Homefront : Homefront ist nach Meinung von THQ Kunst und kann nicht mit Zahlen bewertet werden, zumindest nicht mit Zahlen, die mit einer 7 beginnen. Homefront ist nach Meinung von THQ Kunst und kann nicht mit Zahlen bewertet werden, zumindest nicht mit Zahlen, die mit einer 7 beginnen. Der Vize-Präsident für Kernmarkt-Spiele beim Publisher THQ ist nicht sonderlich begeistert von der internationalen Durchschnittswertung seines jüngst veröffentlichten Ego-Shooters Homefront. In einem Interview mit der englischsprachigen Spielewebseite IGN sagte Danny Bilson: »Homefront ist keine 71. Man kann Kunst nicht mit Mathematik bewerten.«

Und Homefront ist tatsächlich keine 71, denn der aktuelle Durchschnittswert von Metacritic liegt bei 70 Punkten. Darüber lässt sich kaum streiten, wohl aber über den zweiten Satz. Womöglich hätte Bilson das Kunstargument bei einer 90iger Wertung weniger stark in den Vordergrund gestellt. Aber das sind Spekulationen.

In dem Interview verriet der THQ-Mann aber auch Details über die Entstehung von Homefront. So hätte beim Entwickler Kaos Studios nie die Erwartung bestanden, die ganz großen Mitbewerber übertrumpfen zu können. Aber man wollte »an der Konversation teilnehmen.« Dies ist dem Spiel und dem Entwicklerteam mit Homefront gelungen, meint Danny Bilson: »Mission erfüllt, jeder spricht über Homefront.«

Im Rückblick wäre der Geschäftsmann aber froh gewesen, wenn Homefront nicht so kontroverse Wertungen eingefahren hätte und sich stattdessen deutlich im 80iger Feld platziert hätte. Und Bilson gelobt für die bereits angekündigte Fortsetzung Homefront 2und den Ableger Homefront: LondonBesserung, wie er mitteilte. Wenn er zurückgehen könnte, würde er schon einige Sachen anders machen, aber nicht beim kreativen Teil des Spiels oder bei der Ausrichtung der Marke.

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Homefront
Das Finale des Spiels beginnt vergleichsweise spektakulär, versumpft danach jedoch im Mittelmaß.