Lawbreakers : Lawbreakers wird kein Free2Play, aber trotzdem ein »Game as a Service«: Bei Erfolg sollen nach der Veröffentlichung weitere Inhalte erscheinen, auch bei der Parallelentwicklung eines weiteren Spiels. Dass dafür das nur 50 Mitarbeiter große Studio Boss Key Productions wachsen muss, sei ein Problem, das man gerne haben wolle. Lawbreakers wird kein Free2Play, aber trotzdem ein »Game as a Service«: Bei Erfolg sollen nach der Veröffentlichung weitere Inhalte erscheinen, auch bei der Parallelentwicklung eines weiteren Spiels. Dass dafür das nur 50 Mitarbeiter große Studio Boss Key Productions wachsen muss, sei ein Problem, das man gerne haben wolle.

Während der Arena-Shooter Lawbreakers den Trend Richtung E-Sport vorerst auslässt, fokussiert sich das mittelgroße Studio Boss Key Productions und seine rund 50 Mitarbeiter auf die Entwicklung von Gameplay-Elementen wie Helden (Klassen), Karten und spannende Spielmodi.

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Im Gespräch mit dem CEO Cliff Bleszinski (Unreal Tournament, Gears of War) und dem Lead Designer Dan Nanni stellten wir dabei die Frage, was man nach der Veröffentlichung von Lawbreakers plane. Schließlich würden die meisten Online-Spiele heutzutage als »Games as a Service« behandelt, also auch nach Erscheinen gepflegt und um neue Inhalte erweitert werden. Wer soll sich aber darum kümmern, wenn sich das Hauptentwicklerteam nach Release schon auf das nächste Projekt stürzen muss?

Laut Bleszinski sei die Entscheidung für die Zukunft noch nicht gefallen:

Wir warten ab und schauen, was passiert. Wir veröffentlichen das Spiel vielleicht im Early Access und schauen ein paar Monate, ob die Spieler Geld dafür bezahlen wollen. Und dann gucken wir, ob wir mehr Inhalte liefern müssen, oder ob wir ein zweites Projekt starten. Als Studio kommt man irgendwann an diese Kreuzung und muss sich entscheiden. Wir stehen kurz davor, diese Gabelung zu erreichen.«

Boss Key Productions könnte dann aber vor ähnlichen Problemen wie das schwedische Studio Paradox Interactive (Europa Universalis 4, Crusader Kings 2) stehen und eine Vielzahl an Mitarbeitern an die Entwicklung neuer Inhalte für Lawbreakers binden, die dann nicht mehr für ein neues Spiel zur Verfügung stehen. Kann sich ein Studio mit nur etwa 50 Mitarbeitern so eine Strategie leisten? »Wir wollen dieses Problem«, so die Antwort von Dan Nanni. Derzeit sei man mit der mittleren Teamgröße zufrieden, bei einem finanziellen Erfolg werde man aber wohl wachsen müssen.

Ob sich tatsächlich ein Erfolg einstellt, wird sich erst in einigen Monaten zeigen. Demnächst soll es einen offenen Alpha-Test des PC-exklusiven Shooters geben, ein definitives Release-Datum gibt es für Lawbreakers noch nicht.

Lawbreakers - E3-Screenshots