Der Entwickler Bioware kann sich gut vorstellen, Spin-Off-Geschichten beliebter Nebenfiguren aus Mass Effect in zukünftigen Spielen zu erzählen. Das erklären Casey Hudson, Mac Walters, Dusty Everman, Mike Gamble und Preston Watamaniukim im Interview mit dem offiziellen Xbox-Magazin.

Namentlich genannt werden dabei unter anderem Garrus Vakarian, Javik und Grunt. Hudson skizziert die Garrus-Geschichte:

Mass Effect : Bekommt Garrus in Zukunft sein eigenes Spiel? Bekommt Garrus in Zukunft sein eigenes Spiel? »Obwohl er einer von Shepards engsten Freunden ist, hatte Garrus stark persönlich motivierte Ziele. Er ist sein eigener Held, sowohl als Archangel als auch darüber hinaus. Wer würde denn bitte keine weiteren draufgängerischen Abenteuer des charmanten Garrus Vakarian sehen wollen? Es gibt immerhin noch so viele Waffen da draußen, die noch kalibriert werden wollen.«

Auch Javik, der letzte Protheaner hat laut Mike Gamble noch genug Material für eigene Abenteuer zu bieten: »Noch etwas mehr der Geschichte von Javik zu folgen wäre ziemlich cool. Als letzter Angehöriger einer verlorenen Spezies könnten wir viele Geschichten seiner Abenteuer in der Milchstraße und seinem Platz in dieser neuen Galaxie erzählen.«

Mass Effect : Javik durfte in Mass Effect 3 bei weitem nicht von allen seinen vergangenen Abenteuer erzählen. Javik durfte in Mass Effect 3 bei weitem nicht von allen seinen vergangenen Abenteuer erzählen.

Neben Javik und Garrus diskutieren die Entwickler außerdem über eigene Geschichten mit Grunt, Aria, dem Illusive Man oder Kai Leng. Aber auch komplett unbekannte Figuren wie ein C-Sec-Ermittler auf der Citadel würden eigene Abenteuer hergeben.

Wofür sich Bioware letztlich entscheiden wird, geht aus dem Gespräch nicht hervor. Aktuell entsteht bei Bioware Montreal das nächste Spiel der Mass Effect-Reihe. Einzige Info zu »Mass Effect 4«: Commander Shepard wird darin nicht mehr auftauchen.

BioWare – Die Spiele der RPG-Macher
1995 machten sich die drei Universitätsabsolventen Ray Muzyka (links); Greg Zeschuk (rechts) und Augustine Pip (nicht im Bild) daran, Computerspiele zu entwickeln. Dabei haben alle drei eigentlich ein abgeschlossenes Medizinstudium. Das Motto des Unternehmens ist bis heute, »die emotional ansprechendsten Spiele zu entwickeln«. Auf den folgenden Bildern wollen wir einen Gang durch die Geschichte des Unternehmens wagen und betrachten die Meilensteine der heute renommierten RPG-Schmiede.