Driver: San Francisco - PC

Rennspiel  |  Release: 30. September 2011  |   Publisher: Ubisoft
Seite 1 2   Fazit

Driver: San Francisco in der Vorschau | Seite 2

In der Stadt der Traumbahnfahrer

Google Shift

Beim Shift-Modus ließen sich die Entwickler laut Edmondson von Google-Earth inspirieren. Und tatsächlich erinnert es optisch an das Kartenprogramm von Google. In der Vogelperspektive fliegen wir auf der Suche nach einem neuen Auto und neuen Missionen über die Stadt. Bestimmte Wagen erscheinen auf der Karte rot, gelb oder blau eingefärbt, was wiederum für die unterschiedlichen Missionstypen »City«, »Tanner« oder »Dares« steht.

Driver: San Francisco : Mehrere Mehrspieler-Modi sollen auch mit den Shift-System funktionieren. Mehrere Mehrspieler-Modi sollen auch mit den Shift-System funktionieren. Die ersten beiden Missionsarten treiben die Story voran, mit Dares (Mutproben) sammeln wir Willpower (Willenskraft), die im Spiel als Währung funktioniert. Außerdem erhalten wir Willpower für nahezu jede Aktion auf der Straße: Überholmanöver, Sprünge oder Drifts lassen unser Konto in die Höhe schnellen. Mit den gewonnenen Punkten machen wir Tanner stärker und kaufen uns bessere Autos in Garagen, die in der gesamten Stadt verteilt sind. Wir erreichen unseren Fuhrpark entweder mit unserem aktuellen Gefährt oder fliegen bequem im Shift-Modus dorthin. Wir sind uns nicht sicher, wie Willpower und Garagen zum Spielerlebnis beitragen werden. Schließlich können wir im Shift-Modus kurzerhand in jeden herumfahrenden Wagen hineinspringen - aufgemotzte Karren oder teure Sondermodelle sind da nicht unbedingt nötig.

Es bleibt aber uns überlassen, wie und vor allem wie schnell wir die Kampagne durchspielen. Erfüllen wir zum Beispiel alle Dares-Missionen und sammeln Willpower, um uns neue und schnellere Wagen zu kaufen, dauert Driver: San Francisco sehr viel länger. Folgen wir aber nur der Haupthandlung, versprechen die Entwickler eine Gesamtspielzeit von etwa zehn Stunden. Verlängert wird diese durch den angekündigten Mehrspielermodus - uns gegenüber hielt sich Edmondson dazu aber noch sehr bedeckt. Er verspricht immerhin einen Splitscreen-Modus, in dem der Spieler offline mit oder gegen einen weiteren Spieler kämpfen kann. Außerdem soll es einen Online-Multiplayer mit 19 verschiedenen Modi geben. Als Beispiel nannte Edmondson den Capture-the-Flag-Modus, bei dem wie gewohnt zwei Teams gegeneinander antreten. Die Shift-Funktion wird neben dem fahrerischen Können eine entscheidende Rolle spielen: Geschickte Wagenwechsel sollen der Schlüssel zum Erfolg sein und Driver: San Francisco auch taktische Tiefe verleihen.

Kein Ruckeln ist auch nicht schön

Die Kampagne von Driver: San Francisco wird von 70 Songtiteln musikalisch untermalt. Die groovige 70er-Jahre-Musik und aktuelle Rocktracks passen atmosphärisch gut zu den Stunts, den Drifts und den Verfolgungsjagden. An die Klasse der GTA-Radioshows reicht der Soundtrack aber keineswegs heran.

Driver: San Francisco : Wenn's zum Unfall kommt, spring Tanner einfach in ein neues Auto. Wenn's zum Unfall kommt, spring Tanner einfach in ein neues Auto. Man merkt deutlich, dass die Entwicklungsphase noch nicht abgeschlossen ist - auch optisch: Die offene Spielwelt sieht sehr trist und langweilig aus, und die Umgebung wirkt sehr leblos. Wir vermuten, dass die detailarme Grafik einem ambitionierten Ziel der Entwickler geschuldet ist: Das Spiel soll auf allen Plattformen mit 60 Bildern pro Sekunde laufen, um ein »weiches und flüssiges Fahrgefühl« zu erzeugen. In der Tat ist uns das beim Anspielen sofort aufgefallen. Die rasante Fahr-Action ruckelt zu keiner Zeit, und das Geschwindigkeitsgefühl ist hervorragend. Die Raserei mit den originalgetreuen Autos macht richtig Spaß.

Auf den Straßen und Kreuzungen herrscht eine hohe Verkehrsdichte, und die Fußgängerwege sind bevölkert von Menschen. Die künstliche Intelligenz reagiert auf alles, was wir in Frisco anstellen: Die anderen Autofahrer versuchen Unfälle zu vermeiden und die Fußgänger springen aus der Schusslinie, wenn wir den Bürgersteig mal wieder als Rennstrecke nutzen müssen, weil unsere Karre wegen ständigem Übersteuern ausbricht. Ein Crash verursacht sichtbaren Schaden an unserem Fahrzeug. Das Schadensmodell stellt Beulen, Dellen und Kratzer realistisch dar - Auswirkungen auf die Fahrphysik haben Unfälle aber nicht. Ein Statusbalken am unteren linken Bildrand zeigt uns, wie es um das Gefährt bestellt ist. Wenn das Auto schrottreif ist und nicht weiterfährt, wechselt das Spiel automatisch in den Shift-Modus, und wir suchen uns ganz komfortabel einen neuen Wagen.

