FIFA 15 : FIFA 15 soll über deutlich bessere Torhüter verfügen als seine Vorgänger. Grund dafür ist die verbesserte Rechenleistung bei PS4 und Xbox One im Vergleich zu den Vorgänger-Konsolen. FIFA 15 soll über deutlich bessere Torhüter verfügen als seine Vorgänger. Grund dafür ist die verbesserte Rechenleistung bei PS4 und Xbox One im Vergleich zu den Vorgänger-Konsolen.

Im Gespräch mit dem PlayStation-Blog auf playstation.com hat sich Nick Channon, leitender Produzent für FIFA 15, explizit zu den Torhütern in der kommenden Fußballsimulation geäußert - in den vergangenen Ablegern waren die nämlich häufig die Knackpunkte in Sachen Spielspaß.

Bei FIFA 15 soll sich das nun ändern - und das wird vorrangig der XBox One und der PS4 sowie deren leistungsstarker Hardware zugeschrieben. Insgesamt zwei Jahre haben Channon und sein Team demnach an der Torhüter-KI gearbeitet und vor allen Dingen aufgrund des Leistungszuwachses der neuen Konsolengeneration eigenen Angaben zufolge massive Fortschritte erzielt:

»Wir haben zwei Jahre lang an den Torwarten gearbeitet. Schließlich ist das sowohl im wahren Leben als auch bei FIFA 15 eine äußerst komplexe Position. Wir wollten einfach etwas bieten, das sich völlig anders anfühlt.«

Bei den älteren Konsolensystemen habe man stets zusätzlichen Speicherplatz benötigt, wenn man neue Torwartanimationen in das Spiel habe einfügen wollen. Doch dank der neuen Systeme könnten die Torwarte die Situationen nun wesentlich häufiger einschätzen und dadurch intelligenter agieren.

»Bisher war es so, dass die Torwarte eine Entscheidung trafen und sich immer an diese hielten, weil wir nicht über die nötige Prozessorleistung verfügten, um ständig zu analysieren, wie sich die Situation verändert. Wenn zum Beispiel ein Querpass geflogen kam und der Torwart beschloss, ihn zu fangen, würde er das um jeden Preis versuchen, selbst wenn sich innerhalb eines Sekundenbruchteils herausstellen sollte, dass es besser wäre, den Ball wegzuschlagen. Manchmal war das etwas ärgerlich, weil man sich fragte, warum der Torwart bestimmte Dinge tat. «

Nun allerdings könne man die Animationen an jedem beliebigen Punkt aufteilen, so Channon weiter:

»Jetzt fällt der Torwart diese Entscheidungen aus dem Stegreif und situationsabhängig. Bisher war es so, dass wenn der Ball auf die linke obere Ecke zusteuerte und auf dem Weg abgelenkt wurde, der Torwart dennoch zur oberen linken Ecke springen würde. Ab jetzt wird der Torwart versuchen, noch schnell einen Richtungswechsel zu vollziehen. Das sind Dinge, die wir nur mithilfe der Leistungskraft der neuen Generation von Konsolen tun können.«

FIFA 15 erscheint am 25. September 2014 unter anderem für PC, PS4 und Xbox One. Ob von den angekündigten Verbesserungen an der Torhüter-KI auch die PC-Version profitieren wird, bleibt abzuwarten.

» FIFA 15 in der Vorschau: Der Sprung ins Ignite-Zeitalter

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Fifa 15
Flanken sind nun schwieriger, aber nicht unmöglich. Wer so frei zum Kopfball kommt wie Dortmunds Sokratis, der netzt auch ein. Und stört sich auch nicht daran, dass ein Schalker an seinem Hintern horcht.