Dragon Age: Origins - PC

Rollenspiel  |  Release: 05. November 2009  |   Publisher: Electronic Arts
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Dragon Age: Origins in der Vorschau | Seite 3

Zurück zur düsteren Fantasy

Säule 3: Konflikte

Dragon Age: Origins : So nah an den Kampf konnten wir bei unserem Probespiel nicht zoomen. So nah an den Kampf konnten wir bei unserem Probespiel nicht zoomen. Wenn Ihr bis zu vierköpfiges Heldenteam in Dragon Age auf Gegner stößt, dann werden die Kämpfe ausgetragen wie in Baldur’s Gate oder Drakensang: als durchgehende Runden- Schlacht, die sich jederzeit pausieren lässt, um Anweisungen zu geben. Die beziehen sich vor allem auf den richtigen Einsatz von Talenten und Zaubern. Den Ausschlag geben die richtigen Reaktionen auf das Vorgehen der Gegner, die ebenfalls Talente ins Feld führen. Der riesige Oger, ein Zwischengegner, greift etwa je nach Situation zum »Oger Charge « (ein kurzer Spurt, um die Zielperson umzureißen), zum »Oger Pound« (wirft alle Nahkämpfer im Umkreis zu Boden), zum »Oger Hurl« (schleudert einen Felsbrocken auf Fernkämpfer) oder zum »Oger Grab« (der Muskelprotz packt einen Gegner, hebt ihn hoch und verdrischt ihn). Dem Steinwurf weichen Sie aus, wenn Sie rechtzeitig davonlaufen, einen in der Faust des Ogers gefangenen Kameraden befreien Sie, indem Sie dem Riesen mit dem Kämpfer-Talent »Shield Bash« den Schild gegen das Knie hauen.

So gibt es für jede Lage taktische Gegenmittel. Das gilt auch für Magie – einen Feuersturm löschen Sie zum Beispiel mit dem Schneezauber »Blizzard«. Magische Sprüche, das hat Bioware schon mehrmals angekündigt, sollen sich kombinieren lassen, um ihren Effekt zu erhöhen. Mehr als das bereits bekannte Beispiel »Gegner durch Ölschmiere verlangsamen, dann mit Feuerball in Brand setzen« bekamen wir aber nicht zu sehen. Im Video auf unserer DVD zeigen wir diese Magie-Kombo in Aktion. Bei unseren Probegefechten hatten wir arg mit der Kameraperspektive zu kämpfen – das alte Neverwinter Nights-Problem. Aus der Draufsicht ist die Schlachtsituation gut zu überblicken, aber das Gesichtsfeld zu eingeschränkt, Fernkämpfer stehen oft außerhalb der Sichtweite. In der bodennahen Perspektive passt die Weitsicht, dafür stehen Säulen oder Hindernisse im Weg, und wir mussten die Kamera ständig drehen, um verdeckte Kameraden und Feinde anklicken zu können. Bioware experimentiert noch damit, wie weit man die Ansicht letztendlich hineinund hinauszoomen können wird.

Säule 4: Individualisierung

Zu den Konflikten zählen längst nicht nur die Kämpfe, sondern vor allem zwei wichtige Spielelemente: Rassen und Entscheidungen. Denn in der Welt von Dragon Age sind Völker und Geschlechter alles andere als gleichgestellt. Elfen werden von Menschen als Unterschicht nah am Sklaventum betrachtet, Frauen haben in Männerjobs nichts verloren. Wer einen Elfen als Helden spielt, wird deshalb ganz anders behandelt als ein Menschen-Adliger. Nämlich wesentlich schlechter, voller Spott und Häme. Umgekehrt beißen Menschen-Helden auf Granit, wenn sie mit Elfen sprechen. Je nach der Wahl Ihres Charakters machen Sie also eine andere Spielerfahrung – das ist es, was Bioware unter Individualisierung versteht.

Dragon Age: Origins : Mit einem Feuerball stecken Magier vorher herbeigezauberte Ölflächen in Brand – und damit auch die darin stehenden Darkspawn. Mit einem Feuerball stecken Magier vorher herbeigezauberte Ölflächen in Brand – und damit auch die darin stehenden Darkspawn.

Dazu sollen vor allem die so genannten Origin-Geschichten gehören, die Bioware so wichtig nimmt, dass sie es in den Untertitel zu Dragon Age geschafft haben. Denn die ersten zwei Spielstunden erzählen den Werdegang Ihres Helden abhängig von seiner Herkunft. Magier zum Beispiel meistern die The Harrowing (»die Grauenvolle«) genannte Meisterprüfung, die in den Fade, also den Himmel führt. Arme Helden beginnen in anderen Umständen als reiche. Wie viele dieser Origin-Geschichten existieren, wovon sie abhängen und was sie enthalten, dazu schweigt Bioware; gesehen hat sie noch niemand. Drei Rassen sind bislang bekannt (Elf, Mensch, Zwerg), zudem existiert mindestens eine vierte. Ebenso hat Bioware bereits drei Klassen bestätigt (Magier, Krieger, Dieb/Schurke), weitere sind wahrscheinlich. Priester wird es nicht geben.

