Muss man Marlow Briggs kennen? Nein! Der Titelheld des Actionspiels Marlow Briggs and the Mask of Death ist bislang ein unbeschriebenes Blatt, auch wenn der Name des Spiels den Eindruck vermittelt, hier kommt ein ganz großer. So groß ist dann aber weder Marlow Briggs noch sein Spiel. Trotzdem hat uns der Actiontitel im Stil von God of War oder Lords of Shadow bislang gut gefallen, bietet er doch für rund 15 Euro handwerklich solide Genre-Kost, zwischen sechs und acht Spielstunden und überraschend viel Abwechslung in Sachen Level und manchmal sogar beim Gameplay.

Zur Story: Marlow will seine Freundin aus den Klauen eines raffgierigen Konzern retten, der den Urwald umgräbt um mächtige Artefakte zu finden. Eines dieser Artefakte findet allerdings zunächst Marlow. Eine antike Aztekenmaske verleiht ihm übernatürliche Kräfte und hält nebenbei selten die Klappe. So werden wir im Verlauf des Spiels nicht nur mit vier superstarken Zauberangriffen und - neben den Standardklingen - mit drei weiteren Waffen versorgt, sondern auch mit jeder Menge witziger Sprüche. Marlow Briggs and the Mask of Death nimmt sich also auf keinen Fall sonderlich ernst, weshalb man dem Spiel die eine oder andere Gameplay-Schwäche wohl schneller verzeiht.

Marlow Briggs and the Mask of Death ist sicher kein Pflichtprogramm aber eine nette Genre-Anekdote mit viel Humor und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.