id Software : John Carmack ist der ganze Ruhm für Doom & Co. etwas unangenehm. John Carmack ist der ganze Ruhm für Doom & Co. etwas unangenehm. Der Name des Programmierers John Carmack ist wohl so eng mit dem Shooter-Genre verbunden wie kaum ein anderer. Bei dem Entwicklerstudio id Software war er in der Vergangenheit unter anderem für solche Klassiker wie Doom und Quake verantwortlich, die damals großen Einfluss auf das gesamte Genre hatten. Doch Carmack zeigt sich jetzt demütig und will nicht den ganzen Ruhm für sich alleine beanspruchen.

In einem Interview mit dem Magazin Ars Technica stellte er klar, dass es ziemlich unfair sei, dass er noch immer so viel Anerkennung und Dank für diese Spiele ernten würde. Er sei nur ein kleiner Teil eines Teams gewesen, andere hätten ebenso viel Dank verdient.

»Obwohl ich die treibende Kraft bei der Technik war, ist es unfair gegenüber all den anderen Leuten, die an den Dingen gearbeitet haben, an die sich die Fans bei Doom erinnern. Das sind alle die anderen Leute, und es ist oftmals unfair, wie viel Anerkennung ich für einige Dinge erhalte. (...)

Obwohl ich bei einigen Dingen der Erste war, habe ich keinerlei Zweifel daran, dass andere Leute es ebenfalls vollbracht hätten. Es gibt eine Art Technikbestimmung: Wenn Dinge sowohl einfach als auch möglich sind, dann werden die Leute es auch machen. (...)

Es ist fiar zu behaupten, dass wir einige Dinge früher gemacht haben. Aber jetzt mit all den 3D-Grafiken kann jeder OpenGPL-Bindings erstellen. Vor 20 Jahren waren nur wenige Leute in der Lage, ein Grafikraster zu erstellen, bei dem es keine Risse zwischen den Polygonen gab. Solche Dinge zu programmieren war damals eine große Herausforderung.«