Guild Wars 2 - PC

Online-Rollenspiel  |  Release: 28. August 2012  |   Publisher: NCsoft
Kommentare (12)
11 von 14 Leser fanden diese Rezension hilfreich

Leser-Rezension zu Guild Wars 2

Guild Wars 2 - der neue Stern am mmorpg Himmel?

Von Lugh |

Datum: 08.09.2012 | zuletzt geändert: 08.09.2012, 16:56 Uhr


Nun, zumindest ein hell leuchtender Stern, dem viele auf der Suche nach dem heiligen Gral der Onlinerollenspielerzählkunst zu folgen geneigt scheinen. Haben die feurigen Reden der Missionare doch das Totschlagargument schlechthin in der Hinterhand: Das Spiel kostet nichts!!!(-also zumindest keine monatlichen Gebühren - und den  Ingameshop musst du ja nicht benutzen - also zumindest wenn du reich genug bist dir deine Taschen mit Spielwährung auf ein erträgliches Maß zu vergrößern ...) Sei es wie es sei, in meinem Fall hat mich das "kostenlose" Vergnügen bisher gut 100€ gekostet(Spiel, Taschenerweiterung - dank bis vor kurzem nicht funktionierendem Auktionshaus. Ein paar Edelsteine hab ich sogar noch über für ein wenig Bling aus dem Itemshop, man weiß ja nie).

Nachdem der finanzielle Teil nun aber vorerst abgehakt ist kann man sich endlich darauf konzentrieren dem leuchtenden Stern, tanzend, in das heilige Land zu fol.... (*kopfschüttel*)...also zu spielen natürlich.

Die Wege dieser Reise sind gesäumt von größtenteils malerisch schönen, epischen Landschaften und episch anmutenden Gebäuden in Gebieten epischer Grösse, in denen epische Geschichten von epischen Schlachten erzählen. (Diese Zeilen wurden freiwillig und ohne Beeinflussung Dritter verfasst!)

Nee, jetzt aber mal Spass beiseite und Butter bei die Fische: die Grafik ist wirklich größtenteils hübsch und bunt gehalten.  Die Architektur mehr als beeindruckend und durchaus sehr detailverliebt.  Das es sich nur um DX9 Grafiken handelt und dadurch moderne Effekte, wie man sie mittlerweile von aktuellen dx11 MMORPGs kennt, wegfallen mag man ob der generell gefälligen Schönheit der Landschaft nachsichtig betrachten.

Das Einzige was man den Weltdesignern vorwerfen kann ist das ein Großteil der EPISCHEN Gebäude und Landschaften, selbst in der Logik einer Fantasy Spielwelt, einfach keinen Sinn ergibt (Die winzigen und hochintelligenten Asura bauen zum Beispiel in Dimensionen die für Riesen ausgelegt sind und die katzenartigen Charr laufen am liebsten barklauig über unebene Metallroste.)   und das die einzelnen Spielgebiete rechteckige Parzellen bilden und einzelne Teile der "offenen" Spielwelt durch Portale(LADE-screens) getrennt sind.

So wie die Artdesigner die Stimmigkeit der Welt dem epischen Artdesign untergeordnet hat, verfolgt ArenaNet diese Philosophie konsequent bei fast allen Spielmechanismen. Im Zweifelsfall: Ach sch***s, drauf machen wir´s einfach! Das Ergebnis ist nicht nur schlecht, führt aber, zumindest was die Stimmigkeit der Welt betrifft, zu echten Problemen für ernsthafte Rollenspieler.

Ein paar Beispiele? Warum kann ich nicht sterben?- Antwort:...

Warum kann jedes Volk jede Klassenausrichtung wählen wenngleich sie teilweise klar den gesellschaftlichen Normen der Spezies wiederspricht und in einigen Fällen sogar als Lebensbedrohlich angesehen werden muss?

Wie ergibt das Welt gegen Welt gegen Welt PvP System Story technisch Sinn?

