Guild Wars 2 :

Zum Thema » Guild Wars 2 - Guide Die Klassen » Guild Wars 2 - Guide Das Handwerk » Guild Wars 2 - Trailer Video zu den Rassen Guild Wars 2 ab 24,99 € bei Amazon.de Nachdem sie in den ersten Teilen von Guild Wars die einzig spielbare Rasse waren, müssen sich die Menschen in Guild Wars 2 damit anfreunden, an der Seite anderer Völker in die Schlacht zu ziehen, um ihre Welt zu retten. Jedes Volk hat seine eigene Hintergrundgeschichte und Lebenseinstellung und muss sich mit den entsprechenden Feinden herumschlagen. Wir fassen die wichtigsten Herausstellungsmerkmale der Rassen für Sie zusammen, um Ihnen beim Start von Guild Wars 2 die Wahl zu erleichtern.

Die Menschen

Menschen gibt es in fast jedem Fantasy-Szenario, da macht Tyria keine Ausnahme. Nachdem sie im ersten Teil untereinander Krieg führten und von den kriegslüsternen Charr überrannt wurden, sammeln sie sich nun unter dem Banner von Königin Jennah in der Festungsstadt Götterfels, ihrem letzten Zufluchtsort in der vom Krieg zerrissenen Welt. Während die adlige Oberschicht in imposanten Palästen rauschende Feste feiert, lebt der Großteil der Bevölkerung in einfachen Fachwerkhäusern – die Armen und Vertriebenen fristen ihr Dasein auf den Straßen.

Je nachdem, in welchen Kreisen man sich bewegt, wechselt auch der Umgangston: in den unteren Schichten ist von der gestelzten Ausdrucksweise der Adligen nicht mehr viel zu spüren, dort geht es eigentlich nur darum, den Tag erfolgreich hinter sich zu bringen. Was alle Untertanen der Königin zusammenschweißt, ist ihr gemeinsamer Glaube an ihre sechs großen Gottheiten: Dwayna, Kormir, Lyssa, Balthasar, Grenth und Melandrus. Die Hauptgegner der Menschen sind plündernde Zentauren und Banditenbanden, die das Umland von Götterfels und dessen Bewohner terrorisieren.

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Das Bild der Menschen entspricht im Großen und Ganzen dem Genre-Tenor von tapferen Rittern, dicken Mauern und Gottvertrauen. Wer die Fachwerkhäuschen, patrouillierenden Stadtwachen und Glockentürmchen von Sturmwind kennt, wird sich auch in Götterfels wohlfühlen. Menschen sind deshalb aber noch lange kein langweiliges Volk – ihre Bodenständigkeit bietet viel Spielraum für unerwartete Heldengeschichten.

Die Charr

Während die Tierwesen vom Volk der Charr in Guild Wars die Erzfeinde der Menschen waren, kämpfen sie inzwischen zusammen mit den anderen Bewohnern Tyrias gegen die Bedrohung durch die Drachen. Die Charr sind nach der Eroberung des Menschenreichs Ascalon, das sie von der Schwarzen Zitadelle aus überwachen, von dem Gedanken besessen, dass der kleinste Fehler sie ihre neu gewonnene Herrschaft kosten könnte. Aus diesem Grund verlegen sie sich voll und ganz auf den Krieg und verwandeln ihre Umwelt dabei in eine rußgeschwärzte Landschaft voller Schmelzöfen und seltsamer technischer Konstrukte.

Die Loyalität eines Charr gilt nur seiner Legion (Asche, Blut, Eisen): tausende Tiermenschen kämpfen darum, sich in der Schlacht einen Namen zu machen. Der größte Feind der Legionen sind die untoten Geister der ehemals menschlichen Bevölkerung von Ascalon und die Vertriebenen der Flammen-Legion, religiöse Fanatiker, die nur darauf warten, die Herrschaft wieder an sich zu reißen.

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Obwohl die Charr nicht mehr zu den Bösewichten gehören, sind sie noch immer ein recht zwiespältiges Volk. Auf der einen Seite ist ihre Wut über die lange Unterdrückung durch die Menschen verständlich, auf der anderen Seite beuten sie die Welt rücksichtlos aus. Äußerlich sind die grimmigen Bestien durchaus mit den Tauren oder Worgen aus WoW zu vergleichen – mit den Wolfsmenschen teilen sie sich auch die Fortbewegung auf allen Vieren. Gleichzeitig verleihen sie der Spielwelt mit ihren modernen Waffen und technischen Geräten einen interessanten Steampunk-Aspekt. Wer mit allen Mitteln kämpfen möchte und sich nicht gern beschränken lässt, ist bei den Charr gut aufgehoben.