Gigantic : Aktuelle Geldprobleme beim Entwicklerstudio Motiga stellen die Zukunft von Gigantic in Frage. Aktuelle Geldprobleme beim Entwicklerstudio Motiga stellen die Zukunft von Gigantic in Frage.

Das Entwicklerstudio Motiga befindet sich aktuell offenbar in einer finanzielle Schieflage: Wie auf der offiziellen Webseite des Unternehmens bekannt gegeben wird, musste ein Großteil der Belegschaft gehen. Die Rede ist von einem signifikanten Prozentsatz. Konkrete Zahlen werden jedoch nicht genannt.

Immerhin: Die Entlassungen werden als temporär bezeichnet. Gut möglich also, dass es zu Wiedereinstellungen kommt, sobald sich die finanzielle Lage des Studios wieder bessert. Die aktuelle Finanzsituation wird auch als Grund für die Entlassungswelle genannt. Derzeit befinde man sich in Gesprächen mit einigen potenziellen Investoren, heißt es.

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Auch auf das sich aktuell in der Entwicklung befindlichen MOBA-Shooter Gigantic hat das Ganze Auswirkungen: Wie aus der Stellungnahme hervorgeht, kann Motiga seine Angestellten nicht mehr für die laufende Entwicklung des Spiels bezahlen - hofft jedoch, durch einen Investor wieder in die Spur zurückfinden zu können. Die Entwicklungsarbeiten sind also erst einmal pausiert.

Wie es mit Gigantic weitergeht bleibt also erst einmal offen und ist abhängig davon, ob sich ein Geldgeber findet. Sollten die Gespräche erfolglos enden, könnte das eine komplette Einstellung des Projekts zur Folge haben. Auch die Fortführung der aktuell laufenden Closed-Beta-Phase ist alles andere als sicher.

Erst vor zwei Monaten hatte Motiga angekündigt, dass sich die Veröffentlichung von Gigantic verschieben werde. Auch damals gab es bereits erste Entlassungen. Der geschlossene Beta-Test läuft seit August 2015.

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Gigantic
Im Finale jeder Partie, dem Clash-Modus, treffen Helden und Guardians in einer kleineren Arena aufeinander.