Hawken - Free2Play

Multiplayer-Shooter  |  Early Access: 12. Dezember 2012 | Release: 2014  |   Publisher: -
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Hawken in der Vorschau

Mechwarriors rasanter Bruder

Konkurrenz für Mechwarrior Online: Auch im Mech-Spiel Hawken beharken sich riesige, bemannte Kampfmaschinen auf zwei Beinen. Wir zeigen in dieser Angespielt-Preview aus der Open Beta die Unterschiede – und Hawkens Haken.

Von Martin Deppe |

Datum: 23.12.2012


Sie waren die Helden der 90er: Mech-Spiele wie die simulationsbetonte Mechwarrior-Reihe, das actionlastigere Heavy Gear oder der Echtzeitstrategie-Ableger MechCommander schickten zweibeinige Kampfkolosse in futuristische Schlachten. Im Cockpit hockte ein tapferer Pilot, der nicht nur gegen die Feinde kämpfte, sondern auch gegen Überhitzung. Seit der letzten Mechwarrior 4 -Erweiterung, Mercenaries , ist es leider ruhig um die Kampftrampler geworden – zehn viel zu lange Jahre!

Jetzt treten gleich zwei der Giganten wieder an, beide in der Free-2-Play Sektion: Mechwarrior Online haben wir bereits ausgiebig gespielt, doch wie schlägt sich Hawken in der Open Beta gegen die starken Marken-Mechs? Eins vorab: Beide spielen sich völlig unterschiedlich...

Open Beta und Release
Hawken läuft derzeit in der offenen Beta und ist damit für alle spielbar, auch der Echtgeld-Shop ist bereits integriert. Der offizielle Release des Spiels ist für 2013 geplant.

Drunter und drüber

Während wir in Mechwarrior Online vor allem bei den richtig schweren Mechs wie dem Atlas wirklich das Gefühl haben, fast 100 Tonnen durch die Landschaft zu wuchten, sind in Hawken sogar die dickeren Maschinen flink unterwegs. Und: Alle können kurzzeitig schweben! Im Gegensatz zum Konkurrenten, in dem nur ein Teil der Mechs Jumpjets eingebaut hat, sind Riesensprünge bei Hawken jederzeit und mit jedem Koloss möglich – vorausgesetzt, wir haben noch genug Spritreserven übrig. Das Treibmittel füllt sich zwar nach kurzer Pause wieder auf, trotzdem ist der clevere Einsatz von Sprüngen, Sprints und Ausweichmanövern taktisch wichtig.

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Hawken
Rasant: Wegen der verschachtelten Maps ist Hawken nahkampflastiger als der strategischere Kollege Mechwarrior Online.

Dementsprechend sind die (momentan noch wenigen) Maps aufgebaut: Wo bei Mechwarrior Online sehr weite Landschaften dominieren und beide Teams locker mal eine Minute aufeinander zustapfen, bevor der erste Schuss fällt, bietet Hawken kleine Areale – nach ein paar Sekunden prallen die ersten Gegner aufeinander. Was an Weite fehlt, machen die Maps durch Höhen und Tiefen wieder wett: In Industriekomplexen hüpfen wir auf Dächer, untertunnelte Häuserschluchten wimmeln vor Hinterhalten, in einigen Karten fördern leuchtende »Trampolins« den Kampf in allen Dimensionen.

Wie ein Shooter

Hawken spielt sich durch das flotte Tempo der Maschinen, ihr Gehüpfe und die engen Maps extrem schnell. Typische Shooter-Taktiken wie das Strafen, also das Umzirkeln des Gegners, sowie schnelles seitliches Ausweichen und Feuern um Gebäudeecken sind typisch. Dementsprechend wird Hawken ausschließlich mit Maus und Tastatur gespielt, eine Joystick-Unterstützung wie beim Genrekollegen gibt’s gar nicht erst.

Gestorben wird im Sekundentakt: Während man bei Mechwarrior Online selbst noch schwer angeschlagen weiterkämpfen kann, weil die Mechs unterschiedliche Trefferzonen haben, ist bei Hawken ruckzuck Schicht im Schacht –wenige kassierte Treffer reichen, schon explodiert die Maschine komplett. Dafür kann man gleich am Startpunkt neu anfangen, während man bei Mechwarrior Online zum (durchaus spannenden) Zuschauen verdammt ist.

