Guild Wars 2 - PC

Online-Rollenspiel  |  Release: 28. August 2012  |   Publisher: NCsoft

Guild Wars 2 - Stellungnahme der Entwickler zu Account-Schließungen

Die Entwickler von Guild Wars 2 sperrten 200 Accounts von Spielern, die sogenannte Exploits ausnutzten, um sich illegale Spielvorteile zu verschaffen. Die Community reagierte verunsichert: Was ist im Spiel noch erlaubt?

Von Christian Weigel |

Datum: 09.01.2013 ; 16:53 Uhr


Guild Wars 2 : Während des Wintertag-Saisonevents konnten in Guild Wars 2 mit dem Schneeflocken-Bug unbegrenzte Mengen Ecto hergestellt werden. Während des Wintertag-Saisonevents konnten in Guild Wars 2 mit dem Schneeflocken-Bug unbegrenzte Mengen Ecto hergestellt werden. ArenaNet, die Entwickler von Guild Wars 2 , setzten kürzlich eine Accountsperrung gegen rund 200 Spieler ein, die den sogenannten »Schneeflocken-Rezept-Exploit« während des Wintertag-Events ausnutzten, um sich mit Unmengen an Ecto (einem exotischen Rohmaterial, das für hochleveliges Craften von Ausrüstung benötigt wird) einzudecken.

Die Spieler-Community reagierte darauf mit Verunsicherung. Viele Spieler sind sich im Unklaren darüber, welche Art von Vergehen im Spiel einen Exploit darstellt und wie schnell ArenaNet mit Strafen bei der Hand ist, wenn ein solcher entdeckt wird. Die Entwickler relativierten die Situation und gaben an, nur 200 der absolut aggressivsten Schummler gebannt zu haben.

Der Community-Manager von ArenaNet, Ramon Domke, gibt im offiziellen Guild-Wars-2-Forum folgende Faustregel vor:

»Wenn Euch im Spiel etwas vorkommt, als wäre es zu schön um wahr zu sein, dann ist es das wahrscheinlich auch. Es geht nicht um Kleinkram wie das Parken eines Charakters vor einem Gemüsebeet, sondern um Dinge, die die gesamte Spielwirtschaft aushebeln können - wenn zum Beispiel ein Prozent der Spieler 99 Prozent der Ecto-Vorräte hortet.«

ArenaNet will außerdem, nach der drakonischen Aktion gegen die Schneeflocken-Exploiter, etwas mehr Milde walten lassen und den Spielern nicht den Spaß verderben. Niemand soll in der ständigen Angst leben, aus Versehen einen illegalen Exploit auszuführen.

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Avatar Droppi
Droppi
#1 | 09. Jan 2013, 17:42
das zurückseten des kompletten accounts auf den anfangsstatus hätte locker ausgereicht :).

das schreckt auch ab
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Avatar Foxedge
Foxedge
#2 | 09. Jan 2013, 17:42
Ähm.. Entwicklerfehler? Einfach die Fragmente oder was auch immer die sich da erschlichen haben wieder vom Account nehmen und fertig?

Gleich mit einer Accountsperre bei sowas zu kommen finde ich bisschen hart.Ich meine, es ist schon ein großer Unterschied ob ein Spieler Hacks benutzt und das Spiel wie es ist aushebelt, oder ob jemand einen Spielefehler der von den Entwicklern kommt zum eigenen Vorteil ausnutzt.
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Avatar Octavio1987
Octavio1987
#3 | 09. Jan 2013, 17:45
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar XxBarakaxX
XxBarakaxX
#4 | 09. Jan 2013, 17:46
Obs richtig ist oder nicht will ich jetzt nicht beurteilen, sieht eh jeder anders.
Aber sowas kann man sich doch denken ?
Also selbst schuld und kein Mitleid, die Gier ist den Leuten einfach zum Verhängniss geworden.
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Avatar Remden
Remden
#5 | 09. Jan 2013, 17:54
"gesamte Spielwirtschaft aushebeln"

Nach meiner Meinung hat Arena.net falsch gehandelt, die Ausnahmen können zwar katastrophal für die Spielwirtschaft sein aber das ist der normale Kreislauf eines Wirtschaftssystem. CCP griff bei der Aktion "Burn Jita" auch nicht ein sondern ermutigte Goonswarm sogar, hätten sie es geschafft wäre die Wirtschaft auch in EvE über Monate lang im Keller und dagegen ist das Wirtschaftsystem in GW2 ein Witz

Burn Jita: http:// community.eveonline. com/devblog.asp?a= blog&nbid= 28640
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Avatar badtaste21
badtaste21
#6 | 09. Jan 2013, 17:57
Selbst als jmd. der nicht einmal GW2 spielt ist dieser Vorgang zu mir durchgedrungen.

Natürlich "kann" es sich jeder denken. Aber wir reden ja hier über ein Spiel und nicht über eine Straftat.
Ich finde es vollkommen überzogen und der Sache nicht angemessen.

