Harry Potter 7 (Part 2) - PC

3rd-Person-Shooter  |  Release: 14. Juli 2011  |   Publisher: Electronic Arts

Electronic Arts - Studio Bright Light dicht gemacht

Electronic Arts schließt die Pforten seines Entwicklerstudios Bright Light, welches unter anderem für die letzten Harry-Potter-Spiele verantwortlich war.

Von Sebastian Klix |

Datum: 06.01.2012; 11:16 Uhr


Electronic Arts : Das letzte Spiel von Bright Light war Harry Potter: DIe Heiligtümer des Todes: Teil 2 Das letzte Spiel von Bright Light war Harry Potter: DIe Heiligtümer des Todes: Teil 2 Der Publisher Electronic Arts schließt sein britisches Studio Bright Light, welches zuletzt vor allem für die eher mäßigen Harry-Potter-Spiele wie Harry Potter und der Halbblutprinz oder Die Heiligtümer des Todes Part 1 und 2 verantwortlich war. Ursprünglich hatte sich das Studio auf neue Spiele für den Nintendo DS konzentriert (Zubo und Flips), die zwar gute Wertungen erhielten, aber keinen großen Verkaufserfolg erzielten.

Viele Mitarbeiter seien Ende 2011 komplett entlassen worden, berichtet das britische Branchen-Magazin Develop Online. Einige Angestellte würden Unterschlupf bei anderen EA-Studios wie Playfish (The Sims Social) und Criterion ( Need for Speed: Hot Pursuit ) finden. Zu Spitzenzeiten hätten rund 100 Leute bei Bright Light gearbeitet.

Bright Light gilt als inoffizieller Nachfolger von Bullfrog, weil zahlreiche Mitarbeiter aus den 1987 von Peter Molyneux in Guildford gegründeten Bullfrog Productions stammten. Bullfrog wurde 1995 von EA aufgekauft und 2005 zu EA UK mit anderen englischen Studios zusammengelegt. Nach weiteren Standort-Schließung entstand einige Jahre später Bright Light - das dann wieder in Guildford ansässig war. 2009 hatte der neue Chef Harvery Elliott angedeutet, möglicherweise eine alte Bullfrog-Serie (Populus, Magic Carpet, Theme Park, Syndicate und Dungeon Keeper) wieder aufleben zu lassen. Dazu kam es dann bekanntlich nicht.

Warum das Studio jetzt geschlossen wurde, ist bisher nicht bekannt. Electronic Arts habe laut Bericht eine Stellungnahme abgelehnt. Wahrscheinlich war die Niederlassung einfach nicht profitabel genug. EA hatte bereits im Jahr 2006 zwei Studios in England geschlossen und die Mitarbeiter zu anderen Standorten versetzt - so entstand auch Bright Light 2008. Dem Develop-Bericht zufolge hat Bright Light zuletzt an einem Sim-Spiel von Maxis gearbeitet - das Projekt wurde nie öffentlich vorgestellt.

Electronic Arts deutete bereits im Oktober des letzten Jahres eine Schließung des Entwicklers an.

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Avatar Froebe
Froebe
#1 | 06. Jan 2012, 12:12
Zitat von :
Warum das Studio jetzt geschlossen wurde, ist bisher nicht bekannt.

Naja, Harry Potter hat sich ja erledigt und anscheinend hat EA keine Lizenzen mehr fuer halbgare Videospielumsetzungen.

Im Nachhhinein trauriges Ende fuer Ex-Bullfrog Mitarbeiter wenn man bedenkt dass einige von Ihnen an Videospielgeschichte beteiligt waren.
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Avatar TaShadan
TaShadan
#2 | 06. Jan 2012, 12:15
Magic Carpet! Schade dass es nicht wahr geworden ist :(
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Avatar CryztalBT
CryztalBT
#3 | 06. Jan 2012, 12:19
Schade für die Arbeiter dort :(
Drück ich doch mal kurz die Daumen für nen neuen Job :) aber naja, was will man machen, siehe Froebes Commi.
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Avatar Revan335
Revan335
#4 | 06. Jan 2012, 12:22
Was EA alles macht, die haben doch genug Geld wieso schließen die oder kaufen Entwickler auf und schließen sie dann.

Theme Park, Dungeon Keeper und andere würden heute bestimmt noch einiges einbringen, wenn es eine vernünftige Umsetzung des Originals ist.
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Avatar Fred DM
Fred DM
#5 | 06. Jan 2012, 12:24
naja, angesichts der schrecklichen HP-spiele kann man EA eigentlich nur dafür danken, dass mit der studioschliessung jetzt schluss damit ist...

es ist aber überhaupt traurig, dass ehemalige Bullfrog-mitarbeiter zu solcher fliessbandarbeit abgestellt wurden. ein deutliches beispiel, wie aus einem der kreativsten entwicklerstudios überhaupt jeglicher schaffensgeist ausgesaugt wurde, und das alles aus reiner profitgier ohne sinn für künstlerisches. ein armutszeugnis für die ganze industrie, dass es mit so einer wunderschmiede wie Bullfrog überhaupt soweit kommen konnte.
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Avatar boogy92
boogy92
#6 | 06. Jan 2012, 12:33
Echt bedauernswert, dass EA alles, selbst solche Klassiker wie Bullfrog aufkauft und mit Titeln wie die der Harry-Potter-Serie verschandelt.. Theme Park oder Magic Carpet Fortsetzungen, das wäre was gewesen!
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Avatar Senekha
Senekha
#7 | 06. Jan 2012, 12:34
Zitat von Revan335:
Was EA alles macht, die haben doch genug Geld wieso schließen die oder kaufen Entwickler auf und schließen sie dann.