Eine glaubhafte Welt zu erzeugen und daraus Motivationen für Charakterverhalten zu schaffen  liegt also nicht unbedingt im Fokus dieses Spiels.

 

Ähnlich flach kommt die hochgelobte und verzweigten Pfaden folgende persönliche Geschichte daher. Teile der Verzweigungen lege ich, ziemlich offensichtlich, schon bei der Charaktererschaffung fest. Andere Wegzweigungen werden mir in Form eines lieblosen Popups zur Entscheidungsfindung zwischen den recht mässig gesprochen und animierten, sowie Inhaltlich meist irrelewanten Dialogen in Einzeilerqualität dargeboten. Das ich die Dialoge selbst nicht beeinflussen kann ist dabei nicht weiter schlimm. Das mein Alter Ego jedoch ohne mein Zutun seinen Mund aufmacht und seine Ansichten verbreitet ist für ein Rollenspiel ein dickes fettes NO GO. Das ist mein Charakter und was der denkt, fühlt und will entscheide ich und niemand sonst!!! Die NPCs bleiben  innerhalb und außerhalb der Dialoge  flach und uninteressant und geben mir nicht die Chance eine emotionale Beziehung zu ihnen aufzubauen und sind austauschbar. Wie das um Welten besser geht zeigt aktuell The Secret World.

Quests, Missionen,Aufgaben oder Events?

Ehrlich gesagt ist mir total egal wie die Dinger heißen, Hauptsache sie machen Spaß und motivieren mich. Der Weg den ArenaNet hier einschlägt ist etwas ungewöhnlich in der Präsentation (kaum Questgeber und teilweise viele Spieler die zusammen/nebeinander arbeiten fürs gleiche Ziel), im Kern jedoch das Gleiche wie in den meisten anderen Spielen des Genres. Es ist bequem das man die Quests und den  Questfortschritt per popup bekommt, wenn man zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle ist und sogar teilweise aussuchen darf ob man kloppen, sammeln oder eine Kombination von beidem machen möchte um die Aufgabe zu erfüllen, aber die Story Einbindung bleibt auch hier größtenteils auf der Strecke, selbst, wenn man nach Abschluss der hektischen Ereignisse, sich mal die Zeit nimmt bei den NPCs nachzuhorchen WAS denn eigentlich so los ist. Action steht hier eindeutig im Vordergrund.

Action ist auch ein gutes Stichwort für das Kampfsystem: Beweg dich schnell und beständig und pass auf das du nicht da stehst, wo der Zug durchfährt. Freunde des strukturierten Kampfes, mit klar vorgegebenen Rollenverteilungen, sind hier fehl am Platz - es regiert das Chaos.  Heilen und Tanken und Schaden fahren ist hier Gruppensport:  Jeder kann Alles ein wenig und nix perfekt . Typische Heiler/Tankspieler dürften ein wenig enttäuscht sein, ob begrenzter Möglichkeiten ihr Team zu unterstützen, während der typische (klischee) Schadensroxxor, wahrscheinlich, mit der Erhaltung seines eigenen Lebens und  der Unterstützung der Gruppe ein wenig überfordert sein dürfte im Gruppen-Dungeon.

 Praktisch das Jeder die Möglichkeit hat gefallenen Kameraden im Kampf wieder auf die Beine zu helfen oder sich teilweise auch selbst wieder Aufzurappeln. Der eigentliche Kampf fühlt sich im Vergleich zu anderen Spielen seltsam unpräzise an, weil bei GW2 der Schaden nicht beim Auslösen der Fertigkeiten, sondern ein wenig verzögert beim Ziel ankommt, um Diesem noch die Möglichkeit zum Ausweichen (entweder per Hechtrolle oder auch durch Seitschritte) zu geben – gewöhnungsbedürftig aber flott.