Die Herkunfts-Handlungen stellen bereits Weichen für den Verlauf mancher Handlungsstränge. Im späteren Spiel gelangt man zum Beispiel in ein Gefängnis; ein bestimmter Heldentyp erkennt unter den dort Eingekerkerten einen ehemaligen Freund, den er in der Origin-Story zurücklassen musste und nun in einer Nebenquest befreien kann. Wer anderer Herkunft ist, kann mit dem Unbekannten nichts anfangen. So sollen Entscheidungen – ähnlich wie in The Witcher – teils erst viel später Konsequenzen haben. Dabei gibt es gute und böse Wege; und auch wenn Dragon Age kein Gesinnungssystem besitzt, führt es doch Buch über Ihre Taten. Richtig aufspalten wird sich die Handlung nie, aber das Finale soll in unterschiedliche Enden münden.

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Avatar Falkenfluegel
Falkenfluegel
#1 | 09. Nov 2008, 20:12
Also ich hätte jetzt etwas mehr Recherche erwartet. Erstens versuchst du hier nicht den Unterschied zwischen "High Fantasy" und "Dark Fantasy" zu beschreiben, denn "Dark Fantasy" nennt man einfach jede Fantasy mit Horror-Elementen. Was du meinst ist "Low Fantasy", die aber nix mit brutalität zu tun hat.

Wie du schon richtig schreibst, gibt es bei "Low Fantasy" meist kein klares gut und böse. Gleichzeitig gibt es in "Low Fantasy" aber meist auch keine Elfen, Zwerge und all diese Geschöpfe, die eigendlich ein Merkmal für "High Fantasy" sind. Das wichtigste Merkmal ist allerdings, dass "Low Fantasy" nie diesen epische Geschichte erzählt. Es steht nie die Weltenrettung im Vordergrund, sondern immer das Schicksal der Hauptfiguren.
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Avatar Hylax
Hylax
#2 | 09. Nov 2008, 20:42
Klug geschissen.

Falls dem tatsächlich so ist, danke für die Erklärung.

Und trotzdem weiß ich noch immer nicht, ob man nun mit der Party rumläuft, oder ob die in Kämpfen nur aufeinmal aufploppt.
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Avatar soziBrötchen
soziBrötchen
#3 | 09. Nov 2008, 22:17
Zitat von Hylax:
Klug geschissen.

Falls dem tatsächlich so ist, danke für die Erklärung.

Und trotzdem weiß ich noch immer nicht, ob man nun mit der Party rumläuft, oder ob die in Kämpfen nur aufeinmal aufploppt.


Jup, ist es.
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Avatar TriplelM
TriplelM
#4 | 10. Nov 2008, 07:13
Nach wie vor super Preview (sogar mit der richtigen Säulenzahl^^). Freu mich schon richtig auf das Spiel.

@Falkenfluegel: Ist zwar alles vollkommen richtig. Allerdings dürfte es für die meisten Leser eher uninteressant sein (zumal man über die Story und somit den eigentlichen Knackpunkt der Definition noch nicht viel sagen kann).
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Avatar LordGriffin
LordGriffin
#5 | 10. Nov 2008, 11:25
Also das klingt irgendwie alles andere als erfreulich.

Eingeschränkte Klassen, eingeschränkte Bewegung, die Rasse entscheidet alleine über die Behandlung.
Ich hoffe mal, das wird nicht der Flop, nach dem es sich momentan anhört!

Release ist vorraussichtlich Q1 2009..bei den vielen Baustellen, dürfte das enorm knapp werden.

Naja..mal sehen.
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Avatar ForeverAutumn
ForeverAutumn
#6 | 10. Nov 2008, 11:53
Also das klingt alles nett, aber die Preview hätte man auch fast wortgleich zu jedem anderen Biowaretitel schreiben können. Interaktivere Party, belebtere/freiere Umgebung, supertaktische Kämpfe ... kommt mir alles irgendwie sehr bekannt vor und dass sich ein Titel angeblich an BG2 anlehnen soll, hört man auch bei jedem zweiten Rollenspiel ;). Mir wird weiterhin nicht klar, was an Dragonage jetzt so "düster" sein soll. Bereits viele Biowaretitel haben Stories abseits von 0815-Fantasyklischees erzählt und viele im Text angesprochene angebliche "High Fantasy"-Welten wie die Vergessenen Reiche oder das Schwarze Auge bieten sehr düstere Landstriche/Epochen in denen es nicht nur schwarz und weiß zugeht. Und mal im Ernst -> Drachen, Elfen, Zwerge, Magier ... blubb, blubb, blubb ... sry, aber das klingt jezt nicht, als wollten die das Genre revolutionieren ;)

Für mich hört sich das an wie ein weiteres hochwertiges Biowarerollenspiel, wie so viele davor.
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Avatar Ty
Ty
#7 | 10. Nov 2008, 21:23
Ich finde ein brillanter Artikel. Schon allein die unerwartete Einführung über das Dark-Fantasy-Setting, die ohne etablierte Formeln auskommt (im englischen wird z.B. zur Zeit alles auf die drei Wörter "dark and gritty" beschränkt und damit hats sich). Gehört auf jeden Fall zum besten was ich bislang über das Spiel gehört oder gelesen habe, direkte Entwickleraussagen ausgenommen.
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Details zu Dragon Age: Origins

Plattform: PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: -
Release D: 05. November 2009
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: BioWare
Webseite: http://dragonage.bioware.com
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 94 von 4492 in: PC-Spiele
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