Empire: Total War : Erstmals in der Total War-Reihe schlagen Sie in Empire Seeschlachten. Erstmals in der Total War-Reihe schlagen Sie in Empire Seeschlachten.

Man kann vieles über das Mittelalter sagen, doch fortschrittlich war’s nicht gerade. Ähnliches galt für den mittelalterlichen Strategiekoloss Medieval 2, der im Vergleich zu seinem Vorgänger Rome keine großen Neuerungen wagte, auch wenn er dessen Mischung aus rundenbasierter Reichsverwaltung und taktischen Echtzeit-Schlachten gekonnt verfeinerte.

Für den nächsten Teil seiner Total War-Serie kündigt der Entwickler Creative Assembly allerdings eine »Revolution « an – und verlegt ihn folgerichtig auch in eine modernere Ära: In Empire machen Sie das 18. Jahrhundert unsicher und kämpfen um die Vorherrschaft in Europa, Nordafrika, Nord- und Südamerika sowie Indien. Dabei sollen spielerische Neuerungen nicht zu kurz kommen:»Neben der neuen Grafik-Engine gibt’s erstmals Echtzeit-Seeschlachten. Schließlich wurden viele Konflikte dieses Zeitalters auf dem Wasser ausgetragen «, berichtet Kieron Bridgen, der Communications Manager von Creative Assembly. Er führt uns eine neue lauffähige Version des Titels vor, unterstützt vom Producer Mark Sutherns, bei dem alle Entwicklungsfäden zusammenlaufen.

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Jedem Schiff das Seine

Empire: Total War : Wer die Nerven be- und seine Kanoniere im Zaum hält, dem gelingt ein Volltreffer aus nächster Nähe. Wer die Nerven be- und seine Kanoniere im Zaum hält, dem gelingt ein Volltreffer aus nächster Nähe. Los geht’s mit einer Seeschlacht. Bevor diese beginnt, arrangieren Sie Ihre Flotte in zeitgenössischen oder selbst ausgedachten Aufstellungen. Das ist wichtig, denn die Schiffstypen unterscheiden sich unter anderem bei der Feuerreichweite und der Manövrierfähigkeit. Dicke, lahme Schlachtpötte sollten Sie also möglichst mit kleineren Kähnen abschirmen. »Wir planen bis zu 40 Schiffstypen «, erklärt Bridgen. Das Spektrum soll vom schnellen, leicht bewaffneten Aufklärern über Truppentransporter bis hin zum 120- Kanonen-Admiralsschiff reichen.

Doch auch träge Kähne sollen sich intuitiv steuern lassen: »Weil es in den Total-War-Spielen noch nie Seeschlachten gab, haben wir das Interface komplett neu entworfen «, sagt Bridgen. Unter jedem Schiff zeigen Pfeile die Windrichtung, die möglichen Schusswinkel und den aktuellen Kurs an. So nähert sich unsere englische Flotte dem amerikanischen Feind – in unserem Fall auf hoher See, doch Kämpfe in Küstennähe planen die Entwickler ebenfalls.