Everquest 2
Der Nachfolger des langjährigen Marktführers weckt zwiespältige Emotionen: Teils hervorragend gelungen, teils grobe Schnitzer. Besserung ist aber in Sicht: Mit Desert of Flames dreht Sony Everquest 2 in den Wind.
Datum:
03.02.2006
Welt & Atmosphäre
In Desert of Flames besuchen Charaktere ab Level 45 orientalisch angehauchte Örtlichkeiten.
500 Jahre nach dem Vorgänger Everquest ist Everquest 2 angesiedelt. Die Götter haben sich zurückgezogen und kämpfen ihren eigenen Kampf. Eine Katastrophe brach über die alten Rassen herein, die sich auf den planaren Ebenen mit den Göttern selbst maßen und auf dem Mond wandelten. Letzterer ist als Mahnmal der Vergangenheit am nächtlichen Nachthimmel von EQ2 zu sehen. Einzig die beiden großen Städte Freeport, nun Heimstatt der bösen Rassen, und Qeynos, entsprechend für die Guten, haben den Niedergang überstanden.
Everquest 2 zeichnet eine grafisch und atmosphärisch zauberhafte Welt in einem realitätsnahen Stil und einer so atemberaubenden Art und Weise, dass selbst Rechner auf dem neuesten Stand, insbesondere mit der ersten grossen Erweiterung Desert of Flames, teils arg ins Schwitzen geraten. Sprachausgabe und stimmige Musik stützen die Atmosphäre. Einzig die nach wie vor mangelhafte deutsche Lokalisierung und die damit immer wieder auftretenden Probleme müssen sich die Entwickler hier immer wieder vorwerfen lassen.