Zum Thema » Amalur: Reckoning im Test Fable Age: Darksiders » Skyrim im Technik-Check Rollenspiel-Schönheit » Grafikkarten für Spieler 21 Karten im Vergleich Kingdoms of Amalur ab 6,91 € bei Amazon.de Kingdoms of Amalur: Reckoning für 9,99 € bei GamesPlanet.com Im Open-World-Rollenspiel Kingdoms of Amalur: Reckoningerkunden wir das von Spawn-Schöpfer Todd MacFarlane und Forgotten-Realms-Autor R.A. Salvatore erdachte Fantasy-Reich Amalur. Der Entwickler 38 Studios versucht eine weitläufe, offene Welt vergleichbar mit dem Kontinent Himmelsrand in The Elder Scrolls 5: Skyrimzu erschaffen. Letztendlich questen wir uns aber nur durch mal mehr, mal weniger weitläufige Schlauchlevelpassagen.

Insgesamt hat Kingdoms of Amalur: Reckoning selbst in der höchsten Einstellung sehr moderate Systemanforderungen. Wenn Sie aus Geschmacksgründen die »Nachbearbeitung« abschalten, bringt das noch einmal 30 Prozent mehr Leistung. So läuft Kingdoms of Amalur: Reckoning auch auf über vier Jahre alter Hardware ruckelfrei. Besitzer von Nvidia-Karten sollten unbedingt den neuesten Beta-Treiber (295.51) installieren, weil ansonsten Fehler beim anisotropen Texturfilter auftreten können. Dabei werden dann unabhängig von der tatsächlichen Einstellung detailarmen, unscharfen Texturen dargestellt. Wenn das Problem bei Ihnen dennoch auftritt, verändern Sie einfach die Position des Reglers für die anisotrope Filterung – dann sollten wieder normale Texturen angezeigt werden.

Kingdoms of Amalur: Reckoning im Technik-Check : Wenn Sie alle Einstellungen aktivieren beziehungsweise maximieren, leuchtet Amalur regelrecht. Der FXAA-Filter »Nachbearbeitung« vertuscht die Polygonarmut wirkungsvoll, führt aber zu einem matschigen Bild.

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Wenn Sie alle Einstellungen aktivieren beziehungsweise maximieren, leuchtet Amalur regelrecht. Der FXAA-Filter »Nachbearbeitung« vertuscht die Polygonarmut wirkungsvoll, führt aber zu einem matschigen Bild.

Die Grafik von Kingdoms of Amalur: Reckoning hinkt Skyrim und auch The Witcher 2deutlich hinterher. Der Comic-Look kaschiert die Polygonarmut, den Texturen fehlt es auch in der maximalen Einstellung an hochauflösenden Details. Zudem fehlt eine Option für Kantenglättung. Lediglich auf Radeon-Karten wie der AMD Radeon HD 6950oder AMD Radeon HD 7950lässt sich Anti-Aliasing mit einen unverhältnismäßig hohen Leistungverlust von 50 bis 100 Prozent per Treiber erzwingen. Trotzdem müssen wir deutlich sichtbare Treppeneffekte hinnehmen. Als Alternative gibt es nur den als »Nachbearbeitung« getarnten FXAA-Filter, der das ganze Bild mit einem stark weichzeichnenden Filter überzieht. So verschwinden zwar ein Großteil der Ecken und Kanten, aber auch die Texturen verlieren deutlich an Schärfe. Trotzdem müssen wir den Grafikern Stilsicherheit attestieren – die gesamte Welt wirkt wie aus einem, technisch veralteten Guss.

Systemanforderungen

Mindestanforderungen: 1920x1080, maximale Details
Grafikkarte: Geforce 9800 GTX oder Radeon HD 4850
Prozessor: Intel Core 2 Duo E6600 oder Athlon II X2 260
Arbeitsspeicher: 1,5 GByte

Mindestanforderungen: 1920x1080, Nachbearbeitung aus oder Texturen Mittel & Schatten »Hoch«
Grafikkarte: Geforce 8800 GT oder Radeon HD 4770
Prozessor: Intel Core 2 Duo E4300 oder Athlon X2 4400+
Arbeitsspeicher: 1,0 GByte

Grafikmenü

Das Optionsmenü von Kingdoms of Amalur: Reckoning besitzt nur einige wenige Einstellungsmöglichkeiten. Dazu hängt die Anzahl der angezeigten Optionen davon ab, ob Sie bereits einen Spielstand geladen haben oder sich noch im Hauptmenü befinden. Nur im Hauptmenü können Sie alle Einstellungen vornehmen. Von den verfügbaren Schaltern erfordert einzig eine Veränderung der Option »Shader-Komplexität« einen Neustart.

Kingdoms of Amalur: Reckoning im Technik-Check : Wenn Sie Sie direkt aus dem Hauptmenü zu den Grafikeinstellungen gehen, zeigt Amalur alle Einstellungen an.

Hauptmenü
Wenn Sie Sie direkt aus dem Hauptmenü zu den Grafikeinstellungen gehen, zeigt Amalur alle Einstellungen an.

Shader-Komplexität

Kingdoms of Amalur: Reckoning im Technik-Check : Die Einstellung »Standard« bei der »Shader-Komplexität« ist die einzige, die Sie verwenden sollten.

Standard
Die Einstellung »Standard« bei der »Shader-Komplexität« ist die einzige, die Sie verwenden sollten.