Mafia 2 im Test
Ehrenwert, aber nicht verehrenswert
Fazit der Redaktion
Fabian Siegismund: Ich habe es schon bei GTA 4 gesagt: Ich brauche keine Open-World-Elemente wie Sprungschanzen oder Rennen, ich brauche eine fesselnde Story. Und die kriege ich bei Mafia 2. Im Laufe des Spiels gibt es immer wieder tolle erzählerische Höhepunkte. Umso bedauerlicher ist es da, dass das Ende für meinen Geschmack dann doch nicht abgeschlossen genug ist. Dennoch: Schon lange keine so gute Geschichte mehr gespielt!
Daniel Matschijewsky: Schon während des Intros hatte ich mein Herz an Mafia 2 verloren. 2K Czech versteht es meisterhaft, bemerkenswerte Charaktere zu zeichnen und mit viel Liebe zum Detail eine spannende, oft dramatische Geschichte zu erzählen - im Actionfach immer noch eine zu seltene Tugend. Klar, die offene Spielwelt ist im Grunde keine, und das Speichersystem nervt. Solche Mechanik-Macken stören mich hier aber nicht im Geringsten. Weil mich Mafia 2 in eine faszinierende Welt entführt, die mich derartige Details vergessen lässt. Weil es mich emotional fesselt. Das muss ein Spiel erstmal schaffen.