Grand Theft Auto: Vice City - PC

3rd-Person-Shooter  |  Release: 14. Mai 2003  |   Publisher: Take 2 Interactive
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Special: GTA: Vice City 10th Anniversary Edition

Test zur iOS- & Android-Version

Nach GTA III wagt nun ein weiterer Teil der Open-World-Saga den Sprung auf die Tabletsysteme. Schöne neue Technikwelt? Beim Test von GTA Vice City für iOS und Android haben wir uns den guten, altmodischen Controller zurückgewünscht.

Von Kai Schmidt |

Datum: 18.12.2012


Zum Thema » GTA Vice City - Test für PC Zeitreise in die 80er Jahre » GTA 5 - Vorschau Gangster's Paradise XXL Ah, die 80er … kein Jahrzehnt war so cool und gleichzeitig so bizarr. GTA: Vice City versetzt Kinder der 80er in ihre Jugend zurück – und zeigt jüngeren Semestern, wie abgefahren diese Zeit war. Schulterpolster, pastellfarbene Hemden und Fönfrisuren kann das Spiel zwar nicht herbeizaubern, doch der zugehörige Synthie-Pop aus dem In-Game-Autoradio und die in Vice City (dem GTA-Miami) allgegenwärtigen Neonröhren reichen allemal, um uns nostalgisch werden zu lassen – und irgendwie das Verlangen nach einer Folge »Miami Vice« zu wecken.

Die Umsetzung des Spieleklassikers aus dem Jahr 2002 macht das Tablet oder Mobiltelefon zur Zeitmaschine, lässt euch den an Filme wie »Scarface« oder »Carlito’s Way« angelehnten Klassiker mit aufgemotzter Grafik noch einmal erleben. Oder vielleicht auch zum ersten Mal. Wobei wir von diesem Erstkontakt auf einer Mobilplattform eher abraten, da das Spiel trotz technisch sauberer Umsetzung auf den controllerlosen Geräten vor allem mit massiven Steuerungsproblemen zu kämpfen hat. Ohne Controller spielt sich GTA eben nur halb so gut.

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GTA: Vice City 10th Anniversary Edition
Paradebeispiel für die frickelige Touchscreen-Steuerung: Wer den Modellhubschrauber durch die Lüfte lenkt, verknotet sich leicht die Finger.

So viel Spiel für so wenig Geld

Dabei fängt alles so super an: Die im Vergleich zur PlayStation-2-Urversion aufgebohrte Grafik -- die vormals sehr klobigen Figuren haben nun sogar Finger --, die tollen Leistungen der englischen Sprecher (unter anderem Ray Liotta und Dennis Hopper) und die souverän inszenierten Zwischensequenzen fühlen sich gut an. Richtig gut.

Wir freuen uns bereits auf den bevorstehenden, in unzählige Missionen unterteilten Aufstieg unserer Spielfigur Tommy Vercetti vom Handlanger zum Drogenbaron. Und auf die zahllosen Beschäftigungsmöglichkeiten, denen wir abseits der Handlung nachgehen können. Und auf die launigen Rundfahrten durch eine Stadt, in der es so viel zu entdecken gibt (Vice City führte damals Motorräder und Helikopter in die Serie ein). Ja, das sollte eigentlich ein toller Ausflug werden.

Virtueller Controllerkrampf

Doch dann folgen die ersten, schwammigen Schritte, die wir auf dem virtuellen Pflaster von Vice City machen: Aus Ermangelung eines vernünftigen Controllers wischen wir mit den Daumen über Symbolflächen, die transparent über der Spielgrafik liegen. Das funktioniert zwar irgendwie, doch präzise geht anders.

GTA: Vice City 10th Anniversary Edition : Anders als im Vorgänger GTA 3 können wir die Straßen von Vice City auch stilvoll mit dem Motorrad unsicher machen. Anders als im Vorgänger GTA 3 können wir die Straßen von Vice City auch stilvoll mit dem Motorrad unsicher machen. Vor allem die ersten Meter im frisch geklauten Auto werden trotz schnurgerader Strecke zum serpentinenartigen Slalomkurs. Erst nach längerer Spielzeit sind wir in der Lage, die Fahrzeuge zumindest einigermaßen vernünftig zu steuern. Zu Beginn führt unser Schlingern noch häufig zu ungewollten Verlusten unter den Fußgängern, was uns Fahndungssterne einbringt und die Polizei auf den Plan ruft.

Natürlich lassen wir uns nicht einfach verhaften (war ja schließlich nicht unsere Schuld), ziehen die Waffe und schießen zurück -- doch das automatische Zielsystem macht uns einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Es nimmt nämlich so ziemlich alles aufs Korn … also alles außer den Gegnern, die wir eigentlich mit Blei spicken wollten. Passanten gehen zu Boden, Kugeln prasseln auf die Polizeiautos ein, doch einen Cop treffen wir höchstens mal durch Zufall.

