Dragon Age: Origins - PC

Rollenspiel  |  Release: 05. November 2009  |   Publisher: Electronic Arts
Seite 1 2 3 4 5   Fazit

Dragon Age: Origins in der Vorschau | Seite 2

Zurück zur düsteren Fantasy

Säule 1: Handlung

Für die Einwohner von Feralden gibt es einen Himmel, und er hat einen Namen: The Fade. Es ist das Reich, in das die Seelen Träumender und Sterbender reisen und aus dem sich die Magie der Welt speist; und es erscheint so verlockend, dass vor langer, langer Zeit ein Volk ein Portal dorthin öffnete und als Eroberer hindurchschritt. Von Sünden verunreinigt verwandelten sie sich in Kreaturen des Schreckens, genannt Darkspawn, und stürzten zurück auf die Erde. Seitdem rumoren sie in den alten Zwergenschächten unter den Bergen und brechen alle paar Jahrhunderte hervor, um die Lebenden zu infizieren. Die Völker der Welt nennen das The Blight, den Pesthauch. Gerade sind die Darkspawn wieder aufgetaucht, und Feralden rüstet sich zur Verteidigung. König Cailan ist jung, blond und siegesgewiss – eine Kombination, die in dunklen Fantasy- Welten selten Gutes verheißt. Den Soldaten des Königs steht eine Elite-Einheit zur Seite, die sich Grey Wardens nennt, die Grauen Wächter. Sie bereiten sich seit Jahrhunderten auf die kommende Blight und den Kampf gegen die Darkspawn vor. Seit Kurzem haben sie einen neuen Rekruten in ihren Reihen: Sie. In einer der ersten großen Szenen von Dragon Age stellt König Cailan seine Armeen zur Entscheidungsschlacht auf, gegen den Willen seines Generals Teyrn Loghain. In Spielgrafik-Zwischensequenzen prallen die beiden großen Heere zusammen; wie in Hollywood-Filmen schwenkt Dragon Age vom Großen ins Kleine, in die ausufernden Pfeilhagel der Bogenschützen und wogenden Leibermeere sind Nahaufnahmen von erbittert kämpfenden und fallenden Soldaten geschnitten. Aber das Spiel blickt auch in die Gesichter: Es zeigt die Fratzen der provozierend gestikulierenden Darkspawn, vor Angst zurückzuckende Kämpfer, versteinerte Veteranen.

Dragon Age: Origins : Einer der gefährlichen Spezialangriffe des Ogers: Er nimmt einen seiner Gegner hoch und verprügelt ihn nach Strich und Faden. Einer der gefährlichen Spezialangriffe des Ogers: Er nimmt einen seiner Gegner hoch und verprügelt ihn nach Strich und Faden.

Diese Inszenierung unterstreicht, in welche Richtung Bioware die Handlung von Dragon Age entwickeln will: weg von einer »Hurra, wir hauen die Bösen! «-Klarheit hin zur Zwiespältigkeit, in der Spieler zwischen widerstreitenden Motiven, Täuschungen und Wendungen ihre eigene Wahrheit suchen sollen.

Säule 2: Entdeckung

Dragon Age: Origins : Der dunkelhaarige Herr in der Mitte ist Duncan, Anführer der Gray Wardens. Der dunkelhaarige Herr in der Mitte ist Duncan, Anführer der Gray Wardens. Der Reiz von Rollenspiel-Welten erhöht sich mit dem Grad des Freiraums, den sie ihren Spielern lassen, um abseits der Haupthandlung nach Aufgaben, Geheimnissen und Überraschungen zu forschen. Wie Baldur’s Gate wird Dragon Age deshalb eine Reisekarte enthalten, auf der Sie im Reich Feraldon Schlüsselpunkte in beliebiger Reihenfolge abklappern. Die Orte selbst sind in sich geschlossene Levels wie in Drakensang oder Neverwinter Nights, eine zusammenhängende Welt gibt es nicht. »Die Karten enthalten viele Abzweigungen und Geheimnisse, und wir haben jede Menge Nebenquests «, verspricht der Dragon Age-Projektleiter Dan Tudge. Bei unserem Probespiel war davon noch nichts zu sehen. In der Festungsruine Ostagar, in der König Cailin seinen Feldzug vorbereitet, liefen wir im Wesentlichen zwischen Dialogpartnern hin und her. Betretbare Räume gab es nicht, interaktive Gegenstände waren Mangelware, nur in einer Ecke fanden wir eine Truhe. Zwei kurze Nebenquests, die wir erhielten, ließen sich innerhalb einer Minute an Ort und Stelle erledigen. Zwar trafen wir immer wieder auf stimmige Straßenszenen – ein Priester feuert Soldaten an, eine Heilerin betet murmelnd vor sich hin, eine Gruppe der »Tranquil « genannten Beschwörer ist in ein Ritual versunken. Weil sich aber keine Person vom Fleck bewegt, wirkte unser Testlevel leblos. »Ist uns alles bewusst«, beschwichtigt der Dragon Age- Chefautor David Gaider. Laufende Passanten seien schon vorbereitet, und Quests und Levels würden komplexer. »Am Anfang limitieren wir die Welt, um den Spieler anleiten zu können. Später wird alles viel offener.«

Diesen Artikel:   Kommentieren (8) | Drucken | E-Mail
FACEBOOK:
TWITTER:
 
WEITERE NETZE: Weitersagen
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
1
Avatar Falkenfluegel
Falkenfluegel
#1 | 09. Nov 2008, 20:12
Also ich hätte jetzt etwas mehr Recherche erwartet. Erstens versuchst du hier nicht den Unterschied zwischen "High Fantasy" und "Dark Fantasy" zu beschreiben, denn "Dark Fantasy" nennt man einfach jede Fantasy mit Horror-Elementen. Was du meinst ist "Low Fantasy", die aber nix mit brutalität zu tun hat.

