Lego Indiana Jones im Test
Die Klötzchen-Keilerei ist zurück.
Die Klötzchen-Keilerei ist zurück. Nach Obi-Wan darf nun Dr. Henry Jones, Jr. ran. Das Motto ist indes dasselbe: viel Action, viel Humor, viel Originaltreue.
Von
Daniel Matschijewsky
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Datum:
04.06.2008
Passend zum Start des vierten Leinwand-Abenteuers bringen Activision und LucasArts Lego Indiana Jones: Die legendären Abenteuer in die Läden. Da läuten die Alarmglocken! Denn wenn Hersteller ihre lizenzierten Spiele in der Kielwelle eines starken Film-Vorbilds an die Leute zu bringen versuchen, hat das oft nichts Gutes zu bedeuten. Die Ableger zu Shrek, Transformers oder aktuell Iron Man haben neben ihrem großen Namen nämlich vor allem eines gemeinsam: Sie sind ziemlicher Mist. Lego Indiana Jones also auch? Ganz im Gegenteil!
Eine Szene, die in die Filmgeschichte einging -- allerdings flieht Indy hier vor einer alles plattwalzenden Lego-Kugel. (1600x1200)
Scherzkeks
Lego Indiana Jones funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie sein Quasi-Vorgänger Lego Star Wars: Mit knuffigen Plastikfiguren kämpfen, hüpfen und rätseln Sie sich durch die Handlung der drei Filmvorlagen. Fans dürften Freudentränen über die Wangen kullern, wenn sie legendäre Szenen wie die Flucht vor der rollenden Steinkugel, die Fahrt mit der Minen-Lore oder die haarsträubende Motorboot-Jagd in Venedig
nachspielen. Nichtkenner bleiben in den etwas zusammenhanglos Lego Indiana Jones erzählten Missionen allerdings außen vor. Ein eher unwichtiges Manko angesichts des Spielwitzes, den der Entwickler Traveller's Tales an allen Ecken ins Programm gepackt hat. So orientieren sich die zahlreichen und gut gemachten Zwischensequenzen zwar am Original, doch statt normaler Dialoge bekommen Sie witziges, pantomimeähnliches Gebrabbel auf die Ohren. Zudem sorgten die urkomischen Slapstick-Einlagen zumindest bei uns regelmäßig für den einen oder anderen Lachanfall.