Earth & Beyond im Test
Es sieht aus wie eine Science-Fiction-Simulation, ist aber ein Rollenspiel: Westwoods Internet-Galaxis betört durch Luxusgrafik und überirdische Motivation.
Datum:
01.12.2002
Unsere Fünfer-Gruppe knackt Kampfroboter in der Erdumlaufbahn. In der Formation fliegen alle Team-Mitglieder synchron zum Anführer, die geballte Feuerkraft ist sagenhaft. Gewitzt: Der Bildschirmrand dient als Radaranzeige.
Der Anblick von Elfen und kernigen Lederrüstungen erzeugt bei Ihnen allergische Hautausschläge? Kein Wunder! Fünf Jahre nach dem Genre-Urknall von Ultima Online haben sich Multiplayer-Rollenspielwelten zur Recycling-Anlage von Fantasy-Klischees entwickelt. Erlösung entspringt der Geburtsstätte der Command & Conquer-Serie: Westwood kreuzt Rollenspiel-Gerüst mit Science-Fiction-Szenario und einer Prise aus dem Elite- respektive Privateer-Streuer, veredelt durch farbenfrohe Weltraumgrafik und flauschigen Spielkomfort.
Fred vom Jupiter
Jörg Langers »Defenderin« Almuth über der Oberfläche des Planeten Swooping Eagle (Sirius-System).
Earth & Beyond macht unser Sonnensystem samt Nachbarschaft zur galaktischen Spielwiese. Je nach Berufswahl gehört Ihr Held zu den irdischen Terranern, den Jupiter-Kolonistenabkömmlingen Jenquai oder den vom Mars stammenden Progen. Die Entdeckung eines alten Sternentores beschäftigt alle drei Fraktionen ebenso wie mysteriöse Alien-Schiffe und Piratenaktivitäten. Die insgesamt sechs Beruf-/Rassekombinationen unterstützen durch Raumschiffe unterschiedliche Spielstile. Es gibt eine Kämpfer-, Entdecker- und Händler-Klasse sowie drei Mischvariationen. Wählen Sie Ihren Karrierezweig mit Bedacht, denn viele der 39 Talente sind bestimmten der sechs Stände vorbehalten.