Giants: Citizen Kabuto im Test
Söldner trifft Mehrjungfrau zur Monsterjagd
Fazit der Redaktion
Jörg Langer: Na also - es müssen nicht immer Soldaten sein. Es ist schon was ganz anderes, als quasi unbesiegbarer King-Kong-Verschnitt durch die Landschaft zu stapfen. Und dass sich endlich auch mal die Entwickler eines Actionspiels drei völlig unterschiedliche Spielparteien einbauen, finde ich richtig gut.
Sie sollten allerdings schon etwas Toleranz für schräge Ideen und bemüht komische Zwischensequenzen haben - den ach so lustigen Smarties würde ich am liebsten den Hals umdrehen. Und auf meinem TNT-2-Rechner zuhause sieht Giants nur halb so gut aus wie auf meinem Geforce-Boliden in der Redaktion. Ingeniös ist manche Detail-Idee im Spieldesign. Wer ungewöhnliche Action-Kost ß la MDK, Evolva oder Alice mag, liegt bei Giants richtig.
Steinlechner Peter: Am liebsten würde ich sofort in die Welt von Giants einziehen! Inzwischen kenne ich da ein paar Traumstrände und lauschige Dörfer: schöner geht’s fast nicht. Auch die Mischung aus herzhafter Baller-Action und abwechslungsreichen Missionen funktioniert prächtig. Per Jetpack über Monster hinwegflitzen, sie dabei mit Raketen beharken, wilde Gefechte mit teils atemberaubenden Zwischengegnern – einfach toll.
Nicht so gigantisch Spielspaß pur kommt bei mir vor allem mit den Aliens im ersten Abschnitt auf. Da mag Delphi noch so hübsch sein, die unpräzise Zauberspruch-Ausführung nervt gelegentlich. Kabuto ist zwar eine schräge Augenweide, sein Haudrauf-Kampfstil auf Dauer aber ein wenig eintönig. Und zur vergeigten Speicherfunktion erspare ich mir lieber jeden weiteren Kommentar. Trotzdem: Insgesamt hatte ich jede Menge Spaß! Wenn Ihnen das krasse Szenario gefällt, sollten Sie zugreifen.