Human Element : Aus der Veröffentlichung von Human Element im Jahr 2015 wird wohl nichts mehr. Die Entwicklung wurde eingestellt. Das Studio Robotoki existiert nicht mehr. Aus der Veröffentlichung von Human Element im Jahr 2015 wird wohl nichts mehr. Die Entwicklung wurde eingestellt. Das Studio Robotoki existiert nicht mehr.

Eigentlich sah es gegen Ende 2014 noch ganz gut aus für Human Element. Erst im Dezember 2014 gab das Entwicklerstudio Robotoki bekannt, den Survival-Titel irgendwann im Laufe des Jahres 2015 veröffentlichen zu wollen - und das, obwohl man sich noch kurz vorher vom Free2Play-Konzept und vom Publisher Nexon trennte.

Wenig später folgte dann allerdings eine erste Überraschung: Aus dem einst als Survival-Spiel angekündigten Titel wurde plötzlich ein 5vs5-Helden-Shooter mit postapokalyptischem Setting. Von vielen Spielern wurde das als doch etwas zu kurzfristige Konzeptänderung aufgefasst. Schließlich war die Veröffentlichung eigentlich bereits für das Folgejahr vorgesehen.

Und die Vorbehalte waren offensichtlich berechtigt: Wie Robert Bowling, der früher als Creative-Strategist für Activision und Infinity Ward tätige Gründer des seit 2012 bestehenden Studios, gegenüber joystiq.com wissen ließ, wurde die Entwicklung von Human Element »pausiert«. Ob es mit den Entwicklungsarbeiten jedoch jemals weiter geht, erscheint äußerst fraglich. Auch das zuständige Entwicklerstudio Robotoki wurde nämlich geschlossen.

Grund für das Scheitern ist offenbar ein Finanzierungsproblem, wie Bowling ausführt:

»Wir haben an einem neuen Publishing-Deal für die Premium-Version von Human Element gearbeitet, aber unglücklicherweise konnte ich die Finanzierung der Entwicklung nicht mehr bis zum Abschluss des Geschäfts alleine tragen.«

Mittlerweile gibt es übrigens auch einen offiziellen Abschieds-Post auf dem Unternehmens-Blog von Robotoki. Außerdem veröffentlichte das Entwicklerteam ein Video mit Bildmaterial aus seinen bisherigen Werken. Wie es nun mit Human Element, Robert Bowling und den anderen Robotoki-Angestellten weiter geht, bleibt abzuwarten.