Gerade was die Dungeons angeht, scheinen no-goes aus anderen Spielen, hier zu Tugenden Stilisiert zu werden. Gelände-Exploiten oder Spawncampen der Bosse und Trashmobs ist hier durchaus ein probartes Mittel und Spielfeature wie es scheint. Generell kann man sagen, das das Balancing der Dungeons aber derzeit nicht wirklich sinnig erscheint. Extrem hart zu knackende Trashgruppen folgen  entspannende Boss Kämpfe.

Levelphase und Endgame sind bei diesem Spiel irgenwie das Gleiche und doch ganz anders. Generell will GW2 das der gesamte Content als Endgame betrachtet wird, zwingt uns im PvE jedoch zusätzlich die Levelphase auf, um neue Gebiete erfolgreich bestehen zu können. Das Ganze scheint irgendwie inkonsequent, weil man beim Betreten der Anfangsspielgebiete automatisch runtergelevelt  und im PvP von Anfang an auf den höchsten level angehoben wird, und teilweise sogar die standardisierte Ausrüstung  gestellt bekommt. Es macht ein wenig den Eindruck als hätte man sich nicht getraut das Spiel konsequent, gänzlich ohne Level und Itemspirale auf den Markt zu bringen, weil dann ja Jemand sagen könnte, das es keine Motivation gäbe, sich durch die Landschaften zu prügeln(kein EXP-Regen und keine tolle Itemjagt die einem Belohnungen vorgaukeln). Diese Inkonsequenz führt das ganze System etwas ad absurdum und macht es im Vergleich zu TSW, welches ein ähnliches Konzept verfolgt, unnötig kompliziert bis hin zum  Immersionsbruch, da man im Prinzip verschieden Versionen seinen Charakters in verschieden Spielsituationen spielt - Rollenidentifikation wird dadurch sehr erschwert.

PvP

Die Spielmodi könnt ihr im offiziellen Test nachlesen.  Es sei noch hinzugefügt das für Einzelspieler, ohne festes Team, eigendlich nur die Hotseatpartien offenstehen, welche eine lustige Autobalancing Funktion haben: Zum Einen kann man  nicht entscheiden, ob man mit einem Kumpel im selben Team Spielen möchte, und zum Anderen wird, sollte das Verliererteam von einigen Spielern vorzeitig verlassen werden, was oft vorkommt, unter den Spielern des Gewinnenden Teams nach freiwilligen Gesucht, die in der laufenden Partie auf die andere Seite wechseln - notfalls wird automatisch ein "Freiwilliger" bestimmt.

World v World v World

An sich ein spaßiger Spielmodus der jedoch für PvP erstaunlich viel und ausgiebiges Einkloppen auf npc´s und statische Objekte erfordert.  Das Auto-Levelsytem erlebt hier eine unsinnige Mischform: Stufenanpassung:ja; Fertigkeitenanpassung: nein. Gegnerische NPC´s und Spieler unterscheiden sich in diesen Massenschlachten nur marginal vom Anspruch her und eine persönliche Identifikation einzelner Spieler ist unmöglich, da man ihre Namen nicht sieht. Das Ganze ist also etwas unpersönlich. PvP sieht eigentlich anders aus.

 Trotz allem ein lustiger Modus, der jedoch eine entscheidende Schwachstelle hat: er steht nur einer begrenzten Anzahl von Spielern zur verfügung und die Warteschlangen sind zu den Hauptspielzeiten so extrem lang das man praktisch nicht reinkommt.

Überlaufserver

Sry, aber das ist nicht die bessere Alternative zu Warteschlangen sondern ähnlich bescheiden. Die Lösung des Problem von mehr Spielwilligen als auf einem Server problemlos unterbringbar ist, ist ziemlich simpel: Ausreichend Server zur Verfügung stellen sowie die Anzahl der Spieler pro Server begrenzen oder die einzelnen Zonen, wann immer notwendig, instanzieren und auf eine bestimmte Spielerzahl limitieren. Alles Andere ist ein fauler Kompromiss, der das Spielgefühl und den Komfort einschränkt. Wenn ich mein Auto dringend brauche, bringt es mir ja auch nix, wenn die Werkstatt mir anbietet, während der verspäteteten Reparatur schonmal darin Platz zu nehmen und Radio zu hören oder den Blinker zu betätigen.

