Early Access Newcomer : Die Zukunft von Steam? Wir schauen uns drei mögliche Early-Access-Hits an. Die Zukunft von Steam? Wir schauen uns drei mögliche Early-Access-Hits an.

Zum Thema For The King ab 4,19 € bei Amazon.de Auf Steam tauchen fast täglich neue Titel auf, von denen nur die wenigsten große Namen tragen: Die meisten sind kleinere und noch unbekannte Projekte, die Masse ist schier unüberschaubar. Tatsächlich sind 38 Prozent aller Steam-Spiele erst 2016 veröffentlicht worden. Das zeigt einen rasanten Anstieg an Neuerscheinungen und mag an Übersättigung grenzen – die ein oder andere Perle ist aber trotzdem noch dabei.

Meinung zu Spieleflut und großen Versprechen: Verkauft keine Träume!

Auch wenn viele Nutzer beim Early Access-Programm von Steam Angst vor Rohrkrepierern haben, gibt es genug ehrliche Projekte, die regelmäßig mit Updates versorgt werden und wie ein Playerunknown's Battlegrounds oder Ark: Survival Evolved schon vor dem finalen Release ein Erfolg sind.

Wir stellen hier drei Early-Access-Newcomer vor, die schon jetzt beliebt sind und genau dieses Hit-Potenzial haben. Vielleicht stürmen diese Titel ja als nächstes die Steam-Charts:

Oldschool in schicker Optik

For the King sieht mit seiner charakteristisch-kantigen Optik eher aus wie ein modernes Indie-Spiel. Der durchaus ansprechende Artstyle sollte aber nicht täuschen: Das Taktik-Rollenspiel ist eine knallharte Mischung aus Roguelike und klassischen JRPG-Mechaniken, das von Anfang an wahnsinnig komplex ist.

Die rundenbasierten Kämpfe finden auf Hexfeldern statt. Wir können zu Beginn aus drei Klassen auswählen und sie in den Kampf schicken. Klingt einfach, wird aber schnell kompliziert: Über Fokus-Punkte dürfen wir Gegner aus dem Hinterhalt angreifen, an ihnen vorbeischleichen oder unsere Angriffe im Kampf verstärken. Verschiedene Waffen und Kräfte haben Boni gegen bestimmte Gegnertypen. Zudem steuern wir alle drei Kämpfer separat, stirbt einer, müssen wir einen anderen auf ein Feld schicken, um den geschlagenen Kameraden wiederzubeleben. Auch das Inventar ist getrennt.

Da wir kaum Geld und Ressourcen haben, wird das allein sehr schnell anspruchsvoll. Es gibt aber auch einen lokalen und Online-Koop-Modus. Auch wenn die Story immer gleich bleibt (Nachdem der König ermordet wurde, schickt uns die verzweifelte Königin aus, das Reich vor dem Chaos zu schützen), sollen prozedurale Maps für Abwechslung sorgen. Das »Chaos« wirkt sich dabei sogar auf das Spiel aus. Wenn wir keine Quests erfüllen, steigt eine entsprechende Leiste steigt an und macht das Land noch gefährlicher für uns

For the King wurde über Kickstarter finanziert und befindet sich seit über zwei Jahren in Entwicklung. Die angekündigten sechs Monate Early Access sollen nun dazu dienen, dem Spiel mithilfe des Feedbacks den letzten Schliff zu verleihen. Die finale Fassung soll besser ausbalanciert sein, neue Items und Ausrüstung bieten und mit neuen Gebieten und Gegnern aufwarten – für rund 15 Euro kann man aber schon jetzt spielen.

For The King