Forge of Empires :

Zum Thema » Free2Play auf GameStar.de Mehr zum Thema »kostenlose Spiele« » Forge of Empires spielen Die Open Beta antesten Forge of Empires ab 19,99 € bei Amazon.de Töpferei und Speerträger, Krankenhaus und Langbogenschützen, schließlich Ritter und Kanonen – kommt Ihnen irgendwie bekannt vor? Dann haben Sie vermutlich Civilization gespielt. Innogames offensichtlich auch: Die Macher von Grepolis und Die Stämme haben sich für ihr Browserspiel Forge of Empires ausführlich Sid Meiers strategische Zeitreise angeguckt.

Und so forschen wir kräftig auf einem ganz ähnlich aufgezogenem Technologiebaum, um unser kleines Steinzeit-Kaff in eine hochmoderne Metropole zu verwandeln, in der Raumgleiter und Kampfrobo...halt. Falsch. Stopp. Soweit kommt’s erst gar nicht, im Hochmittelalter ist mit der Erfindung des Schießpulvers Schluss.

Faulende Ressourcen?

Während wir nach und nach neue Technologien entwickeln, spielt sich Forge of Empires wie ein klassisches Browser-Ausbauspiel. Wir bauen Hütten (später Pfahlbauten, Fachwerkhäuser et cetera), die uns Bewohner und Steuern bringen. Töpfereien und Schmieden häufen Ressourcen an, die wir für weitere Bauten, Truppen, Forschung und so weiter verbraten.

Forge of Empires
Wir haben den Sprung von der Bronze- in die Eisenzeit geschafft und dürfen die ersten Steinbauten errichten.

Dabei gibt’s nur eine General-Ressource – ob wir also Töpfe oder Hufeisen produziert haben, ist Wurst. Sehr nervig: Wenn ein Rohstoffbatzen fertig ist und wir ihn nicht rechtzeitig abholen, verfällt er.

Man stelle sich das kurz im echten Leben vor: Da geben Sie Ihren Mantel in die 24-Stunden-Reinigung, wollen ihn nach zwei Tagen abholen, aber die Reinemackefrau murmelt nur bedauernd, »tut mir leid, ihr Mantel ist gerade verpufft«. Vergleichbare Spiele machen das zwar ähnlich, aber nur bei Bauernhöfen – dass reife Tomaten irgendwann vergammeln, mag ja angehen. Aber Hufeisen?

Rundenschlachten - träge, aber spannend

Forge of Empires : Unsere Truppen parken wir in zwei Armeen: Angreifer und Verteidiger (gegen Angriffe anderer Spieler). Unsere Truppen parken wir in zwei Armeen: Angreifer und Verteidiger (gegen Angriffe anderer Spieler). Während wir munter unser Dorf ausbauen, forschen und Truppen ausheben, sollten wir anliegende computergeführte Provinzen erobern. Und zwar aus drei Gründen. Erstens, weil unsere Questgeber das gerne mal wollen.

Zweitens, weil komplett eroberte Provinzen uns ein besonderes Vorkommen freischalten, etwa Weintrauben oder Färbemittel (Civilization winkt nochmal kurz). Die wiederum brauchen wir, um die entsprechenden Produktionsgebäude freizuschalten, also Kelterei und Färberei.

Und drittens, weil die rundenbasierten Schlachten Laune machen. Auch wenn sie das eigentlich nicht dürften, denn sie sind viertens furchtbar langsam animiert, fünftens doof zu bedienen (Fernkampf-Reichweiten werden nicht eingeblendet, Truppen müssen nach vorgegebener Reihenfolge gezogen werden), und haben sechstens Soundeffekte, die alle verdächtig nach einem Locher aus den Fünfzigern erinnern. Aber spannend sind sie!