Die Welt ist aus den Fugen! Das ist für uns nichts Außergewöhnliches, man muss ja nur die Schwemme schlechter Nachrichten anschauen. Im Fall von Guild Wars bedeutet es, dass sich tatsächliche Risse durch die drei Kontinente Tyria, Cantha und Elona ziehen. Durch diese Risse gelangen Sie ins erste echte Addon der Online-Rollenspiel-Reihe.

Eye of the North ist übrigens deswegen das erste echte Addon, weil Sie eine der drei Hauptkampagnen brauchen, um es spielen zu können. Und idealerweise einen Helden der Maximalstufe, denn gekleckert wird hier nicht. Der Entwickler Arenanet schmeißt Ihnen gleich Gegnerbrocken ab Level 20 vor die Füße.

Guild Wars: Eye of the North 32

Die neuen Völker

Guild Wars: Eye of the North : Im Funkenschwärmersumpf ziehen Saurier unter den Bäumen gefräßige Runden. Im Funkenschwärmersumpf ziehen Saurier unter den Bäumen gefräßige Runden. Guild Wars: Eye of the North entführt Sie in unerforschte Gebiete des Kontinents Tyria, den Veteranen schon in der ersten Kampagne bereisten. Dort lauert – wie könnte es auch anders sein – eine neue Bedrohung. Die Zerstörer, eine archaische Monsterrasse, die bisher unbemerkt unter den Zittergipfeln geschlafen hat, drängen an die Oberfläche und drohen das Land zu überrennen. An Ihnen ist es, die Völker des Addons für den Gegenschlag zu vereinen.

Die Zwerge sind für Spieler von Guild Wars: Prophecies bereits alte Bekannte, Norn und Asura hingegen werden erstmalig vorgestellt. Bei den Norn handelt es sich um ein stolzes Nordvolk. Sie sind etwa doppelt so groß wie Menschen und rau im Umgangston. Nahkampf ist ihre Spezialität. Kein Wunder, können sich die Norn doch in Bären verwandeln. Die Asura hingegen sind winzige Geschöpfe, Gnomen nicht unähnlich. Die geringe Körpergröße gleichen die Wichtel durch ihr Magiewissen, vor allem aber durch ihr Besserwissen aus. Sie werden kaum einen Asura treffen, der Ihnen nicht zu verstehen gibt, dass er Sie für einen ausgemachten Holzkopf hält.