GTR 2 im Test
Realistisches Rennspiel der Spitzenklasse
Fazit der Redaktion
Lassen Sie mich erst mal ein wenig quengeln. Zum Beispiel über das rudimentäre Schadensmodell. Oder über die überholte Grafikengine, die seit ihrem letzten Einsatz in GT Legends kaum besser aussieht. Doch spätestens, wenn ich über die Piste heize und mit der hervorragenden KI um Millimeter kämpfe, habe ich diese Nichtigkeiten sofort vergessen. Das Fahrgefühl ist so umwerfend, dass nur ein Rennen mit einem echten 600-PS-Ferrari mehr Spaß machen würde ? und darauf kommt es doch an.
Vor allem der Bedienungskomfort in den Menüs sucht momentan seinesgleichen. Wenn ich will, lege ich bis ins kleinste Detail fest, wie sich mein Auto steuern soll. Klappt es nach der Schrauberei dann mit einem Sieg, freue ich mich wie ein kleines Kind. Super auch, dass durch die brillante und extrem motivierende Fahrschule nun auch Einsteiger keine Ausrede mehr haben, das Lenkrad im Schrank zu lassen. Kurzum: Besser rasen Sie momentan nirgends.
»Im Rausch der Gefühle«