 

Fazit

Trotz der obigen Kritik ist GW2 ein spaßiges Spiel. Nur, ein MMORPG ist es nicht wirklich. MMO stimmt aber zumindest. Es macht Spaß durch die bunten Landschaften zu hetzen und sich an Massenprügeleien zu beteiligen. Die Tiefe eines wirklichen Rollenspiels erreicht es aber nie. Hardcorespieler werden ihren Endcontent vermissen, sei es die fehlende Gewichtung der Itemspirale oder die organisierten Raids oder die kurze Levelphase. Meine Kaufempfehlung geht daher eher an die gemütlichen Gelegenheitsspieler: Die Welt is bunt und es gibt viel witzige Details zu entdecken - vergesst die langweilige Story, schnelle spaßige Action ist angesagt! Genau das Richtige, um nach der Arbeit, mal ne Stunde, mit ein paar Freunden abzuschalten. Es füllt dadurch eine Nische die andere MMOs nur zum Teil bedienen.  Gelegenheitsspieler dürfen also gerne ein paar Punkte auf die Wertung aufschlagen. Auch als Zweitspiel für  zwischendurch ein gelungener Spass.

Da GW2 aber hohe Ansprüche befriedigen will, muss es sich auch daran messen lassen.  Dem generierten Hype wird es leider nur teilweise gerecht, während viele der "revolutionären Neuerungen" eher kosmetischer Natur sind oder sogar neue Probleme aufwerfen.

 

 

 

Wertung:

70/100 » alle Rezensionen von Lugh (1)

Screenshots zu Guild Wars 2

Pro & Contra

  • hübsch und bunt
  • schnelle action
  • witzige details
  • schöner soundtrack
  • optisch beeindruckende Massenschlachten
  • Gelegenheitsspielerfreundlich
  • belanglose Story
  • 08/15 quest/eventaufgaben
  • teils unstimmige Fantasy-Welt
  • schlechte Sprecher/Dialoge
  • unstimmiges und inkonsequentes Level/Itemsystem
  • wenig Langzeitmotivation/Inhalte
  • Inhalte ob schlechtem Servermangemant nur teilweise verfügbar

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgradgenau richtig
Bugs im SpielHäufiger, unregelmäßig
Bisher im Spiel
verbrachte Zeit
Mehr als 100 Stunden

11 von 14 Leser fanden diese Rezension hilfreich

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Avatar Sehnerv
Sehnerv
#1 | 08. Sep 2012, 14:46
Der Inhalt deiner Rezension ist für einen zukünftigen Spieler schon interessant und hilfreich, wenn es ihm letztendlich gelungen ist sich durchzukämpfen. ;)

Damit meine ich die unzähligen, furchtbaren, mir absolut unverständlichen Rechtschreib- und Tippfehler, sowie das konsequente Ignorieren der Kommasetzung. Der Lesefluss wird dadurch wirklich sehr stark behindert, sodass ich zum Lesen und Verstehen deutlich länger gebraucht habe, als notwendig und üblich.
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Lugh
#2 | 08. Sep 2012, 15:20
Werde bei Gelegenheit ein wenig nachbessern und rede mich derzeit mit Kopfschmerzen und Zeitdruck raus.
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Avatar Sehnerv
Sehnerv
#3 | 08. Sep 2012, 15:40
Zitat von Lugh:
Werde bei Gelegenheit ein wenig nachbessern und rede mich derzeit mit Kopfschmerzen und Zeitdruck raus.