Ich zitiere mal kurz
"Der US-Publisher Electronic Arts hat seine Finanzen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht (1. April 2010 bis 31. März 2011). Der Umsatz beträgt demnach 3,59 Milliarden US-Dollar (2010: 3,65 Milliarden US-Dollar). Der Jahresverlust im Vergleich zum Vorjahr fällt 59 Prozent niedriger aus, hier stehen 276 Millionen US-Dollar gegenüber 677 Millionen US-Dollar aus dem Jahr 2010."
Quelle: http://bit.ly/kHyzr8

Immer dieses "die haben doch genug Geld". Nur weil sie sehr groß sind, heißt das nicht, dass alles golden ist. EA muss wesentlich mehr als andere Spieleschmieden / Publisher darauf achten, zumindest halbwegs profitabel zu sein. EA hat genug probiert was im Sand verlaufen ist.

Ansonsten ist eine Schließung natürlich immer schade, aber auch nicht weiter verwunderlich. Gerade wenn man sich die aktuellen Lieblingskinder von EA, DICE und BioWare ansieht, die ja, mal von EA Sports abgesehen, mittlerweile immer mehr abdecken.
EA muss einfach sehen wo sie bleiben, und können sich nicht viele "unterdurchschnittliche" Titel leisten, dafür sind zuviele Produktionen zu teuer.
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Avatar ERRORrothe
ERRORrothe
#8 | 06. Jan 2012, 12:39
Mich würde mal interessieren wieviele gute Studios EA in all den Jahren zerstört hat. Mit Bullfrog und Westwood sind es auf jedenfall schon 2 die mir inzwischen sehr fehlen...

Und dann wundert sich EA das sie so unbeliebt sind...
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Avatar cpt.ahab
cpt.ahab
#9 | 06. Jan 2012, 12:49
Zitat von Senekha:

Ich zitiere mal kurz
"Der US-Publisher Electronic Arts hat seine Finanzen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht (1. April 2010 bis 31. März 2011). Der Umsatz beträgt demnach 3,59 Milliarden US-Dollar (2010: 3,65 Milliarden US-Dollar). Der Jahresverlust im Vergleich zum Vorjahr fällt 59 Prozent niedriger aus, hier stehen 276 Millionen US-Dollar gegenüber 677 Millionen US-Dollar aus dem Jahr 2010."
Quelle: http://bit.ly/kHyzr8

Immer dieses "die haben doch genug Geld". Nur weil sie sehr groß sind, heißt das nicht, dass alles golden ist. EA muss wesentlich mehr als andere Spieleschmieden / Publisher darauf achten, zumindest halbwegs profitabel zu sein. EA hat genug probiert was im Sand verlaufen ist.

Ansonsten ist eine Schließung natürlich immer schade, aber auch nicht weiter verwunderlich. Gerade wenn man sich die aktuellen Lieblingskinder von EA, DICE und BioWare ansieht, die ja, mal von EA Sports abgesehen, mittlerweile immer mehr abdecken.
EA muss einfach sehen wo sie bleiben, und können sich nicht viele "unterdurchschnittliche" Titel leisten, dafür sind zuviele Produktionen zu teuer.



Naja, ich widerspreche nicht wirklich der Meinung, dass große Konzerne sich nur so am Leben halten, aber deine Zahlenbeispiele machen absolut keinen Sinn. 3,59 Millarden Dollar Umsatz und ein Verlust von 276 Million. Und jetzt? Wie hoch war der Gewinn? Vielleicht beträgt der Gewinn an die 2 Milliarden, was ich nicht glaube, aber dann wäre ein Verlust von 276 Millionen verkraftbar. Dein Zahlenbeispiele erklären nichts, wenn das ganze nicht zum Gewinn in Relation steht. Hätten sie nur 500 Millionen an Gewinn und ein Verlust von 276 Millionen, dann sieht das ganze anders aus.


Ich schäme mich gerade ein bisschen, aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass EA solche Verluste einfährt und dachte es geht um Umsatzverluste. Hauptsache man hat gelacht!
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Avatar DocMop
DocMop
#10 | 06. Jan 2012, 13:01
Wenn man Verlust hat fährt man normalerweise keinen Gewinn ein.
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Details zu Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Part 2

Plattform: PC (PS3, Xbox 360, Wii, NDS)
Genre Action
Untergenre: 3rd-Person-Shooter
Release D: 14. Juli 2011
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Electronic Arts
Webseite: http://harrypotter.ea.com/DE/
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