Auch die Rollenverteilung der Mechs zeigt die Shooter-Ausrichtung von Hawken: Schwere Nahkampfmaschinen wie der Brawler kämpfen mit einer Flakkanone im einen, TOW-Raketen im anderen Arm. Der Sharpshooter-Mech setzt unter anderem ein Magnetgewehr mit Zoomfunktion ein.

Netterweise haben viele Waffen Sekundärfunktionen, die TOW-Raketen zum Beispiel können wir per Tastendruck schon im Flug sprengen. Neun Maschinen gibt’s momentan, allerdings müssen wir uns anfangs mit einem Einsteigermodell begnügen, die übrigen können wir erst gegen Credits freischalten – erspielt oder gekauft, dazu später mehr. Gelegentlich stehen einzelne Modelle aber auch mal für ein paar Tage zum Ausprobieren parat.

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Avatar Mish
Mish
#1 | 23. Dez 2012, 14:29
habs vor nem Monat ausprobiert, hat mir keinen Spaß gemacht. Spielt sich sehr unausgeglichen und sehr unfair.
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Avatar outofcontrol84
outofcontrol84
#2 | 23. Dez 2012, 15:32
Noch ein Multiplayer-Shooter...

Dieses Genre ist auch schon ausgelutscht. Richtig inflationär.
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Avatar Droppi
Droppi
#3 | 23. Dez 2012, 16:07
"Wichtig: Man MUSS bei Hawken kein Geld ausgeben, alle spielerischen Vorteile kann man auch mit den erspielten Credits kaufen. Wer seine standardgraue Maschine hingegen umlackieren oder mit (nur optisch!) anderen Körperteilen bestücken will, muss zwingend Euros ausgeben. "

scheint faires f2p zu sein, nur die frage, wie lange muss man farmen um wettbewerbstaugliche mechs zu haben, fehlt leider in der preview :)

aber an ein hon f2p modell kommt es lange nicht ;)
da kann man sich zum glück fast alle skins auch erspielen, und hat von anfang an gleiche sieg chancen
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Avatar Weedy92
Weedy92
#4 | 23. Dez 2012, 16:19
Ich spiele das Spiel seit ein paar Tagen und finde es super! Grösster Kritikpunkt meinerseits ist, dass man ziemlich lange braucht um sich einen neuen Mech zu kaufen. Und ich finde es mal gut ein Spiel zu haben wo alle Levels gegeneinander zocken! Natürlich frustriert es mehr Anfangs, aber dafür hat man genausoviel Spass später wenn man als einziger Hochlevel alle Neulinge platt machen darf ;)
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Avatar g287
g287
#5 | 23. Dez 2012, 16:38
Habe letzt Mechwarrior Online ausgibig ausprobiert und war enttäuscht. Vielleicht habe ich auch einfach MW falsch in Erinnerung gehabt, aber das Spielgefühl bei Mechwarrior Online hat mir nicht gefallen und die Gefechte waren relativ langweilig und naja trotz CryEngine 3 sieht MW schlecht aus.

Deshalb werde ich mir Hawken auf jeden Fall anschauen, vielleicht ist es eher etwas für mich.
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Avatar zereberu
zereberu
#6 | 23. Dez 2012, 16:41
Zitat von Droppi:

scheint faires f2p zu sein, nur die frage, wie lange muss man farmen um wettbewerbstaugliche mechs zu haben, fehlt leider in der preview :)

aber an ein hon f2p modell kommt es lange nicht ;)
da kann man sich zum glück fast alle skins auch erspielen, und hat von anfang an gleiche sieg chancen


Der Anfangsmech ist sehr gut.
Ich habe nur mit diesem gespielt obwohle es noch andere kostenlose probemechs gab.
Wenn man sich ans Spoel gewühnt hat und die KArten kennt, raumt man sogar mit dem Anfangsmech alles ab.

Schießen bis man fast tot ist, wegrennen, reparieren, wieder in den kampf und solange wiederholen bis man irgendwann pech hat und tot ist.
So war ich offt über 10kills und 0Tode...
Wenn man das energiezeug sammelt, am anfang ner runde nicht gleich hinrennen, sondern kurz warten bis der Gegner damit anfängt und ihn dann wegschießen...

