Guild Wars 2 : Die Geister, in die sich derzeit manche Guild-Wars-2-Spieler verwandeln, ähneln dem ersten Raidboss sehr stark. Die Geister, in die sich derzeit manche Guild-Wars-2-Spieler verwandeln, ähneln dem ersten Raidboss sehr stark.

Zum Thema Guild Wars 2 ab 4 € bei Amazon.de Einige Spieler von Guild Wars 2 verwandeln sich derzeit in Geister. Die Community versucht jetzt herauszufinden, was hinter den mysteriösen Ereignissen steckt.

In den Patchnotes zu Guild Wars 2 baut der Entwickler Arenanet immer kleine Hinweise auf eine Reihe so genannter »Current Events« ein. Die erinnern vom Aufbau her etwas an die erste Staffel der lebendigen Geschichte. Diesmal sind sie aber nicht der Hauptbestandteil der Story, sondern überbrücken nur die Zeit bis zum nächsten großen Patch.

Questreihe stellt Spieler vor die Wahl

Die mysteriösen Ereignisse im Zusammenhang mit den »Current Events« fingen vor einigen Monaten an. Nachdem die Spieler eine so genannte »Ley-Line Anomalie« treffen und besiegen (das entsprechende Event ist immer noch im Spiel und kann nach wie vor abgeschlossen werden), sehen sie in unregelmäßigen Abständen transparente, humanoide Figuren, die an Geister erinnern. Diese »Sad Anomalies« werden aber nur Clientseitig berechnet. Das heißt, dass sie nicht für alle Spieler gleichzeitig oder an den gleichen Orten erscheinen.

Guild Wars 2 : Die neue Questreihe startet, wenn man eine der »Sad Anomalies« berührt. (Bild von Dulfy) Die neue Questreihe startet, wenn man eine der »Sad Anomalies« berührt. (Bild von Dulfy)

Seit wenigen Tagen kann man eine neue Mini-Questreihe starten, wenn man einer dieser Anomalien berührt. Am Ende muss man sich entscheiden, ob man diese Questreihe für das »Consortium« oder die »Durmand Priory« beendet. Da die Wahl mit einem Achievement verbunden ist, kann man sie pro Account nur ein einziges Mal treffen.

Wer sich für das Consortium entscheidet, bekommt ein spezielles Schlangenöl. Auf Seiten der Priory gibt es einen »Shadowstone« und einen ungeahnten Nebeneffekt.

Außerkörperliche Erfahrung

Dieser Nebeneffekt tritt mit der zweiten Hälfte der neuen Events auf. Für die muss eine Reihe magischer Risse stabilisieren. Wer sich für die Durmand Priory entschied und jetzt immer wieder durch die Risse springt, der kann selbst zu einer der oben genannten Anomalien werden. Der Körper des eigenen Charakters bleibt dann zurück, während man als wehrloser Geist durch die Map läuft.

Dabei sollte man aufpassen: Andere Spieler sehen einen dann als feindlich, und können einen auch angreifen. Wer als Geist stirbt, wird aber nur zum eigenem Körper zurückteleportiert und wiederbelebt.

Guild Wars 2 : Durch ein neues Event können sich einige Spieler in einen Geist verwandeln. Durch ein neues Event können sich einige Spieler in einen Geist verwandeln.

Community rätselt um Bedeutung

Die Community versucht derzeit herauszufinden, was hinter all diesen Ereignissen steckt und welche Bedeutung es für die Story von Guild Wars hat. Dabei finden die Spieler eine ganze Menge Details.

Wer sich beispielsweise in die mystische Schmiede in Löwenstein stellt, dessen Charakter verwandelt sich auch in so einen »Geist«. Seit neuestem hat Arenanet sogar dafür gesorgt, dass jede Rasse ein entsprechendes Aussehen als Geist hat. Zuvor wurden alle Spieler als menschliche Anomalien dargestellt.

Weiter ist die Geisterfarbe anders, je nachdem ob man die oben genannte Questreihe für das Konsortium oder die Durmand Priory beendet. Erstere leuchten blau, letztere orange. Jedoch funktioniert die Verwandlung außerhalb der mystischen Schmiede nur für jene Spieler, die sich bei der Quest für die Priory entschieden.

Ein anderer Spieler hatte gar eine recht gruselige Situation: Sein Körper verfolgte seinen Geist selbstständig. Dabei könnte es sich aber auch nur um einen Bug handeln.

Scheinbar geht das Event aktuell aber nicht weiter. Wer wissen will wie es ausgeht, muss also auf einen der nächsten Patches warten.

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