F1 2010 : Die Rennspiel-Serie F1 könnte für Codemasters das werden, was FIFA für Electronic Arts ist: Ein jährlicher Geldregen. Der Geschäftsführer von Codemasters, Rod Cousens, sprach mit dem englischsprachigen Branchenmagazin MCV über die Zukunft der F1-Spiele. Demnach sei F1 2010der Anfang einer langjährigen, lukrativen und erfolgreichen Beziehung mit der Formula 1: "Ich wüsste nicht, warum F1 nicht ein anerkannter und wichtiger Teil unseres jährlichen Release-Plans werden sollte, wie FIFA es für EA ist. Ich denke wir haben die Lizenz gewonnen, weil Rennspiele in der DNA von Codemasters stecken."

Das Unternehmen hatte die Lizenz für den zweitbeliebtesten Sport der Welt im Jahr 2008 erhalten. Vorher wurden die Rechte von Sony kontrolliert, weswegen Formel 1-Spiele nur für die PlayStation erschienen. Ein Jahr nach Codemasters Übernahme konnte die britische Firma bereits F1 2009 für die Wii und PSP veröffentlich. 2010 erschien dann das von Kritikern gelobte aber technisch unfertige F1 2010 für PC, PlayStation 3 und Xbox 360. Im nächsten Jahr sollen nicht nur Nachfolger für Handhelds, PC und Konsolen erscheinen, sondern auch ein Browser-Game und eine Version, die sich an »sehr junge Kinder« richtet.

Cousens: "Andere Firma hätten für die Reche vielleicht mehr bezahlt, aber ausschlaggebend war die Qualität, die wir anbieten konnten. [...] Um uns zu schlagen müsste man ziemlich was auf sich nehmen. Und ich bin mir nicht sicher, ob es da draußen so jemanden gibt." Der aktuelle Deal zwischen Codemasters und FOM (Formula One Management) läuft 2012 aus.

» GameStar-Test von F1 2010 lesen

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F1 2010
Bilder aus der Testversion von F1 2010 für PC.