Dr. Peter Venkman, Dr. Raymond Stantz, Dr. Egon Spengler – Namen wie Donnerhall? Weniger. Und trotzdem verbergen sich dahinter wahre Helden. Helden, die New York (und vermutlich die ganze Welt) schon zweimal gerettet haben. Nie von denen gehört? Nicht weiter verwunderlich, liegt der Auftritt der drei doch schon Jahre zurück. Die Rede ist von den Ghostbusters, die in den 80ern (genauer 1984 und 1989) in den Kinos ein Millionenpublikum mit ihrer irren Jagd auf Geister unterhielten. 2009, pünktlich zum 25jährigen Jubiläum, soll Ghostbusters: The Video Game erscheinen, das von den Schauspielern Harold Ramis (Egon Spengler) und Dan Aykroyd (Raymond Stantz) als »der dritte Film« bezeichnet wird. Die beiden waren schon für die Drehbücher der Kino-Abenteuer verantwortlich und schreiben nun auch die Geschichte und die Dialoge für die Versoftung. Damit das Spiel ein echtes Original wird, leihen sie ihren virtuellen Abbildern gleich noch ihre Stimmen, genau wie Kollege Bill Murray (Peter Venkman). Wir haben uns in London beim Publisher Atari eine frühe Version des Actionspiels von Terminal Reality (BloodRayne 2) angesehen.

Ghostbusters: The Video Game :

Wieder Ärger mit Gespenstern

Die Geschichte von Ghostbusters: The Video Game beginnt etwa zwei Jahre nach den Ereignissen des letzten Films, in dem die drei Helden den größenwahnsinnigen mittelalterlichen Fürst Vigo daran gehindert haben, sich die Weltherrschaft unter den gelblichen Fingernagel zu reißen. In New York regiert also längst wieder der Alltag und die Auftragslage der Geisterjäger ist eher mau.

Doch eines Tages steigt die psychokinetische Energie in der Stadt erneut, immer mehr Menschen machen Bekanntschaft mit Furcht einflößenden, paranormalen Erscheinungen und das Telefon der Geisterjäger steht nicht mehr still. Um der plötzlichen Masse der damit verbundenen Arbeit Herr zu werden, stellt man kurzerhand jemand Neues ein: Sie schlüpfen in die Rolle des frischen Kollegen, dürfen sich eine Uniform samt Protonen-Kanone überstülpen und zusammen mit Venkman, Stantz und Spengler den Ursprung des Übels ausfindig machen.