Arenaspiele wie Dreadnought leben von der Schadenfreude, seinen menschlichen Gegnern Lasersalven/Granaten/Kugeln auf den Pelz zu brennen. Das vielleicht beliebteste Spiel dieser Art (und sicherlich eines der erfolgreichsten) ist World of Tanks. Und da beginnt auch schon das Abhebungs-Problem, vor dem das Entwicklerteam von Yager (Spec Ops: The Line) mit ihrem Spiel steht. Auch wir haben sie direkt darauf angesprochen: »Das ist doch so ein World of Tanks im Weltraum, oder?«

Zum Thema » Beta-Anmeldung läuft So geht die Anmeldung zur Closed Beta » Godzilla mit Raumschiffen Dreadnought in der Vorschau In der folgenden Präsentation und Anspielrunde wurde aber klar, dass sich Dreadnought zwar das Spielprinzip mit World of Tanks teilt, aber damit die Gemeinsamkeiten auch schon weitgehend aufhören. Viel mehr erweckt das Spiel ein wenig den Eindruck eines Arena-Spiels mit Anleihen an die Kampf- und Ausrüstungssysteme in Rollenspielen. Game Director Peter Holzapfel von Yager hat uns durch einige Matches begleitet und die Mechaniken erklärt.

Dreadnought : Dicke Brummer sind logischerweise deutlich schwerfälliger als leichte Jäger. Dicke Brummer sind logischerweise deutlich schwerfälliger als leichte Jäger.

  • Dreadnought bietet eine ziemlich große Auswahl an Schiffen, vom leichten Jäger bis hin zum schweren Schlachtschiff. Jedes Schiff unterscheidet sich unter anderem in Geschwindigkeit und Rüstungsklasse. Die richtig dicken Pötte sind meist auch extrem langsam.

  • Die Schiffe lassen sich grob in die vier klassischen Rollenspiel-Klassen einordnen: Tank, Heiler, Unterstützer und Schaden (Sniper).

  • Die Schiffe haben primäre und sekundäre Waffensysteme, die mit Waffenmodellen bestückt werden können, die beispielsweise unterschiedliche Reichweite aufweisen.

  • Es gibt zudem vier Fähigkeitenmodule, die ebenfalls individuell konfiguriert werden können. Beispielsweise haben wir unser schweres Kampfschiff mit einer seitlichen Kanonenbatterie ausgestattet, die bei richtiger Ausrichtung und Aktivierung eine fette Breitseite auf den Gegner abfeuert. Unsere schnelle Korvette konnte sich dagegen mit einer Blink-Mechanik herumteleportieren.

  • Die Besatzung hat ebenfalls unterschiedliche Fertigkeiten, von denen wir uns pro Besatzungsmitglied eine aussuchen können. Im Kampf gibt die Crew vor allem Feedback in Bezug auf das Kampfgeschehen oder den Zustand des Schiffes.

  • Module, Waffen und Besatzungsfähigkeiten schalten sich mit aufsteigendem Level frei. Mit diesem erstaunlich vielfältigen System lassen sich die Schiffe voll und ganz auf den eigenen Spielstil zuschneiden. Und es bietet sehr viel Raum für Experimente.

  • Die Raumschiffe lassen sich individuell gestalten, sowohl was die Bemalung angeht, als auch Frontfiguren und veränderte Hüllenformen (beispielsweise kann man seinen Tank bulliger aussehen lassen etc.)

  • Zwei Spielmodi gibt es derzeit: Team Deathmatch und Elimination, in dem man die generischen Großkampfschiffe ausschalten muss. Während wir im ersten Modus nur eine bestimmte Anzahl »Leben« haben, besitzen wir in Elimination nur ein Leben für unser gewähltes Schiff, können nach dessen Zerstörung aber nochmal in einem Fighter (ein kleines, schnelles Raumschiff) eingreifen und versuchen, etwas zu bewirken.

  • Nach einer Vorbereitungsphase von einer Minute geht es direkt ins Match. Sich wie in World of Tanks einfach hinter einen Busch zu stellen, geht nicht. Wir müssen immer in die direkte Konfrontation, und zwar auf unterschiedlichste Distanz.

  • Die Steuerung funktioniert über horizontale und vertikale Achsen, die jeweils mit Tasten angesprochen werden. Eine komplette 3D-Steuerung will man aufgrund der Zugänglichkeit nicht implementieren, zudem sei das sehr schwierig. Wir finden die momentane Lösung nicht ganz so praktisch, eine volle und freie Steuerung der Schiffe würde sehr viel mehr Dynamik ins Spiel bringen.

  • Wenn wir die mittlere Maustaste gedrückt halten, können wir die Energie des Schiffs mit der Mausbewegung festlegen und auf Antrieb, Schilde oder Waffen lenken. Das geht schnell, ist intuitiv und wirklich gut umgesetzt.

  • Teamwork ist ebenso entscheidend wie der kluge Einsatz der Fähigkeiten: Wenn das Schiff mit dem Heil-Modulen nicht aufpasst, ist der dicke, tankende Dreadnought ganz schnell Geschichte.

  • Teamtaktiken sind wichtiger Bestandteil des Spiels: Mit den entsprechenden Modulen können sich bestimmte kleinere Schiffe tarnen, in den Rücken der gegnerischen Flotte gelangen und dann (beispielsweise) vernichtende Torpedoangriffe starten.

  • Grafisch machen die Schiffsmodelle und auch die Karten ordentlich was her und es macht Spaß, gegnerische Schlachtschiffe in riesigen Explosionen zu schrotten.

Dreadnought : Neben unterschiedlichsten Waffensystemen gibt es auch Fertigkeiten wie Schutzschilde. Neben unterschiedlichsten Waffensystemen gibt es auch Fertigkeiten wie Schutzschilde.