Mir hat es gefallen.
Viel besser als Mechwarrior, das ist mir zu lahm.
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Avatar Invognito
Invognito
#7 | 23. Dez 2012, 17:26
Zitat von Droppi:
"Wichtig: Man MUSS bei Hawken kein Geld ausgeben, alle spielerischen Vorteile kann man auch mit den erspielten Credits kaufen. Wer seine standardgraue Maschine hingegen umlackieren oder mit (nur optisch!) anderen Körperteilen bestücken will, muss zwingend Euros ausgeben. "

scheint faires f2p zu sein, nur die frage, wie lange muss man farmen um wettbewerbstaugliche mechs zu haben, fehlt leider in der preview :)

aber an ein hon f2p modell kommt es lange nicht ;)
da kann man sich zum glück fast alle skins auch erspielen, und hat von anfang an gleiche sieg chancen


Ich kann nichts faires an diesen System sehen.

Ein neuer Mech schlägt mit 6410 Mechpunkten zu buche, ein einziger Ausrüstungsgegenstand (von denen man zwei gleichzeitig tragen kann) kosten knapp 4000 Mechpunkte.

Bei einen einzelnen Spiel bekommst du 110-160 Mechpunkte. Ich sehe kein faires System. Klar man könnte sich alles erspielen, aber wenn ich mindesten 41 Spiele GEWINNEN muss, und dazu noch sehr gut sein muss, wo ist dann diese absurde Spielzeit fair?
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Avatar tulrich6uoa
tulrich6uoa
#8 | 23. Dez 2012, 17:46
Ich habs mir vor 3h geholt und ich muss sagen es macht sehr viel spaß, bin nach 3Runden lvl4 gewurden und konnte auch mit lvl1 mit anderen konkurrieren die schon lvl18 waren.

Ich denke mal es entscheidet hier im Team-Deathmatch sehr stark die Taktik und der zusammenhalt des Teams.

@Invognito
man muss dazu aber auch sagen, das man mit über 5000Punken anfängt.
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Avatar Invognito
Invognito
#9 | 23. Dez 2012, 18:13
Zitat von tulrich6uoa:
Ich habs mir vor 3h geholt und ich muss sagen es macht sehr viel spaß, bin nach 3Runden lvl4 gewurden und konnte auch mit lvl1 mit anderen konkurrieren die schon lvl18 waren.

Ich denke mal es entscheidet hier im Team-Deathmatch sehr stark die Taktik und der zusammenhalt des Teams.

@Invognito
man muss dazu aber auch sagen, das man mit über 5000Punken anfängt.


Falsch. In den geschlossenen Beta-Wochen fing man mit 5000 Mechpunkten und 5000 Meteorpunkten an. Seit der offenen Beta sind es 0. Kein einziger Meteorpunkt, kein einziger Mechpunkt.

EDIT: Du hast 5000 Punkte bekommen? Sehr schön, ich, und jeder meiner Bekannten, die Hawken auch spielen, haben keinen einzigen Punkt gesehen.
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Avatar tulrich6uoa
tulrich6uoa
#10 | 23. Dez 2012, 18:23
Zitat von Invognito:


Falsch. In den geschlossenen Beta-Wochen fing man mit 5000 Mechpunkten und 5000 Meteorpunkten an. Seit der offenen Beta sind es 0. Kein einziger Meteorpunkt, kein einziger Mechpunkt.

EDIT: Du hast 5000 Punkte bekommen? Sehr schön, ich, und jeder meiner Bekannten, die Hawken auch spielen, haben keinen einzigen Punkt gesehen.


Hab mir die OpenBeta geladen und hatte die Punkte. Hatte es vorher noch nicht gespielt.
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Details zu Hawken

Plattform: PC
Genre Action
Untergenre: Multiplayer-Shooter
Release D: 2014
Early Access: 12. Dezember 2012
Publisher: -
Entwickler: Adhesive Games
Webseite: http://www.playhawken.com/
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 374 von 5644 in: PC-Spiele
Platz 24 von 169 in: PC-Spiele | Action | Multiplayer-Shooter
 
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