Homefront: Voice of Freedom - Test zum ersten Story-DLC : Homefront: The Voice of Freedom ist der erste Story-DLC zu Homefront 2 und ein spürbarer Kontrast zum Hauptspiel. Homefront: The Voice of Freedom ist der erste Story-DLC zu Homefront 2 und ein spürbarer Kontrast zum Hauptspiel.

Zum Thema Homefront: Revolution ab 2,78 € bei Amazon.de Homefront: The Revolution für 31,99 € bei GamesPlanet.com Kurz, aber intensiv: Mit »Die Stimme der Freiheit«, oder The Voice of Freedom, ist der erste von drei geplanten Story-DLCs für Homefront: The Revolution veröffentlich worden. Das Addon bietet rund eine Stunde Spielzeit und kostet sechs Euro. Wer den Season Pass hat, bekommt den DLC sowieso.

2016 wird es noch ein weiteres dieser Singleplayer-Häppchen geben, bevor dann 2017 die große Erweiterung Beyond the Wall folgt. Und Häppchen ist tatsächlich das richtige Wort, denn Voice of Freedom ist ziemlich kurz - aber der DLC ist auch ziemlich gut.

Metro statt Open World

Open-World-Abschnitte gibt es in Die Stimme der Freiheit nicht. Außerdem sind wir größtenteils in U-Bahn-Tunneln und heruntergekommenen Stationen unterwegs, die oft an die Metro-Level aus der gleichnamigen Shooter-Serie erinnern.

Die Level sind gradlinig, erlauben aber stellenweise unterschiedliche Vorgehensweisen. Wollen wir einen auf Schienen fahrenden Panzerwagen schleichend zerstören, oder stürzen wir uns in den offenen Kampf?

Homefront: The Revolution - Screenshots zum DLC »The Voice of Freedom«
Im ersten Story-DLC geht es in die U-Bahn. Hier kämpfen wir gegen eine neue Gegner-Fraktion.

Manchmal werden wir auch von anderen Charakteren begleitet. In diesen Szenen erinnert der DLC eher an das erste Homefront. Die Entwickler können hier jedenfalls oft stimmungsvolle Script-Szenen einbauen, die im Hauptspiel etwas zu kurz kamen - verglichen mit den langen Open-World-Passagen.

Ich will hier nicht zu viel verraten, schließlich ist das Addon ja nicht sehr lang, aber Leveldesign und Inszenierung sind sehr gelungen.

Mach den Mund auf!

Während The Voice of Freedom auf die Open-World-Elemente von Homefront: The Revolution verzichtet und auch das Upgrade-System entfernt, liefert es eine Neuerung, die viele Spieler im Hauptteil vermissten. Unsere Spielfigur kann jetzt reden.

Wir steuern diesmal aber auch einen neuen Helden, nämlich den Rebellenführer Benjamin Walker auf dem Weg nach Philadephia. Die Story des DLCs spielt also vor der Haupthandlung.

Neue Waffen oder Gadgets gibt es nicht, dafür aber eine neue Gegner-Fraktion: eine im Untergrund lebendende Gang namens die »90s«, benannt nach der U-Bahn-Station, die sie besetzt halten.

Patch 1.10 lässt das HUD abschalten

Zusammen mit dem DLC wurde auch das Update 1.10 für Homefront: The Revolution veröffentlicht, dass die Spieler noch mehr HUD-Elemente deaktiveren lässt und kleinere Fehler behebt.

In den Monaten seit Release hatte der Entwickler Dambuster Studios eine ganze Reihe von Updates veröffentlicht, um die schlechte Performance des CryEngine-Shooter zu verbessern.

Das Ergebnis ist ein Spiel, das inzwischen auf angemessener Hardware sehr gut läuft und mit dem Patch 1.09 sogar um deutlich mehr dynamische Schatteneffekte aufgewertet wurde.