Red 5 Studios : Mark Kern sieht keine Zukunft für klassische Konsolen. Mark Kern sieht keine Zukunft für klassische Konsolen. Konsolen in ihrer aktuellen Form sowie die große Zeit der Publisher stehen am Ende ihrer Existenz. Dies ist zumindest die Meinung von Mark Kern, dem Geschäftsführer des Entwicklers Red 5 Studios (Firefall). In einem Interview mit dem Magazin Eurogamer erklärte er unter anderem, warum seiner Meinung nach die alten Publisher-Modelle immer mehr an Reiz verlieren.

Demnach würde beispielsweise das Free2Play-Modell den Entwicklern deutlich mehr Freiraum gewähren, um ihre Kreativität zu entfalten und somit innovativere Spielerlebnisse zu bieten.

»Sie brauchen keinen Distributor, um Erfolg zu haben. Aus diesem Grund kann man sehr viel mehr Geld in das eigentliche Spiel anstatt in das Marketing investieren. Außerdem wächst man auf diese Weise organisch mit seinen Spielern. (...) Man kann in en Wettstreit gehen, der sich um den Spielspaß und nicht um das Marketing dreht. Und genau das sollte auch das Areal sein, in dessen Rahmen die Entwickler agieren. Wir sollten um die Stärke unserer Ideen und den Spielspaß wetteifern - und nicht um die Marke, die Lizenz, die hinter einem Spiel steht oder die Stärke des Marketings.«

Des Weiteren erklärte er seine Meinung zur Zukunft der Konsolen. Diese sei nicht gerade sehr rosig - ganz im Gegensatz zum Mobile- und PC-Markt.

»Es muss sich etwas ändern. Ich glaube, Konsolen sind tot. (...) Ist es nicht lächerlich, das du diese fantastischen Spiele für das iPad kaufen kannst, aber ein Publisher wie Square Enix verlangt einen astronomischen Preis für die Portierung eines alten Spiels? Sie kapieren es einfach nicht. Sie kapieren nicht, dass du die Hürde für den Einstieg niedriger ansetzen musst.«

Aus diesem und anderen Gründen sehe er auch keine Notwendigkeit dafür, das Spiel Firefall für irgendeine Konsole umzusetzen - außer vielleicht für iOS-Plattformen.