Danke. :)
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Avatar Lugh
Lugh
#4 | 08. Sep 2012, 17:00
So, mit den restlichen Fehlern müsst ihr vorerst leben - sollte aber etwas besser lesbar sein
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Avatar iladrion
iladrion
#5 | 08. Sep 2012, 18:02
Dieser Test scheint mir dem Spiel nicht gerecht zu werden. Bin selbst Hardcore-MMORPG Gamer seit >10 Jahren und das Prädikat "nur was für Gelegenheitsspieler" stimmt mal so richtig überhaupt nicht, meiner Meinung nach. Habe bereits >200 Stunden im Spiel verbracht, meinen ersten Charakter auf Lvl80 und sehe noch Beschäftigung für Monate für mich in diesem Spiel. Die Langzeitmotivation ist also vorhanden, aber spricht entweder den Schreiber nicht an oder sie ist an ihm vorbei gegangen.

Viele andere angemängelte Sachen kann ich auch so nicht bestätigen, auch die Story-Quests sind bei vielen Chars besser als so manche Solo-Player RPGs, und die anderen Gründe die angeblich aus GW2 ein Nicht-RPG machen sollen, halte ich für etwas an den Haaren herbeigezogen. Habe vieles davon auch bereits in anderen Verrissen von GW2 gelesen, scheint mir einiges einfach abgeschrieben und nicht selbst erlebt zu sein.

meine persönliche Wertung: zZ 93% wenn noch ein paar Bugs und Balancing Probleme gefixed werden, und ArenaNet ist dabei, eher 95%
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Avatar Lugh
Lugh
#6 | 08. Sep 2012, 19:51
Wenn Du das als Verriss siehst tut es mir leid - das Spiel ist wie gesagt spassig und sehr unterhaltsam. Nur will es halt auf vielen Festen zugleich tanzen und die Qualität der Dabietungen schwankt dabei. Ist es also alles was es sein will? nein! Ist es in einigen belangen super toll? ja! Bewerten kann ich es nur an seinem eigenen Anspruch was es sein will und Vergleiche lohnen nur mit guten Beispielen und nicht durchschnittlichen.
Das es auch Hardcoregamer gibt die lange Spass haben können ohne dauernde Belohnungen, künstlichen Timesink oder Veteranenranking ist mir bekannt und ich zähle mich selbst durchaus dazu. Unglücklicherweise stellen wir erfahrungsgemäß die Ausnahme da.
Aber auch hier wirft sich wieder die Frage auf warum will das Spiel mich mit ständigen xp und besserem Item Blingbling anfänglich beeindrucken um dann paralel zu sagen: "och weisst du, is doch alles unwichtig, geniess halt das Spiel"? Wenn es unwichtig ist kann ich gleich darauf verzichten und muss Leute nicht künstlich ködern.
Bugs und Startprobleme sind eine Sache und bei MMOs verständlich wenngleich unschön Die Probleme mit der Verfügbarkeit von Alleinstellungsmerkmalen bei hohen Spielerzahlen pro Server sind allerdings vorhersehbar gewesen hätten Problemlos vermieden werden können. Solange Kernelemente durch Anbieterverschulden nicht allen Spielern in akzeptabler Weise zur Verfügung stehen sind sie ein dickes fettes Minus ob ich den Rest vom Spiel nun gut finde oder nicht.
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Avatar Mqlte
Mqlte
#7 | 08. Sep 2012, 23:02
Daumen hoch für Länge und die guten Informationen, auch wenn der Test größtenteils nur deine ganz persönliche Meinung widerspiegelt. Der Lesefluss ist allerdings 'ne halbe Katastrophe. ;D
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Avatar Slasher0ne
Slasher0ne
#8 | 09. Sep 2012, 17:44
Supertest, und bringt meine Vermutung indes soweit, das ich mir das Spiel definitiv nicht holen werde.
Alleine das man beim betreten des Lowlevel oder PVp down oder upgegradet wird finde ich schon mehr als absurd. Warum spiele ich denn dann? Doch um stärker und besser zu werden, etwas seltsam ^^