Gleich den Account zu sperren ändert auch nichts daran das in erster Linie die Entwickler einen Fehler gemacht haben. Wer auch immer diese Entscheidung getroffen hat ist m.E. im Unrecht. Das ist nämlich auch nicht fair.
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Avatar qwertzoi
qwertzoi
#7 | 09. Jan 2013, 18:02
Sowas hab ich noch nie ganz verstanden. Die Entwickler programieren etwas falsch, ein findiger User findet es heraus und wird dann dafür bestraft, nur weil die Programierer ihren Job nicht können? Das ist nicht korrekt.
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Avatar Presage Of Death
Presage Of Death
#8 | 09. Jan 2013, 18:03
Ich finde Arenanet hat etwas zu hart durchgegriffen.
Man hätte einfach die, durch den Exploit erhaltenen, Waren von den Spielern entfernen sollen und denen einen kurzzeitigen Ban geben können, als "kleine Warnung" und Strafe.
Aber gleich komplett den Account zu sperren ist doch etwas hart dafür, dass eigentlich, meiner Meinung nach, Arenanet schuldig ist. Immerhin haben die es verbockt das Rezept richtig ins Spiel einzubauen, sodass es eben zu diesem Bug/Exploit kam.
Klar hätte es den Spielern komisch vorkommen sollen ala "Huch da kommen aber viele Ectos raus, im Vergleich zu den Kosten für die Herstellung?!", aber wer denkt bitte gleich daran dass es ein Exploit sein könnte?

Wenn der Exploit so offensichtlich gewesen wäre wie z.B. bei Diablo 3 mit den Geld-Exploits im Auktionshaus, hätte ich solche Maßnahmen durchaus verstanden bzw. gut geheißen, weil man in diesem Fall sofort darauf schließen konnte dass das so nicht sein kann.
Aber wenn ich nicht mal eine, nennen wir es mal, "spielfremde" Methode benutzen musste um an die Ectos zu kommen, hätte ich auch nicht gleich an einen Exploit gedacht. Die haben schließlich einfach nur das Item wiederverwertet/zerlegt ohne einen bestimmten Trick anzuwenden.

Hätte meiner Meinung nach A-Net mehr Sorgfalt walten lassen und die Items für das Event doppelt und dreifach überprüft, wäre es garnicht zu so etwas gekommen.
Klar, dass sind auch nur Menschen und Menschen machen Fehler, aber dafür gleich andere derart hart zu bestrafen? Fragwürdig.

Wie gesagt, das Obige spiegelt meine eigene Meinung zum Vorfall wider.
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Avatar Count-Zero
Count-Zero
#9 | 09. Jan 2013, 18:16
Das Statement "...wenn etwas zu schön ist, um wahr zu sein..." finde ich etwas fragwürdig. Bem letzten Event in The Secret World und dem damit verbundenen Wettbewerb, haben auch einige eine gewisse Spielmechanik ausgenutzt und sich Vorteile verschafft. Am Ende bekamen einfach alle die Belohnung und nicht nur die "Gewinner" des Wettbewerbs.

Ich weiß nicht was bei Guild Wars gelaufen ist, da ich es nicht Spiele, aber wenn die Entwickler gewisse Lücken übersehen haben, finde ich es höchst unfair Spieler zu sperren, wenn sie diese finden und natürlich nutzen. Sowas kann man mit Sicherheit besser lösen.
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Avatar Cyrotek
Cyrotek
#10 | 09. Jan 2013, 18:21
Also früher hat man sowas als Spieler noch als eindeutigen Exploit erkannt. Heute braucht sowas anscheinend eindeutige Erklärungen ...

Mei, was habe ich mich kurz nach Release über die Dungeon Exploiterei aufgeregt. Und was kam von den Exploitern? "Wenns ArenaNet nicht passt sollen sie es fixen" und fertig ... -_-

Es geht ja nicht darum, das jemand einmal Exploitet hat. Das kann man fast nicht erkennen. Es geht darum, das es Leute erkannt haben und wissentlich sich selbst bereicherten. Jemand mit gesundem Menschenverstand merkt doch, das da was nicht stimmen kann und lässt es.
Wenn ihr bemerkt, das ein Kaufhaus nicht verschlossen wurde, rennt ihr auch rein und räumt es aus?

Ich bin in dem Spiel auch schon auf Bugs gestossen (Billige Karma Waffen? Einmal komplett neu ausgestattet. Durch die Wand gebuggt und nicht gemerkt bevor ich den ansonsten deutlich schwereren POI hatte? Wurscht.) aber ich habe sie nicht puplik gemacht und sie auch nicht wieder und wieder ausgenutzt sondern einfach gemeldet und fertig.
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Details zu Guild Wars 2

Plattform: PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: Online-Rollenspiel
Release D: 28. August 2012
Publisher: NCsoft
Entwickler: ArenaNet
Webseite: http://guildwars2.com/de/
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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