Homefront : Homefront trat im Jahr 2011 direkt gegen Call of Duty an. Homefront trat im Jahr 2011 direkt gegen Call of Duty an. Im März 2011 veröffentlichte der Publisher THQ Entertainment den Ego-Shooter Homefrontund ging dabei in die direkte Offensive gegen die bereits etablierte Marke Call of Duty. Der große Erfolg blieb jedoch aus - sowohl hinsichtlich der Verkaufszahlen als auch der Wertungen bei der Fachpresse (GameStar-Wertung: 72 Prozent).

Es war keinesfalls klug, einen Frontalangriff auf Call of Duty zu starten. Das behauptet zumindest Randy Pitchford von dem Entwicklerstudio Gearbox Software. In einem Interview mit dem Magazin Gamasutra stellte er zunächst klar, dass er eigentlich immer sehr vorsichtig ist, die Arbeit von anderen Leuten zu beurteilen. Allerdings war er sehr verwundert, dass THQ damals mit einer neuen Marke so direkt auf Call of Duty losgegangen ist.

»Das was-wäre-wenn-Szenario des Spiels ist interessant. Allerdings sind die Entwickler hinsichtlich des Gameplay kaum Risiken eingegangen. Um mit Call of Duty konkurrieren zu können, muss man einiges investieren. Man muss viel Geld ausgeben. Man muss nicht nur einen Gewaltangriff auf den Marktführer starten sondern auch cleverer sein als er. Das Spiel muss besser sein. Das Marketing und die Produktion sollten es ebenfalls sein. Alles muss größer und besser sein.«

Des Weiteren erklärte Pitchford, dass THQ auch weiterhin an der Marke festhält und bei diesem Vorgehen den Entwickler wechselt. Für Homefront 2ist derzeit das deutsche Studio Crytek verantwortlich, während der Vorgänger noch bei den Kaos Studios entstand.

»Ist es ein Problem mit dem Entwickler? Ist es ein Problem mit der Marke? Ist es ein Problem mit dem gesamten Markt? Ist es ein Problem mit dem Versprechen, das sie gegeben haben? Ich weiß nicht, was ihrer Meinung nach das Problem ist, doch sie haben noch nicht aufgegeben.«

Ein konkreter Release-Termin für Homefront 2 steht bisher noch nicht fest.

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Homefront
Das Finale des Spiels beginnt vergleichsweise spektakulär, versumpft danach jedoch im Mittelmaß.