Driver: San Francisco

Die Shift-Funktion bildet zu jeder Zeit das Herzstück von Driver: San Francisco und ist schon sehr ausgereift - aber ebenso gewöhnungsbedürftig. Die Story um den Komapatienten Tanner finden wir etwas weit hergeholt. Es wartet daher noch eine Menge Arbeit auf das Team um Creative Director Edmondson, um den innovativen Shift-Modus ebenso fest in der Story zu verankern, wie in der Spielmechanik. Auch im Bereich Grafik muss noch eine Menge passieren, um aus Driver: San Francisco einen Hit zu machen.

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Avatar DaHuggy
DaHuggy
#1 | 09. Mai 2011, 16:35
Liest sich sehr gut.
San Francisco, Cockpitperspektive, Schadensmodell, ansehliche Grafik (dafür sehr schnell), und das Driver Feeling von früher. Der Shift-Modus tut dem wohl auch keinen Abbruch. Wenns das wird, Hut ab.

Hoffentlich werden Lenkräder wie das G25 unterstützt. Danke für den Artikel! :-)
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Avatar A*to*the*Z
A*to*the*Z
#2 | 09. Mai 2011, 16:47
Schade, dass die Grafik unter dem Durchschnitt ist (bis jetzt). Ansonsten siehts nach Spass aus. Und bitte fügt Anti Aliasing hinzu ^^
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Avatar DaHuggy
DaHuggy
#3 | 09. Mai 2011, 16:51
Naja, dafür ist sie sehr schnell. Nichts tut einem Spiel wie GTA, Driver oder auch jedem anderen Rennspiel so schlecht wie ruckeln. Da nehme ich ein paar Stabkörnchen weniger gerne in Kauf :-)
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Avatar nullskill
nullskill
#4 | 09. Mai 2011, 16:54
ich liebe den challanger!!! :) werd ich mir allein deswegen auf jeden fall ansehen!
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Avatar Makke007
Makke007
#5 | 09. Mai 2011, 17:06
Ich finde neuerdings diese Tollen Fazite richtig geil.

Diesmal 3 Sätze.

Naje der Text selber ist ok.
Nur die Grafik ist dann wohl nicht auf der Höhe. Aber Grafik ist ja nicht alles ^^

Danke
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Avatar blade04
blade04
#6 | 09. Mai 2011, 17:17
bleiben wir mal gespannt...da ja noch bisher noch nich so viel gezeigt wurde bzw angespielt wurde und das spiel sich ja auch noch in der entwicklung befindet kann sich da noch einiges (hoffentlich zum guten) verändern
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Avatar Mqlte
Mqlte
#7 | 09. Mai 2011, 17:44
Soundtrack und Stil sprechen mich persönlich schon mal an, wie auch in den letzten drei Teilen. Hoffe sehr, dass es schließlich auch ein gutes Spiel wird. (:

Gruß
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Avatar Ichi7
Ichi7
#8 | 09. Mai 2011, 18:16
Das wird vielleicht ein Driver was an den 1. Teil rankommt! Der ist nähmlich immernoch der beste find ich. Ich habe Teil 3 und 4 (Parallere Linien, was für ein Name^^) gezockt, beim 3. war es total scheisse wenn man zufuss unterwegs war und beim 4. war viel zu viel los auf den Strassen. Das mit dem aussteigen ist eh blöd und passt nicht zu Driver! Aber dieser Teil könnte wieder richtig gut werden, ok das mit dem hin und her schalten zwischen den Fahrzeugen ist etwas komsich, könnte aber auch spass machen, wenn die Karren auch richtig schnell kaputt gehen können ist das schon sinnvoll und vielleicht ne coole Neuerung! Ich glaube, schlechter als Teil 3 oder 4 kanns kaum werden! Ok den 2. Teil kenne ich nicht, aber ich wiess das man da auch schon aussteigen und rumlaufen kann und das wird auch nicht besser sein als in Teil 3. Das es flüssig läuft muss ja auch sein bei einem Rennspiel, sonst gibts mehr Unfälle als rumgefahre...
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Avatar Solospike
Solospike
#9 | 09. Mai 2011, 18:37
hoffentlich wird der teil zugänglicher als sein vorbild, bei dem war nämlich das fahrtutorial, welches man schaffen musste, bockschwer
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Avatar The_Shrink
The_Shrink
#10 | 09. Mai 2011, 18:41
Wenn man in Driver nicht aussteigen kann ist die Grafik eh nicht so wichtig, rauscht ja alles an einem vorbei. Wenn es dann nicht ruckelt umso besser.

Auch wenn das die treuen Driver Fans anders sehen, fänd ich aussteigen besser als die Idee mit dem Shift. Ich hätte mir ein reales ernsthaftes Setting als Konkurrenz zu GTA (fiktive Städte und Autos, Ironie und Sarkasmus) gewünscht.
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Details zu Driver: San Francisco

Plattform: PC (PS3, Xbox 360, Wii)
Genre Sport
Untergenre: Rennspiel
Release D: 30. September 2011
Publisher: Ubisoft
Entwickler: Reflections Interactive
Webseite: http://driver.us.ubi.com/teaser/
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 159 von 4646 in: PC-Spiele
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