Action-Flugsimulationen im Stil von Blazing Angels mit guter Grafik, tollen Missionen und vergleichsweise viel Story - auch gerne mal etwas übertrieben - gibt es heute nicht mehr oft. Wem die Singleplayer-Schlachten eines War Thunder also zu wenig vom klassischen Piloten-Abenteuer bieten, der schaut aktuell eher in die Röhre. Wings of Prey ist Jahre her, die Qualität der Air-Conflicts-Reihe schwankt zu sehr und ansonsten bleiben im Weltkriegs-Setting fast nur Hardcore-Simulationen, wie die IL-2-Sturmovik-Reihe.

Doch bald will uns nun Iron Wings wieder ein zugängliches Luftkampf-Abenteuer mit viel Drama aber weniger Simulations-Anspruch erleben lassen. Wir steuern die beiden Piloten Jack und Amelia, die in luftiger Höhe Gefechte gegen das Dritte Reich austragen. Dumm nur, wenn mal kein Flugzeug zur Hand ist. Glücklicherweise sind die beiden wahre Allroundtalente, die sich auch außerhalb des Cockpits bestens zu helfen wissen.

Piloten gegen wahnsinnige Wissenschaftler

Die Handlung von Iron Wings beginnt im New York der 40er Jahre. Die Protagonisten Jack und Amelia sind Kindheitsfreunde und haben außerdem den gleichen Beruf ergriffen: Sie sind beide Piloten und Teil einer Spezialeinheit des amerikanischen Militärs. Sie erhalten den Auftrag, eine Gruppe Nazi-Wissenschaftler unter der Leitung des gefürchteten General Adlers an ihren finsteren Plänen zu hindern.

Dafür fliegt das Duo auf diversen Missionen rund um den Globus, liefert sich Gefechte mit verfeindeten Piloten und leistet den Bodentruppen Luftunterstützung. Während der Einsätze steuern wir sowohl Jack, als auch Amelia. Einen der beiden kontrollieren wir direkt, dem anderen erteilen wir Befehle. Dabei können wir jederzeit zwischen den beiden Piloten hin und her wechseln.

Der Trailer zu Iron Wings stellt die Story des Spiels vor und zeigt in einigen Gameplay-Szenen die waghalsigen Flug-Schlachten.

Eine wichtige Rolle während des Kampfes spielen die unterschiedlichen Waffen und Gegenstände, die wir an unser Flugzeug montieren können. Im Hangar, den wir zwischen den Missionen aufsuchen, wählen wir unser Flugzeug aus und statten es mit hilfreichen Gadgets wie Suchleuchten und Kameras aus oder verpassen ihm einen neuen Camouflage-Anstrich.

Einsätze zu Luft und zu Fuß

Jack und Amelia sind zwar Flieger, erweisen sich aber auch mit festem Boden unter den Füßen als brauchbare Soldaten: Neben den Flugmissionen gibt es in Iron Wings auch Bodeneinsätze. Dabei steuern wir jeweils einen der beiden Protagonisten aus der 3rd-Person-Ansicht zu Fuß durch teilweise authentische Schauplätze des zweiten Weltkrieges. Unter anderem soll es uns dabei nach Polen, Italien und Deutschland verschlagen. Viele Informationen zu den Bodenmissionen gibt es bisher allerdings noch nicht.

Informationen zur Kickstarter-Kampagne von Iron Wings

Der italienische Entwickler Naps Team hat am 15. November eine Kickstarter-Kampagne zu Iron Wings ins Leben gerufen, die noch bis zum 23. Dezember laufen wird. Bisher hat man knapp über 8.000 Euro vom Finanzierungsziel (100.000 Euro) eingenommen.

Bislang hat das Team die Entwicklung selbst finanziert, was auch erklärt, warum es schon so außerordentlich viel Gamplay zu sehen gibt. Für die weitere Arbeit braucht man aber Unterstützung.

Die Stretchgoals hat der Entwickler noch nicht veröffentlicht, allerdings ist bei Erreichen eines noch unbekannten Betrags neben einer Konsolenumsetzung auch die Verwirklichung eines Mehrspieler-Modus geplant. Eine digitale Version des Spiels gibt es ab einem Mindestbeitrag von 15 Euro für den PC. Einen Erscheinungs-Termin hat Iron Wings bisher noch nicht.

Iron Wings