FIFA 14 - PC

Sport-Simulation  |  Release: 26. September 2013  |   Publisher: Electronic Arts
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FIFA 14 in der Vorschau

Mehr Leben in der Bude

Beim Anspielen für die NextGen-Konsolen wird klar: PC-Spieler werden die neue Ignite-Engine in FIFA 14 sehr vermissen.

Von Tobias Veltin |

Datum: 13.06.2013


Zum Thema » E3 2013: Alle Artikel Previews, Specials, Reports » FIFA 14 - Video Trailer zur Ignite-Engine Als Electronic Arts vor einigen Wochen FIFA 14 ankündigte, dürfte das niemanden großartig überrascht haben. Schließlich geht die erfolgreiche Fußballserie in diesem Jahr in die mittlerweile 21. Runde. Überraschend war dagegen die Ankündigung, mit EA Ignite eine neue Engine einzusetzen. Allerdings nur auf den Next-Generation-Konsolen Xbox One und PlayStation 4, der PC sowie die aktuellen Konsolen bleiben außen vor. Aber ist Ignite in der Lage, die seit Jahren auf sehr hohem Niveau leicht stagnierende Serie einen merkbaren Schub zu verpassen? Auf der E3 in Los Angeles konnten wir probespielen.

Ignite ist nicht einfach nur eine neue Engine, sondern vielmehr die Zusammenführung aktueller Technologien aus Rendering, künstlicher Intelligenz, Animation und Online-Komponenten. Jede dieser Bereiche hat EA stark verbessert, das Gesamtpaket bildet die Grundlage der Engine. Ausgemachtes Ziel ist dabei die möglichst realistische Umsetzung des Spiels. Kicker sollen unter anderem eigenständig clevere Entscheidungen treffen oder zum Beispiel durch Stadionatmosphäre eingeschüchtert werden.

Die Ignite-Engine zündet

Außerdem ermöglicht Ignite eine lebendigere Darstellung von Spielfeldumgebung und Stadion. Da für die Berechnung dieser komplexen Daten entsprechende Power benötigt wird, gibt es die Ignite Engine nur für Xbox One und PS4 - warum der PC leer ausgeht, bleibt allerdings so unverständlich wie manch eine Schiedsrichterentscheidung in der Bundesliga. Neben FIFA 14 wird die Ignite Engine übrigens zukünftig in allen weiteren EA-Sportspielen eingesetzt, darunter NBA Live 14 , Madden NFL 25 und UFC , welches allerdings erst im nächsten Jahr erscheinen wird.

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FIFA 14 - Screenshots aus der Version für PS3 und Xbox 360
Stimmen Winkel zum Ball und zum Tor, kann man schon mal einen ordentlichen Strahl ins Tor setzen.

Am Stand von EA können wir eine frühe Xbox One-Version von FIFA 14 anspielen. Was zuerst auffällt: Alles sieht etwas besser und detaillierter, ja fast schon etwas steril aus. Einzelne Grashalme sind erkennbar, die Spielergesichter sind realistischer modelliert und auf den Rängen feiern ausmodellierte Zuschauer ihre Helden auf dem Rasen. Ja, richtig gehört. Ausmodellierte Zuschauer. Die Zeit der Pappkameraden scheint mit der nächsten Generation endgültig vorbei zu sein.

Direkt nach dem Anpfiff passen wir den Ball in der Abwehrreihe hin und her und bemerken eine weitere große Neuerung, die EA »Precision Movement« nennt. Das betrifft sowohl Sprints, Ballannahmen oder auch Dribblings. Der Spieler steht dank überarbeiteter Animationen jederzeit korrekt zum Ball, auch spontane Richtungswechsel sehen nicht mehr abgehackt, sondern natürlich aus. Außerdem hat EA das Gewichtsgefühl für die Spieler verbessert. Wir merken richtig, wie sich manche Spieler wuchtig in die Zweikämpfe schmeißen oder bei einem schnellen Antritt ihre Körpermasse nach vorne beschleunigen.

