Zum Thema » F1-Historie in Bildern Die wichtigsten FIA-Rennspiele » F1 2012 - Übersicht Mehr zur Simulations-Alternative An lauen Sommerabenden, wenn die letzten Sonnenstrahlen durch die geschlossenen Jalousien der sagenumwobenen Redaktionsräume brechen, lehnen wir uns gerne mal zurück und lassen unsere schönsten Spiele-Erinnerungen Revue passieren. Doch was hat das Ganze mit F1 Online: The Game zu tun? Nun, beim nostalgischen Schwelgen fällt häufig der Name Micro Machines.

Der Raser-Klassiker des britischen Spieleentwicklers Codemasters sorgte nicht nur durch seinen fantastischen Vier-Spieler-Modus für durchgezockte Nächte, sondern begeisterte auch durch liebevoll designte, aus der Vogelperspektive präsentierte Grafik.

Eben jene Entwickler beleben nun diese für Rennspiele eigentlich unübliche Perspektive in F1 Online: The Game wieder. Cockpit-Ansicht? Fehlanzeige! Das mag anfangs ungewohnt sein, trägt jedoch einen großen Teil zum ganz eigenen Charme des Spiels bei. Auch sonst betritt Codemasters Neuland. Das Rennspiel ist nämlich komplett als Free2Play-Browser-Titel konzipiert.

Neulich beim Komponenten-Händler

F1 Online: The Game : Wenn drei sich streiten: Während sich unsere Kontrahenten gegenseitig abdrängen, sichern wir uns den ersten Platz. Wenn drei sich streiten: Während sich unsere Kontrahenten gegenseitig abdrängen, sichern wir uns den ersten Platz. Gleich zu Anfang haben wir die Qual der Wahl. Stürzen wir uns in den offiziellen Formula-1-Modus oder erstellen wir unser eigenes Team? In Ersterem dreht sich alles um komplett lizenzierte Boliden, Fahrer und Strecken.

Der offiziellen FIA-Lizenz von 2011 sei Dank, heizen wir beispielsweise in der Rolle von Sebastian Vettel als Mitglied des Red-Bull-Racing-Teams über den Nürburgring. Nebenbei erfüllen wir kleinere Aufgaben wie das mehrmalige Erreichen des ersten Platzes und vergrößern so nach und nach den Inhalt unseres Geldbeutels.

Die verdienten Moneten verwenden wir dann im eigentlichen Herzstück des Spiels, dem Karriere-Modus. Hier erstellen wir zunächst unseren eigenen Flitzer. Neben Geschlecht, Nationalität und Teamnamen dürfen wir auch unser persönliches Teamabzeichen sowie Helm- und Wagenfarbe wählen. Wer die Farbpalette erweitern oder sein Gefährt gar mit Aufklebern zupflastern will, der kann dies mit Hilfe des verdienten Geldes tun.

F1 Online: The Game
Screenshots vom Großen Preis von Japan.

Der Großteil des Barbestandes fließt allerdings in das sogenannte Team-HQ. Auf der Rennstrecke macht nämlich nur der eine gute Figur, der sich früher oder später bessere Komponenten zulegt. Da diese bekanntlich nicht auf der Straße liegen, lohnt sich die Anschaffung verschiedener Gebäude. Im Forschungszentrum schalten wir beispielsweise Konstruktionspläne frei und beschleunigen Forschungsprozesse, wohingegen das Produktionsgebäude dazu dient, erforschte Bauteile wie Motoren, Heckflügel oder Seitenverkleidungen herzustellen. Später gesellen sich noch ein kaufmännisches Gebäude sowie die Renncrew-Abteilung hinzu.

F1 Online: The Game : Im Team-HQ entwickeln wir neue Komponenten, um unseren Flitzer zu verbessern. Im Team-HQ entwickeln wir neue Komponenten, um unseren Flitzer zu verbessern. Hier kommen die Rollenspiel-Elemente von F1 Online ins Spiel. Für bestandene Rennen gibt es nämlich nicht nur Preisgeld, sondern auch Erfahrungspunkte, die uns von Zeit zu Zeit einen Levelaufstieg bescheren.

Dadurch erhalten wir nicht nur Zugriff auf Gebäude-Upgrades und dementsprechend bessere Bauteile, sondern werden auch mit sogenannten Entwicklungspunkten belohnt, mit denen wir Perks freischalten können. Durch diese lässt sich zum Beispiel die Mitarbeiteranzahl unseres HQs erhöhen oder die Herstellzeit der Komponenten verkürzen. Letztere verläuft nämlich in Echtzeit. Während diese zu Anfang noch maximal fünf Minuten beträgt, steigert sie sich über die fortlaufende Spieldauer gar auf mehrere Stunden. Wer nicht solange warten mag, der kann dem Echtgeld-Shop einen Besuch abstatten, doch dazu später mehr. Jetzt wollen wir erst mal auf die Rennstrecke.