Danke ;)
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Avatar KingLamer
KingLamer
#9 | 17. Sep 2012, 16:00
Zitat von Lugh:
Wenn Du das als Verriss siehst tut es mir leid - das Spiel ist wie gesagt spassig und sehr unterhaltsam.

sorry, aber wenn DEINE meinung so knapp 20punkte unter dem metacritic-wert liegt, ist das definitionsgemäss ein verriss. wenn man eine wertung abgibt, steht diese auch nicht für sich alleine, sondern steht in relation zu anderen. bist du sicher, dass du GW2 auf der gleichen stufe wie andere 70er games siehst?
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Avatar KrashKidd
KrashKidd
#10 | 16. Apr 2014, 03:42
Sorry, aber die Rezension ist für mich nicht in voller Gänze nachvollziehbar. Das liegt nicht nur an Deinen Spielerfahrungen, sondern auch am persönlichen Anspruch, den Du irgendwie selbst konterkarierst.

Denn vom RPG-Aspekt machen viele Deiner Kritikpunkte durchaus Sinn: Da Asura sich als dem Rest der Spielwelt überlegene Rasse sehen und nicht müde werden, dies in jeder Form und bei jeder Gelegenheit zu betonen, neigen sie auch zur Gigantomanie - und wohnen nicht in Erdlöchern, weil sie so klein sind. Würdest Du zudem als passionierter RP-Spieler (?) die Hintergrundgeschichte der Rasse kennen, würde sich ihr "in den Himmel wachsen" ebenso erklären lassen.

Das gleiche gilt für die "Katzen, die über Metallplatten laufen" - auch hier leitet sich deren Vorliebe für große mechanische Strukturen aus der Hintergrundgeschichte ab (Sturz der Titanen mithilfe von Kriegsmaschinen).

Ähnliches gilt für andere Aussagen:
- Man kann nicht sterben? Seit wann das?
- Das man in andere Gebiete nur per Portal reisen kann siehst Du als gravierenden Bruch und OOC?
- Klassenausrichtungen, die den gesellschaftlichen Normen widersprechen? Auch hier: Alle spielbaren Rassen sind sehr heterogen angelegt (weswegen diese auch oft untereinander verfeindet sind, siehe Story), weswegen eine übergeordnete Norm nicht vorhanden ist.

Warum soll das WvWvW und PvP storytechnisch einen Sinn ergeben? Schließlich handelt es sich hier um 2 von 3 ganz klar getrennten Spielelementen, die mit dem PvE nur über wenige Elemente verbunden sind. Mit der gleichen Logik könntest Du auch als Manko ansehen, dass das Supportformular oder die Menüführung hinsichtlich der Spieleinstellungen OOC ist, nur weil es sich ingame aufrufen lässt.

Eigentlich ergibt sich vom RP Aspekt genau das Gegenteil deiner Auffassung: Charaktere und Rassen handeln durchaus schlüssig und vor allem konsistent - und falls Sie zu sehr abweichen, wird dies erklärt oder teilweise sogar karikiert (z. B. Quest: "Quaggan will Pirat werden").

Auch die Multiple-Choice-Antworten in den jeweiligen Dialogen der persönlichen Geschichte passen jeweils zur Grundtendenz der Rasse und des gewählten Charakterprofils (Würde, Charisma, Draufgänger), so dass man hier eben nicht einfach so OOC-Antworten geben kann bzw. diese nicht honoriert werden.
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Leserbewertung:
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Details zu Guild Wars 2

Plattform: PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: Online-Rollenspiel
Release D: 28. August 2012
Publisher: NCsoft
Entwickler: ArenaNet
Webseite: http://guildwars2.com/de/
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 159 von 5789 in: PC-Spiele
Platz 17 von 262 in: PC-Spiele | Rollenspiel | Online-Rollenspiel
 
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