FIFA 14 : Die Gesichter der Spieler sind in der NextGen-Version von FIFA 14 detailliert wie nie. Die Gesichter der Spieler sind in der NextGen-Version von FIFA 14 detailliert wie nie.

Weiterhin hat sich EA der Ballphysik und den Schüssen angenommen. In den letzten Jahren hatte es wiederholt Klagen über Mängel in diesen Bereichen gegeben. Beim Anspielen fällt uns aber zunächst keine Verbesserung auf, immer noch kullert die Pille bei manchen Passen gefühlt viel zu schwach über den Platz. Nach ein paar Minuten und ein paar Abprallern von Gegnern und dem Pfosten müssen wir uns aber korrigieren. Die Ballphysik hat einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht, was man besonders in hektischen Strafraumsituaionen merkt. Haben wir uns den Ball dann passend parat gelegt, ballern wir gezielter drauf denn je.

Lobenswert nämlich: Angeschnittene Bälle verändern nun realistischer ihre Flugrichtung, außerdem können wir nun noch genauer bestimmen, wo unsere Schüsse landen werden. In Los Angeles klappt das schon ganz gut, auch wenn der Schussknopf noch ziemlich empfindlich ist und man allzu schnell aus der Distanz meterweit über oder neben das Tor drischt.

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Avatar Badewannenpirat
Badewannenpirat
#1 | 13. Jun 2013, 14:02
"Da für die Berechnung dieser komplexen Daten entsprechende Power benötigt wird, gibt es die Ignite Engine nur für Xbox One und PS4 - warum der PC leer ausgeht, bleibt allerdings so unverständlich wie manch eine Schiedsrichterentscheidung in der Bundesliga."

Da ist EA wohl einfach zu faul.
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Avatar AndiZ275
AndiZ275
#2 | 13. Jun 2013, 14:10
Ich glaube, das hat mit faul nichts zu tun und technisch gibt es auch keinen guten Grund, den PC auszuschließen. Früher wurde hier noch mit DirectX, etc. argumentiert. Aber seit einigen Jahren tut sich da nicht mehr viel.

Bei der Entscheidung geht es eher um Exklusiv-Verträge zwischen EA und Sony und Microsoft, um die nächste Konsolen-Generation zu pushen, wie man es bei Spielen wie Dark Souls, Halo, etc. gesehen hat, deren PC-Port erst deutlich später und in qualitativ deutlich schlechterer Form nachgeliefert wurde.

Dass PC-Spieler wie ich einen großen Bogen um das nächste Fifa machen werden, wenn sie nur die abgespeckte Version erhalten, dürfte EA wenig stören. Schließlich fahren sie den größten Umsatz für Sport-Spiele nach wie vor an den Konsolen ein.
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Avatar Dominian
Dominian
#3 | 13. Jun 2013, 14:15
Seit dem ersten FIFA für die PS3 habe ich mich daran gewöhnt es auf der Konsole zu spielen.

Auf die selbe weise wie damals werden sie mich wieder zur PS4 locken und ich werde zufrieden sein.

In Ordnung ist das natürlich nicht, aber es gibt auf dem PC ja noch tolle (und günstige!) Sportspiele wie die NBA 2K Reihe, auf die man ohne Konsole zurück greifen sollte.
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Avatar el loco
el loco
#4 | 13. Jun 2013, 14:21
€A´s tolle Exklusivpartnerschaft mit Microsoft haben wir es zu verdanken dass es auf PC keine NextGen gibt...
Irgendwie muss man ja nen Anreiz zum Kaufen der Failbox finden...und €A kassiert einfach doppelt ab - haben beide was von.

