Zum Thema » Ghost Recon Wildlands Erstes Gameplay von der E3 Ghost Recon: Wildlands ab 59,90 € bei Amazon.de Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands für 47,99 € bei GamesPlanet.com Auf der großen Presseshow zeigte Ubisoft bereits einen fetzigen Zusammenschnitt von Ghost Recon: Wildlands, später am Tag haben wir auch noch eine lange, von den Entwicklern gespielte zusammenhängende Demo gesehen. Außerdem konnten wir zwei Mitglieder des Entwicklerteams über noch offene Frage ausquetschen. Wildlands befindet sich zwar noch in einer Pre-Alpha-Phase, aber es steht jetzt schon ziemlich weit oben auf unserer Beobachtungsliste.

  • Wildlands spielt in einer gigantischen Welt, die komplett frei befahr-, beflieg- und begehbar sein soll. Das Spiel ist dabei in neun landschaftlich unterschiedliche Regionen unterteilt.

  • Insbesondere von oben, also etwa aus einem Helikopter heraus, sieht das Terrain atemberaubend und schier endlos aus. Gigantische Berge, Flusstäler, Ackergebiete, ein riesiger Salzsee, überall Dörfer und kleinere Städtchen - ziemlich toll!

  • Die Frage, die sich hier anschließt: Wie viel Inhalt steckt denn in der gigantischen Welt? Es ist ja nicht so, als würde man wie etwa in einem Fantasy-Rollenspiel hinter jedem Busch eine Kiste voller Schätze finden. Antwort der Entwickler: Man ist noch dabei, Inhalte ins Spiel zu packen. Außerdem soll den Fahrzeugen große Aufmerksamkeit gewidmet werden. Es soll einfach Spaß machen, damit durch die Gegend zu heizen. Wir rechnen also mit viel Landschaft, in der nicht an jeder Ecke die Luzie abgeht.

  • Der Titel setzt auf eine freie Missionsstruktur. Die Ghosts werden in dem Gebiet abgesetzt und ab da liegt es in den Händen der Spieler, Informationen zu sammeln entsprechend zu handeln. Die Entwickler sprachen uns gegenüber davon, dass jeder seine eigene Geschichte spielen kann, auch wenn die Vorgaben klar sind: Verursache Chaos, um die Allianz zwischen einem Drogenkartell und der korrupten Regierung zu (zer)stören.

  • Wir haben auf der Messe zwar nur ziemlich coole Koop-Szenen von Wildlands gesehen, aber man kann den Titel auch völlig allein spielen. Die übrigen drei Ghosts übernimmt dann die KI. Ob und inwiefern wir die KI über Befehle kontrollieren können, ist noch nicht klar. Die Entwickler experimentieren noch. So oder so ist eine KI in einer offenen Welt allerdings immer eine Fehlerquelle, weil extrem viele Variablen einberechnet werden müssen. Wir sind jedenfalls gespannt, wie sich die künstlichen Ghosts in Bolivien schlagen.

  • Koop ist allerdings zu jeder Zeit möglich. KI-Ghosts können in einem laufenden Spiel von echten Mitstreitern ersetzt werden.

  • Im Spiel gibt's ein Levelsystem, wir sahen zumindest ein Level-up auf Stufe 4, wissen allerdings noch nicht, welche Auswirkungen das hat. Die Entwickler wollten zum aktuellen Zeitpunkt diesbezüglich noch keine Details preisgeben. Das allerdings wissen wir schon: Egal ob man nun in seinem eigenen Spiel oder in dem eines anderen unterwegs ist, der Level-Fortschritt wird nicht unterbrochen. Unabhängig davon, ob man vielleicht eine Mission ein zweites Mal erledigt, weil der Host sie noch nicht abgehakt hat.

  • Im Koop müssen die Spieler nicht immer zusammenglucken, sondern können sich auch extrem weit voneinander entfernen. Wir haben gesehen, wie ein Koop-Ghost in einem kleinen Waldstück einen wenig kooperativen Informanten über den Standort einer wichtigen Person »befragt« hat, während die anderen drei schon längst auf dem Weg zu einem Hubschrauber der Drogenbande waren. Den wollten die vier Ghosts vor dem Haupteinsatz kapern. Öhm, hat hier jemand »Heists in GTA Online« gesagt?

  • Weil das Vorgehen in Wildlands aber komplett in den Händen der Spieler liegen soll, ist der Helikopter optional.

  • Zu viert haben sich die Entwickler schließlich den gut bewachten Hubschrauber geschnappt, indem sie sich am helllichten Tag von zwei Seiten zunächst zwischen Häusern und durch Kornfelder anschlichen und dann zuschlugen. Man betonte währenddessen, dass man sich das Fluggerät auch in der Nacht nahezu unbemerkt hätte unter den Nagel reißen können. Wildlands kommt also mit dynamischem Tag-Nacht-Wechsel.

  • Anschließend ging's für alle vier dann mit dem Heli zu einem auf einem Berg liegenden Verbrecherunterschlupf. Während zwei Ghosts sich per Fallschirmabsprung Zutritt zum Areal verschafften, blieben die beiden anderen im Hubschrauber. Einer flog, der andere gab mit einem Gewehr Deckung aus der Luft.

  • Das Team am Boden schnappte sich die wichtige Person und warf sie in den Kofferraum eines Autos. Dazwischen mussten etliche KI-Schurken dran glauben, teilweise vom Mann im Heli ausgeknipst.

  • Nach einer fetzigen Flucht in Heli und Auto traf man sich schließlich auf dem Salzsee, die Zielperson wurde in den Hubschrauber verfrachtet, zwei Ghosts flogen mit ihr davon, die anderen beiden machten sich mit dem Auto aus dem Staub.

  • Das Kartell hat zwar Stützpunkte, die Ghosts müssen aber ohne festen Unterschlupf auskommen. Eine Art Basis soll's nicht geben. Schade eigentlich. Immerhin müssen sich die Männer um ihr Equipment kümmern und bekommen nicht automatisch coole Waffen die Hände gedrückt.

  • Und wann soll's erscheinen? Einen Termin gibt's noch nicht. Weil das Spiel noch in einer Pre-Alpha-Phase ist, rechnen wir frühestens mit einem Release im November 2016.

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Ghost Recon Wildlands - Einsatzbesprechungs-Trailer