Mann ersticht Ehefrau wegen PlayStation : Spiele vor Gericht Spiele vor Gericht Ein 62 Jahre alter Mann hat seine Frau, mit der er seit 30 Jahren zusammen lebte, erstochen, weil sie zuviel mit der PlayStation ihres Sohnes spielte. Sie hatte inzwischen sogar den 37-Zoll-Plasma-Bildschirm des Ehepaares in das Schlafzimmer gestellt, um dort nachts spielen zu können und ihren Ehemann kurzerhand auf das Sofa im Haus verbannt. Der nur 10 Jahre alte Sohn spielte üblicherweise bis Mitternacht, dann übernahm die Frau und blieb bis fünf oder sechs Uhr morgens wach, um Grand Theft Auto zu spielen.

Nachdem der Ehemann auch noch den Verdacht hatte, dass seine 16 Jahre jüngere Frau eine Affäre haben könnte, sie ihn aus dem Haus werfen wollte und drohte, dass er die gemeinsamen Kinder nie wieder sehen würde, griff er sie mit zwei Messern an. Der Sohn rief die Polizei, anschließend übernahm der Ehemann den Hörer und erklärte: "Es tut mir leid, ich glaube, ich habe sie umgebracht."

Der Verteidiger nannte es tragisch, dass die Ehe wegen des Kaufes einer PlayStation so ein Ende nahm. Gestern wurde der Ehemann, den der Richter als bis dahin tadellos, fleißig und als Familienmenschen bezeichnete, zu lebenslanger Haft verurteilt und muss daher mindestens 14 Jahre in Haft bleiben.

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