da lobe ich mir Konami, für NextGen sieht man noch keine Notwendigkeit wird aber für den PC die Foxengine hochkurbeln um so eine Brücke von CurrentGen und NextGen schaffen... Bravo!
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Avatar DingChavez_812
DingChavez_812
#5 | 13. Jun 2013, 14:25
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar asasasa
asasasa
#6 | 13. Jun 2013, 14:31
Und welche Engine wird auf der Wii U verwendet? xD
Rethorische Fragen beiseite - nieder mit EA und ihrer Anti PC Politik. Ihr sollt untergehen, und niemals auch nur einen Heller von mir sehen.
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Avatar Lord JUST
Lord JUST
#7 | 13. Jun 2013, 14:40
Zitat von el loco:
€A´s tolle Exklusivpartnerschaft mit Microsoft haben wir es zu verdanken dass es auf PC keine NextGen gibt...
Irgendwie muss man ja nen Anreiz zum Kaufen der Failbox finden...und €A kassiert einfach doppelt ab - haben beide was von.

da lobe ich mir Konami, für NextGen sieht man noch keine Notwendigkeit wird aber für den PC die Foxengine hochkurbeln um so eine Brücke von CurrentGen und NextGen schaffen... Bravo!


Bei den Ablegern für die 360 und PS3 damals wurde auch eine andere Engine benutzt als für den PC mit der Begründung, dass der PC nicht gut genug für die Engine ist. Die Engine wird seit dem letzten Fifa auch auf dem PC benutzt.

Ich denke nicht, dass EA da spezielle Verträge mit MS und Sony dahingehend hat (mit MS gibt es ja ganz offiziell spezielle Verträge).

Es ist wahrscheinlich wie bei der 360 und PS3. Man will die Vorteile der Konsole (schwieriger Kopierte Spiele zu spielen, vor allem online) nutzen um den Gewinn zu maximieren.
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Avatar rickyfitts
rickyfitts
#8 | 13. Jun 2013, 14:44
Zitat von Badewannenpirat:
"Da für die Berechnung dieser komplexen Daten entsprechende Power benötigt wird, gibt es die Ignite Engine nur für Xbox One und PS4 - warum der PC leer ausgeht, bleibt allerdings so unverständlich wie manch eine Schiedsrichterentscheidung in der Bundesliga."

Da ist EA wohl einfach zu faul.


Nicht unbedingt.
Gerade FIFA ist so ein Titel, der nicht nur auf den PCs der Core Gamerschaft landet sondern auch sehr viele Gelegenheitszocker vor die Rechner lockt. Ignite dürfte aber die Hardwareanforderungen gehörig anziehen. Für Core Gamer sicher keine nennenswerte Hürde, aber EA wird schon sehr genau kalkulieren wie groß der Teil ihrer bisherigen FIFA PC Kundschaft ist, den sie so wohl ausschließen würden. Und sie werden gegenrechnen wie viele Hardcoregamer man mit einem Verzicht auf Ignite wohl vergrätzt. Die werden dafür schon genug Daten gesammelt haben, auf was für PC Systemen die letzten FIFAs so im Schnitt gelaufen sind. Ist schade, aber wohl leider eine wirtschaftliche Abwägung. Dass vielleicht zusätzlich noch Exklusivboni von Sony und MS geflossen sind, könnte noch hinzukommen.
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Avatar cosmopolit1976
cosmopolit1976
#9 | 13. Jun 2013, 14:49
Zitat von el loco:
€A´s tolle Exklusivpartnerschaft mit Microsoft haben wir es zu verdanken dass es auf PC keine NextGen gibt...
Irgendwie muss man ja nen Anreiz zum Kaufen der Failbox finden...und €A kassiert einfach doppelt ab - haben beide was von.


Du hast schon gelesen, dass es für die PS4 (mit Ignite) kommt? Wo ist da die Exklusivpartnerschaft mit MS?
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Avatar TalRasha[LD]
TalRasha[LD]
#10 | 13. Jun 2013, 14:50
Endlich bekommt auch der Rasen seine Grafischen Verbesserungen :)

Da fliegen die Grashalme durch die Gegend - das macht Spass - hoffe sowas bekommt die neue Engine von PES auch hin :)
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Details zu FIFA 14

Plattform: PC (PS4, PS3, PSV, PSP, Xbox One, Xbox 360, Wii, 3DS)
Genre Sport
Untergenre: Sport-Simulation
Release D: 26. September 2013
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: EA Sports
Webseite: http://www.ea.com/de/fifa-14
USK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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