Schade, denn auch im weiteren Handlungsverlauf kommt es immer wieder zu Schießereien -- und damit auch zu Frust über die Steuerung, die in etwa so präzise ist, wie ein Betrunkener am Pinkelbecken. Auch die konfuse Kamera, die sich nur äußerst hakelig nachjustieren lässt, ist dabei keine Hilfe.

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Avatar Schneemesis
Schneemesis
#1 | 18. Dez 2012, 16:22
Und dafür danke ich Gott, mir ein Xperia Play gekauft zu haben.

Edit: Damit meinte ich die dümmliche Steuerung vom Spiel ;-)
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Avatar BattleStarXXX
BattleStarXXX
#2 | 18. Dez 2012, 16:32
Ich muss der Kritik bezüglich der Steuerung voll und ganz zustimmen.

Was mich am meisten stört, ist die automatische Zielerfassung. Ich komme damit überhaupt nicht zurecht und habe deshalb nach 2 Stunden vorerst mal aufgehört. Warum kann man nicht eine Funktion einbauen, dass ich auf "Knopfdruck" manuell zielen kann etwa.

Ich hoffe das wird noch mal geändert. Denn es wäre einfach zu schade um das großartige Spiel.

EDIT: Eigentlich werden Controller ja unterstützt, aber muss erst mal schauen, wie gut das dann funktioniert. Bei GTA 3 lief es anfangs nicht ganz so rund.
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Avatar Gnummi
Gnummi
#3 | 18. Dez 2012, 16:32
Sehr schade, ihr geht überhaupt nicht darauf ein, dass GTA:VC zumindest auf Android-Geräten mit Controller gespielt werden kann, was 90% eurer Kritikpunkte relativiert. Wer sich ein iOS-Gerät kauft und auf solche Freiheiten lieber verzichtet, ist selber Schuld, da kann Rockstar nichts dafür.
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Avatar Manni Mansen
Manni Mansen
#4 | 18. Dez 2012, 16:35
Wenn man will, kann man auch. Touchsteuerung hat bei mir auch nicht sofort funktioniert. Aber jetzt kann ich's fast blind. Bei jedem Spiel...
Ich hab zocken am PC gelernt, als ich meinen ersten Shooter mit Controller gezockt habe, hat es auch nicht wirklich geklappt. Ist halt alles 'ne Frage der Übung...
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Avatar patapon297
patapon297
#5 | 18. Dez 2012, 16:41
Kann man das nicht mit bluetooth controler spielen?
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Avatar Froebe
Froebe
#6 | 18. Dez 2012, 16:44
Danke fuer den Test. So gerne ich ein wenig Nostalgie auf dem Tablet gehabt haette, ich werd mir wohl verkneifen. Ich komm mit der virtuellen Steuerung eh nicht zurecht, hat sich schon bei ein paar anderen Spielen gezeigt.
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Avatar DerDurchDieTürGeher
DerDurchDieTürGeher
#7 | 18. Dez 2012, 16:47
Zitat von Gnummi:
Sehr schade, ihr geht überhaupt nicht darauf ein, dass GTA:VC zumindest auf Android-Geräten mit Controller gespielt werden kann, was 90% eurer Kritikpunkte relativiert. Wer sich ein iOS-Gerät kauft und auf solche Freiheiten lieber verzichtet, ist selber Schuld, da kann Rockstar nichts dafür.


Dann viel Spaß dabei, GTA VC mit Controller auf einem Android Handy zu spielen. Schränkt die Mobilfähigkeit ja auch überhaupt nicht ein.
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Avatar Gnummi
Gnummi
#8 | 18. Dez 2012, 16:48
Zitat von Salvador777:


Dann viel Spaß dabei, GTA VC mit Controller auf einem Android Handy zu spielen.


Danke.
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Avatar Coolstyle
Coolstyle
#9 | 18. Dez 2012, 16:53
Das spielen am handy is sowieso nur Spielerei, eine Modeerscheinung um grossen Reibach mit Halbgaren zu machen. Gefühlt 90% der games haben eine miserable Steuerung das einem schlecht wird. Ich hab snes emulator probiert, gleiches problem... der Touchscreen hat kein feedback beim drücken, daher kann er maus/tasta bzw controller nicht ersetzen.

Es kostet nicht die Welt, aber ich halt mich trotzem fern davon, da spiel ich lieber am PC und verzichte aufs zocken unterwegs.
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Avatar Beholder84
Beholder84
#10 | 18. Dez 2012, 16:58
Alle Spiele auf meinem Smartphone habe ich nicht länger als 10min ausgehalten. Und das lag immer an der beknackten Steuerung. Schön das es anderen auch so geht - merkwürdig, dass es erst hier zur Sprache kommt.
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Details zu Grand Theft Auto: Vice City

Plattform: PC
Genre Action
Untergenre: 3rd-Person-Shooter
Release D: 14. Mai 2003
Publisher: Take 2 Interactive
Entwickler: Rockstar North
Webseite: http://www.vice-city.de/
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 1194 von 5683 in: PC-Spiele
Platz 58 von 197 in: PC-Spiele | Action | 3rd-Person-Shooter
 
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