Mass Effect: Deception : Der Roman Mass Effect: Deception steckt voller Fehler. Der Roman Mass Effect: Deception steckt voller Fehler. In den USA kam vor kurzem der Roman Mass Effect: Deception zur Rollenspiel-Serie Mass Effect auf den Markt. Im Gegensatz zu den Vorgängern wurde dieses Buch nicht von Drew Karpyshyn sondern von dem Autoren William C. Dietz verfasst. Und dieser Wechsel scheint keine allzu gute Wahl gewesen zu sein.

Viele Leute üben derzeit massiv Kritik an dem Roman. Hauptgrund für die negative Resonanz des Buchs sind zahlreiche Fehler, die von den Fans kurz nach der Veröffentlichung gefunden wurden. Sowohl im offiziellen Forum als auch in einem speziell für diesen Fall erstellten Google-Dokument sind bereits mehr als 70 dieser Unstimmigkeiten zu finden - und die Zahl wächst kontinuierlich.

Nicht alle diese »Fehler« sind wirklich gravierend oder offensichtlich. Andere hingegen zeigen deutlich, dass der Autor womöglich besser hätte recherchieren sollen.

Spoiler-Beginn

So werden in dem Roman beispielsweise die Asari als asexuell beschrieben. In Wirklichkeit handelt es sich bei dieser Spezies um ein rein weibliches Volk, das sich mithilfe der Parthenogenese (eingeschlechtlichen Fortpflanzung) fortpflanzt. Des Weiteren treten in der Geschichte zwei Vertreter der Volus auf, deren Druckanzug nicht das komplette Gesicht verdeckt. Dies würde jedoch unter anderem zum Aufplatzen der Haut führen.

Spoiler-Ende

Mittlerweile hat sich BioWare in Person von Chris Priestly zu Wort gemeldet und sich für die Fehler entschuldigt. Man werde diese beseitigen und demnächst eine korrigierte Neuauflage des Romans veröffentlichen. In Deutschland erscheint das Buch am 13. Februar 2012. Allerdings ist noch nicht bekannt, ob es sich dabei dann um die bereits korrigierte Fassung handeln wird.

Mass Effect: Deception : Der Roman »Mass Effect: Deception« weist viele Fehler auf. Der Roman »Mass Effect: Deception« weist viele Fehler auf.