Wie du schon richtig schreibst, gibt es bei "Low Fantasy" meist kein klares gut und böse. Gleichzeitig gibt es in "Low Fantasy" aber meist auch keine Elfen, Zwerge und all diese Geschöpfe, die eigendlich ein Merkmal für "High Fantasy" sind. Das wichtigste Merkmal ist allerdings, dass "Low Fantasy" nie diesen epische Geschichte erzählt. Es steht nie die Weltenrettung im Vordergrund, sondern immer das Schicksal der Hauptfiguren.
rate (7)  |  rate (16)
Avatar Hylax
Hylax
#2 | 09. Nov 2008, 20:42
Klug geschissen.

Falls dem tatsächlich so ist, danke für die Erklärung.

Und trotzdem weiß ich noch immer nicht, ob man nun mit der Party rumläuft, oder ob die in Kämpfen nur aufeinmal aufploppt.
rate (3)  |  rate (0)
Avatar soziBrötchen
soziBrötchen
#3 | 09. Nov 2008, 22:17
Zitat von Hylax:
Klug geschissen.

Falls dem tatsächlich so ist, danke für die Erklärung.

Und trotzdem weiß ich noch immer nicht, ob man nun mit der Party rumläuft, oder ob die in Kämpfen nur aufeinmal aufploppt.


Jup, ist es.
rate (0)  |  rate (0)
Avatar TriplelM
TriplelM
#4 | 10. Nov 2008, 07:13
Nach wie vor super Preview (sogar mit der richtigen Säulenzahl^^). Freu mich schon richtig auf das Spiel.

@Falkenfluegel: Ist zwar alles vollkommen richtig. Allerdings dürfte es für die meisten Leser eher uninteressant sein (zumal man über die Story und somit den eigentlichen Knackpunkt der Definition noch nicht viel sagen kann).
rate (3)  |  rate (0)
Avatar LordGriffin
LordGriffin
#5 | 10. Nov 2008, 11:25
Also das klingt irgendwie alles andere als erfreulich.

Eingeschränkte Klassen, eingeschränkte Bewegung, die Rasse entscheidet alleine über die Behandlung.
Ich hoffe mal, das wird nicht der Flop, nach dem es sich momentan anhört!

Release ist vorraussichtlich Q1 2009..bei den vielen Baustellen, dürfte das enorm knapp werden.

Naja..mal sehen.
rate (0)  |  rate (6)
Avatar ForeverAutumn
ForeverAutumn
#6 | 10. Nov 2008, 11:53
Also das klingt alles nett, aber die Preview hätte man auch fast wortgleich zu jedem anderen Biowaretitel schreiben können. Interaktivere Party, belebtere/freiere Umgebung, supertaktische Kämpfe ... kommt mir alles irgendwie sehr bekannt vor und dass sich ein Titel angeblich an BG2 anlehnen soll, hört man auch bei jedem zweiten Rollenspiel ;). Mir wird weiterhin nicht klar, was an Dragonage jetzt so "düster" sein soll. Bereits viele Biowaretitel haben Stories abseits von 0815-Fantasyklischees erzählt und viele im Text angesprochene angebliche "High Fantasy"-Welten wie die Vergessenen Reiche oder das Schwarze Auge bieten sehr düstere Landstriche/Epochen in denen es nicht nur schwarz und weiß zugeht. Und mal im Ernst -> Drachen, Elfen, Zwerge, Magier ... blubb, blubb, blubb ... sry, aber das klingt jezt nicht, als wollten die das Genre revolutionieren ;)

Für mich hört sich das an wie ein weiteres hochwertiges Biowarerollenspiel, wie so viele davor.
rate (2)  |  rate (1)
Avatar Ty
Ty
#7 | 10. Nov 2008, 21:23
Ich finde ein brillanter Artikel. Schon allein die unerwartete Einführung über das Dark-Fantasy-Setting, die ohne etablierte Formeln auskommt (im englischen wird z.B. zur Zeit alles auf die drei Wörter "dark and gritty" beschränkt und damit hats sich). Gehört auf jeden Fall zum besten was ich bislang über das Spiel gehört oder gelesen habe, direkte Entwickleraussagen ausgenommen.
rate (0)  |  rate (2)
1

Civilization V (PC), Take 2
19,99 €
zzgl. 0,00 € Versand
bei MMOGA
Might & Magic: Heroes VI (PC), Ubisoft
34,99 €
zzgl. 0,00 € Versand
bei MMOGA
ANGEBOTE
PROMOTION
AKTUELLE RELEASES
» zum Release-Kalender

Details zu Dragon Age: Origins

Plattform: PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: -
Release D: 05. November 2009
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: BioWare
Webseite: http://dragonage.bioware.com
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 94 von 4492 in: PC-Spiele
Platz 31 von 886 in: PC-Spiele | Rollenspiel
 
Lesertests: 13 Einträge
Spielesammlung: 1002 User   hinzufügen
Wunschliste: 215 User   hinzufügen
Spiel empfehlen:
Dragon Age im Preisvergleich: 3 Angebote ab   14,99 €  Dragon Age im Preisvergleich: 3 Angebote ab 14,99 €
 
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten