Die Umsetzung

Gears of War : Die letzten Missionen bewältigen wir auf einem fahrenden Zug. Die letzten Missionen bewältigen wir auf einem fahrenden Zug. PC-Spieler müssen sich zu Beginn erst mit dem konsolentypischen Checkpointsystem anfreunden: Das Spiel sichert automatisch an vorgegebenen Stellen Ihren Fortschritt, eigenständiges Speichern ist nicht möglich. Das bietet aber kaum Anlass zur Kritik, denn die Punkte sind meistens fair platziert. Ein Vorteil des Systems ist zudem, dass Sie während der Kampagne jederzeit den Schwierigkeitsgrad wechseln können.

Gears of War : Die Zwischengegner werden oft durch kurze Sequenzen eingeführt. Die Zwischengegner werden oft durch kurze Sequenzen eingeführt. Auch ansonsten zeigt Gears of War, wie eine Konsolenumsetzung auszusehen hat. Nicht nur wurde das Spiel erfolgreich an die Steuerung und Technik des PCs angepasst, es wurde auch Inhalt hinzugefügt. Die erste Hälfte des fünften Aktes ist komplett neu. Die zusätzlichen Missionen umfassen ca. eine Stunde Spielzeit und schließen einige Story-Lücken, die im Original noch für fragende Gesichter sorgten. Der neue Kampf mit dem Brumak ist zudem der neue Höhepunkt und beste Bosskampf im gesamten Spiel. Durch den beigelegten Karten-Editor, mit dem auch die Entwickler ihre Level erstellten, können Sie zudem auf Nachschub aus der Community hoffen.

Multiplayer

Gears of War : Durch die Spielmechanik ergeben sich oft spannende Feuergefechte. Durch die Spielmechanik ergeben sich oft spannende Feuergefechte. Das Multiplayer-Glanzstück ist der Koop-Modus: Zusammen mit einem Freund können Sie über Internet oder im Netzwerk die Kampagne durchspielen, was zu zweit auch ungefähr doppelt soviel Spaß macht. Mit einem menschlichen Mitstreiter gelingen noch schönere Flankenmanöver und in den Bosskämpfen müssen Sie sich nicht mehr über die KI ärgern. Die Level sind dabei identisch mit dem Solo-Part, nur an manchen Stellen trennen sich Ihre Wege und Sie sind für kurze Zeit auf sich alleine gestellt. Zusätzlich gibt es fünf weitere Spielmodi in dem jeweils zwei Teams gegeneinander antreten. Die vier Varianten Warzone, Execution, Assassination und Annex waren auch schon auf der Xbox vertreten. King of the Hill ist dagegen neu und exklusiv auf dem PC.

Warzone:

Zwei Teams treten in Runden gegeneinander an. Besiegte Spieler können innerhalb der sogenannten »Bleed-Out-Time« von Kameraden wiederbelebt werden, allerdings nur zweimal.

Execution:

Im Gegensatz zum Warzone-Modus müssen Sie hier ihren besiegten Gegner im Nahkampf den Gnadenstoß geben, ansonsten erholen diese sich bis zu zweimal und können wieder am Kampf teilnehmen.

Assassination:

Die Aufgabe besteht darin, den jeweiligen Anführer des gegnerischen Teams auszuschalten. Die Rolle des Anführers wird zwischen den Runden neu vergeben.

Annex:

Auf den Karten existieren mehrere Kontrollpunkte. Hält ein Team einen Ort besetzt, bekommt es einen Punkt pro Sekunde gutgeschrieben. Kontrollstellen besitzen 60 Punkte zum verteilen. Um eine Übernahme zu verhindern, reicht es feindlichen Spielern den Zutritt zu verwehren.

King of the Hill:

Ähnlich wie Annex, jedoch existiert nur ein einzelner Kontrollpunkt. Um Punkte zu sammeln muss zudem jeweils mindestens ein Spieler des eigenen Teams sich im Zielgebiet aufhalten.

Deutsche Version

Gears of War : Die blutigen Szenen sind nichts für schwache Nerven. Die blutigen Szenen sind nichts für schwache Nerven. Aufgrund der blutigen und drastischen Gewaltdarstellung wurde die Xbox-Version von Gears of War in Deutschland von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert. Da der PC-Version das gleiche Schicksal droht, ist vom Publisher Microsoft erst gar keine Veröffentlichung in Deutschland geplant. Für die unzensierte, lokalisierte Version mit deutscher Sprachausgabe und Texten müssen Sie daher auf Importe aus der Schweiz oder Österreich zurückgreifen.