Hitman: Blood Money : Hitman Blood Money Hitman Blood Money "Eigentlich sollte dieses Spiel Hitman 3 werden", sagt Thor Frohlich von IO Software. Soll heißen: Bitte vergesst die Auftragsarbeit Hitman Contracts, der wahre nächste Serienteil kommt erst jetzt mit Hitman: Blood Money. In der vierten Auftragskiller-Episode dreht sich, so Frohlich, "alles ums Geld."

Die Dollars, die Sie durch Beseitigung von Zielpersonen verdienen, investieren Sie in erster Linie in die Ausrüstung: bessere Waffen oder Modifikationen wie Schalldämpfer und Fernrohr. Aber auch in Ihre Reputation, denn Ihre Spielweise wird jetzt kritisch unter die Lupe genommen. Am Ende jedes Levels präsentiert Blood Money einen Zeitungsauschnitt mit dem Ergebnis Ihres Wirkens. Waren Sie lautlos und vorsichtig, steht hier eine Unfallmeldung oder sogar nur eine Todesanzeige. Haben Sie dagagen ein Blutbad angerichtet, prangt neben Schlagzeilen Marke "Massaker im Casino!" ihr verwaschenes Phantombild. Im nächsten Einsatz beäugen Sie dann schon mal Passanten misstrauisch - "Kenne ich Sie nicht aus der Zeitung?" -, werden nervös und schlagen Alarm. Durch Bestechungsgelder lässt sich die Weste wieder reinwaschen.

Spielerisch bleibt sich Hitman: Bood Money treu, wie üblich gibt's ein paar neue Handlungsmöglichkeiten. So kann Nummer 47 Rauchbomben verbergen und per Fernsteuerung zünden, um Ablenkungsmanöver zu starten. Oder Sie deponieren einen ruhig gestellten Hotelgast in der nahe liegenden Eistruhe. Eine gezückte Waffe verbirgt 47 automatisch hinter dem Körper, wenn er an Personen vorbeigeht - stylisch.