Zielperson trägt. Nach der Änderung durch Arkane wird man jetzt aber laut IGN förmlich zur Lösung der Mission genötigt. Es ist fraglich, ob die Entwickler die Hinweise in der Verkaufsversion von Dishonored: Die Maske des Zorns wieder etwas zurückfahren werden.